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Erstmals seit 1950 baut Deutschland Schulden ab

Im vergangenen Jahr ist erstmals seit 1950 der Schuldenberg des deutschen Staates abgebaut worden.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die Verbindlichkeiten von Bund, Ländern, Kommunen und gesetzlicher Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte um 30,3 Milliarden Euro (1,5 Prozent) abgenommen.

Jedoch steht der Staat bei privaten Gläubigern und Kreditinstituten aus dem In- und Ausland noch mit knapp 2,04 Billionen Euro in der Kreide. Bund und Länder profitierten von der Auslagerung der toxischen Wertpapiere und Kredite der verstaatlichten Immobilienbank Hypo Real Estate und der WestLB.


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WebReporter: Undertaker989
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Schulden, Abbau
Quelle: faz.net

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2014 11:28 Uhr von lesersh
 
+39 | -7
 
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Die Schulden werden nicht abgebaut, sondern in die Zukunft verschoben. Die Schuldenuhr läuft nicht rückwärts
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14.08.2014 11:29 Uhr von TinFoilHead
 
+6 | -2
 
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Baut Schulden ab, oder macht weniger Neue?
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14.08.2014 11:56 Uhr von sv3nni
 
+40 | -2
 
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Das Finanzsystem ist eh eine Fehlkonstruktion aus der Sicht eines Normalbürger. Es nutzt nur den Banken.


Summe Schulden = Summe Guthaben + Zinseszins


d.h. wenn alles zurückbezahlt ist gibts kein Geld mehr, und der Zinseszins ist immernochnicht bezahlt.

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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14.08.2014 11:59 Uhr von neisi
 
+11 | -1
 
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Der Flughafen ist fertig ?
Oder verbrennen da noch immer Steuergelder...
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14.08.2014 12:09 Uhr von Bewerter
 
+19 | -2
 
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Die westliche Länder werden ihre Schulden nie abbauen. Eigentlich der beste Beweis, das das ganze System nicht funktioniert, aber trotzdem werden wir dran festhalten, weil jeder Angst vor Veränderungen hat.
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14.08.2014 12:48 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -2
 
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Un nächste Woche kommt die News, dass man sich verrechnet hat und wir eigendlich neue Rekordschulden angehäuft haben...
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14.08.2014 13:49 Uhr von Schmollschwund
 
+4 | -2
 
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Nicht die Hartzer, keine Asylbewerber, keine KiTas, keine Investitionen in Infrastruktur und Bildung, aber Banken haben dafür gesorgt, dass so eine Meldung (wenn sie denn überhaupt als real anzusehen ist) erst jetzt und nicht schon vor 5 Jahren veröffentlicht wurde.

Wie´s "sv3nni" schon schrieb: Gewinner sind nur Banken und Finanzakteure. Die werden uns noch über Jahre in der Hand haben.
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14.08.2014 14:13 Uhr von MiaCarina
 
+3 | -2
 
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wem schulden die Länder eigentlich das Geld? Bitte PM...
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14.08.2014 14:36 Uhr von ghostinside
 
+3 | -1
 
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Huiiiiii, nur noch 70 Jahre und wir sind schuldenfrei... Die 30 Milliarden hätte man lieber in den Ausbau von Kindergartenplätzen und in die Modernisierung von Schulen und Universitäten stecken sollen. Arm im Geiste ist schlimmer als reich an Schulden.

[ nachträglich editiert von ghostinside ]
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14.08.2014 15:29 Uhr von El_Caron
 
+3 | -3
 
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@sv3nni
Unsinn. Schon begrifflich, aber auch inhaltlich. Zunächst mal fehlen die Zinsen in Deiner Rechner (wo sollen sonst die Zinseszinsen herkommen?).

Zinsen sind ein Anreiz für den Leihenden, sein Geld rauszugeben. Bekäme er dafür nichts, könnte er besser eine gewinnbringende Firma kaufen, Handel treiben (Ware ankaufen und anderswo teuer verkaufen) ... Selbst wenn es solche Zugewinnmöglichkeiten nicht gäbe, würde er nichts verleihen, weil er sich damit unnötig dem Risiko aussetzt, seine Kohle nicht wiederzubekommen (Looking at you, Argentina).
Würde man die Zinsen streichen, könnte man gleich das Verleihen lassen (und es steht ja auch jeden frei, nicht auf Pump zu leben). Der letzte, in dessen Sinne das wäre, wäre allerdings der kleine Mann, der so nie die Möglichkeit hätte, an Startkapital für seine eigene Existenzgründung zu kommen und immer abhängiger Arbeitnehmer der Großen bliebe. Denen zahlt er auch ein Leben lang Miete, das Eigenheim kann er sich dann kurz vor seinem Tod leisten, anstatt schon darin zu wohnen, während er es abbezahlt.

Bleiben also Zinseszinsen, die treten aber üblicherweise gar nicht auf. Zinseszinsen werden dann fällig, wenn der Schuldner nicht nur seine Schuld nicht zurückzahlen kann, sondern nicht einmal die anfallenden Zinsen. Erst dann werden die angefallenen Zinsen zu einer weiteren Schuld, auf die NATÜRLICH auch Zinsen fällig werden (warum sollte der schon geprellte Gläubiger die umsonst rausgeben). In der Situation hat aber der Schuldner sich schon von Anfang an übernommen. Warum sollte das der Gläubiger ausbaden (dadurch, dass ihm ausgleichsfrei seine rechtmäßige Entlohnung vorenthalten wird) - gerade in dem Fall, in dem der Schuldner (und kein armer Teufel, der sich von einem bösen Banker bequatschen lassen hat) eine Nation ist.
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14.08.2014 15:33 Uhr von El_Caron
 
+1 | -4
 
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@Bewerter
Selbst wenn die Schulden nie abgebaut werden, bedeutet das nur, dass die vom geliehen Geld gekauften Güter de facto gemietet sind.
Das sagt noch nichts über das System aus.

Sind die Güter natürlich schon lange verfallen, oder ist das Geld in laufenden Kosten untergangen, dann ist das natürlich schlecht, aber immer noch kein intrinsisches Problem des Finanzsystem, sondern des politischen Systems, das Geld ausgibt, das es nicht hat.
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14.08.2014 16:15 Uhr von Lord_Prentice
 
+0 | -1
 
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Also einzelne Länder können schon ihre Schulden abbauen! Andere haben dafür mehr Schulden, das ist klar. Also legen wir einfach unsere gesamten Schulden auf die Amis um! Auch eine elegante Form des Mittelfingers :D
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14.08.2014 20:32 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -1
 
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Ist ja auch kein Wunder, wenn die Steuerlast für die Bürger explodiert.

Und man für den Strom und Kraftstoff immer mehr abschöpft.

Und zu guter letzt den Bürgern fast keine Rente mehr auszahlt, bzw. bald bis 70 arbeite lässt.
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15.08.2014 10:11 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+3 | -1
 
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"Im vergangenen Jahr ist erstmals seit 1950 der Schuldenberg des deutschen Staates abgebaut worden. " Der Schuldenberg ist abgebaut worden? Also sind keine Schulden mehr da? Was für eine maßlose Übertreibung! Schuldenberg 2 Billionen. Das sind 2 000 Milliarden. Der Schuldenberg hat angeblich um 30 Milliarden abgenommen. Ein Mann hat 2 000 Euro schulden.. und baut seine Schulden um 30 Euro ab. Jetzt hat er nur noch 1 970 Euro Schulden. Was für ein Erfolg!
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15.08.2014 10:21 Uhr von WalterJoergLangbein
 
+2 | -0
 
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Originell schreibt: "Wenn das so weitergeht haben wir in ca 1783 Jahren keine Schulden mehr !!!
Danke Mutti :-)" Diese Rechnung verstehe ich nicht. Wenn 1783 Jahre jährlich 30 Milliarden Schulden abgebaut werden, so ergibt dies einen Schuldenabbau von 53 490 Milliarden, das sind 53,490 Billionen. Abbau der Schulden also um 53 Billionen, Schuldenlast aber "nur" 2 Billionen...
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15.08.2014 10:32 Uhr von Azrael_666
 
+2 | -1
 
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..und auf wessen Rücken werden diese Schulden abgebaut?`Auf dem Rücken der sozial Schwachen. Super Leistung, Frau Merkel! Wir können ja die Renten senken, noch mehr Leute in die Hartz-IV-Armut treiben und Kindergärten ganz abschaffen.. vielleicht lassen sich auf der Basis noch mehr Schulden abbauen?
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15.08.2014 15:07 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
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Ich wünsch dann mal viel Erfolg für die kommenden 70 Jahre....
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16.08.2014 16:38 Uhr von amaxx
 
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Liegt vielleicht auch daran, dass letztes Jahr die allerletzten Wiedergutmachungsschulden des ERSTEN Weltkrieges abbezahlt wurden .... wenn dann irgendwann in 100 Jahren endlich mal die letzten Wiedergutmachungsschulden des ZWEITEN Weltkrieges abbezahlt sind, gehts vielleicht endlich mal wieder aufwärts in Deutschland ... sofern es bis dahin keinen dritten Weltkrieg gibt!

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