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Kommentar: Tampons sollten von den Krankenkassen bezahlt werden

Hygieneartikel sind von entscheidender Bedeutung für die Gesundheit. Allerdings werden Hygieneartikel für Frauen, wie Tampons, nicht als solche angesehen und deswegen von den Krankenkassen der meisten Länder nicht bezahlt. Das hat verheerende Folgen für viele Frauen in ärmeren Regionen.

In Afrika zum Beispiel verlassen viele Mädchen frühzeitig die Schule, weil sie wegen fehlender Hygieneartikel an Infektionen erkranken. Durch die Vereinten Nationen und Human Rights Watch zählen Menstruationsprodukte schon längst zu den Menschenrechten dazu. Das Stigma der Menstruation sei eine Menschenrechtsverletzung.

Die Kosten für ein Produkt, das die Hälfte der Weltbevölkerung jeden Monat für circa 30 Jahre braucht, können sich viele Frauen schlichtweg nicht leisten. "Guardian"-Autorin Jessica Valenti kritisiert diese Umstände, vor allem weil Männer beispielsweise auf Rasierklingen keine Steuern zahlen müssen.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Krankenkasse, Versicherung, Zahlung, Menschenrecht, Sexismus, Tampon
Quelle: theguardian.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2014 22:03 Uhr von syndikatM
 
+15 | -7
 
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dann sollte die andere hälfte der weltbevölkerung, für den bart im gesicht, ebenfalls rasierer von den krankenkassen bezahlt bekommen.
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12.08.2014 22:04 Uhr von teppichknuepfer
 
+14 | -3
 
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Sind die armen Leute in Afrika denn überhaupt krankenversichert, damit sie eine Kostenübernahme von der Krankenkasse einfordern können?...

Wo soll das Geld denn überhaupt herkommen? Irgendwie muss das ganze ja auch über die Beiträge abgedeckt werden.

In den Deutschland sind solche Kosten in den Sozialleistungen schon einkalkuliert. Wenn man bei Tampons anfängt, kann man auch über Verbandkästen, Toilettenpapier, Seife, Deinfektionsmittel etc. diskutieren.

[ nachträglich editiert von teppichknuepfer ]
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12.08.2014 22:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+11 | -6
 
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Ich darf auch nicht nackt auf der Straße laufen - die Hose ist eine aufgedrängte Zwangsanschaffung. Trotzdem kann ich die Hose nicht von der Steuer absetzen.
Was kommt als nächstes? Die Krankenkasse zahlt Wasser und Seife und täglich einen Apfel?
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12.08.2014 22:24 Uhr von Katü
 
+3 | -10
 
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@ syndikatM

Weil die Entscheidung sich einen Bart wachsen lassen mit 5-7 Tage dauernd teils heftigen Blutungen zu vergleichen ist.
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12.08.2014 22:42 Uhr von syndikatM
 
+4 | -5
 
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@katü

natürlich lässt sich das vergleichen. weil jede leistung, jedes produkt einen geldwert hat.

frauen müssen jeden monat dafür finanziell aufkommen. männer müssen jeden monat dafür finanziell aufkommen. wieso jetzt nur die eine hälfte der bevölkerung plötzlich weniger für etwas, das nur frauen betrifft, zahlen sollen, während männer gleichzeitig für dinge zahlen sollen, die nur männer betreffen, ist eine absolute unverschämtheit von dieser ominösen jessica valenti. aber typisch für diese presseschmierer.

[ nachträglich editiert von syndikatM ]
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12.08.2014 23:08 Uhr von Katü
 
+3 | -6
 
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@ syndikatM Ich habe nicht gesagt das es gezahlt werden soll. Aber dein Vergleich hinkt.

Beispiel 1: Mann läßt sich eine Wochen einen Bart wachsen. Einfluß auf Umgebung: 0

Beispiel 2: Frau läuft eine Woche ohne Binder oder Tampoon herrum. Einfluß auf Umgebung. Sitze blutig. Kleidung blutig. Und am Boden kann man auch die Wege verfolgen.
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12.08.2014 23:14 Uhr von WalterWhite
 
+3 | -6
 
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Frauen müssen sich auch rasieren und deswegen Rasierer kaufen, Männer müssen aber keine Tampons kaufen...
@BastB: Vor Tausend Jahren sind die Menschen auch mit 30 Jahren gestorben.

[ nachträglich editiert von WalterWhite ]
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12.08.2014 23:20 Uhr von syndikatM
 
+4 | -2
 
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natürlich hätte ein wilder bartwuchs auch einfluss. einer von zig beispielen die dir offenbar nicht einfallen, wäre z.b. die jobwahl. bestimmte jobs (oder sogar die meisten?) kriegen menschen nur, wenn sie auch auf ihr äußeres achten.
der bart im gesicht kostet männer geld - tampons kosten frauen geld. wenn ein geschlecht entlastet werden soll, muss gerechterweise das andere auch entlastet werden. wieso nur ein geschlecht mehr finanzielle belastungen monatlich haben soll, ist völlig sinnfrei und absolut lachhaft.

falls du mit dem vergleich kommen möchtest, "halt! frauen müssen ja dann auch auf ihr äußeres achten" ist das eben nicht so, das müssen männer auch. es geht nur um die finnazielle belastung die ausschließlich männer betrifft, da tampons ja auch ausschließlich nur frauen betreffen. sonst müsste man nahrungsmittel, wasser, strom,.. ebenfalls alles kostenlos bekommen, da die noch wichtiger sind als tampons.
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12.08.2014 23:23 Uhr von syndikatM
 
+3 | -4
 
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@walterwhite

der bart im gesicht betrifft aber im grunde nur männer. dort wo beide geschlechter finanzielle aufwendungen haben hebt sich die entlastungsproblematig schließlich auf.

weil sonst müsstest du ja auch brot, wurst, käse, milch, kleidung... alles kostenlos bekommen, da es noch wichtiger ist. merkst du was? ich habe die befürchtung noch nicht..
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12.08.2014 23:29 Uhr von syndikatM
 
+2 | -2
 
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im grunde ist es auch egal und zeitverschwendung ob katü, walterwhite und jessica valenti sich darüber empören, dass männer finanzielle belastungen haben als auch frauen, aber aus deren sicht nur frauen plötzlich für ihre finanziellen belastungen unterstützung bekommen sollten -
die tampons werden sie auch weiterhin zahlen müssen und die männer ihre bartrasierer. da wird sich nichts daran ändern. von daher..ciao
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12.08.2014 23:40 Uhr von perMagna
 
+4 | -2
 
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" vor allem weil Männer beispielsweise auf Rasierklingen keine Steuern zahlen müssen. "

Und warum kosten dann 5 Klingen, die einen augenscheinlichen Produktionswert von 25cent haben, 18€?
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12.08.2014 23:51 Uhr von WalterWhite
 
+4 | -10
 
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Mal wieder sind die meisten User hier zu blöd, die News zu verstehen. Es geht um Hygieneprodukte und nicht darum, wenn ein Mann seine Hosen und seinen Rasierer bezahlt bekommen möchte.
Ich weiß, Chauvis mögen mich nicht. Dann gründetdoch mit syndikatM eine Chauvi-Männer-Gruppe gegen unterdrückte Chauvis, denn ihr seid ja gar nicht ideologisch festbetoniert. Aber alle Frauen sind Schlampen, außer Mutti, stimmt´s? ;-)
Aber für manche Chauvis hier sind ein paar Tausend Frauen Opfer schon okay, nicht wahr?
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13.08.2014 02:36 Uhr von neisi
 
+5 | -0
 
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Details bla bla noch mehr unwichtige Details bla bla...

WIR aus der 1. Welt beuten die anderen aus, ein T-Shirt für 5 Euro oder weniger ist nur mit Ausbeutung und Diebstahl zu machen, so schaut es aus !

Die "Guardian" soll das Maul halten und über ihre Monarchie berichten, wie sie die Welt kolonialisiert haben, ein schönes Wort für "Ausrauben".

Und die UN gehört den USA, kein Wunder können die nichts machen, sonst ist ja der Wohlstand in den USA kaputt, wenn die USA die 3. Welt anständig bezahlen müssten.
Bäh.
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13.08.2014 07:33 Uhr von Darkman149
 
+5 | -0
 
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Was ein Schwachsinn! Jeder in der sogenannten zivilierten Welt hat genug Geld sich seine Hygieneprodukte selbst zu kaufen. Und diejenigen, die nicht genug Geld haben sich solche Dinge leisten zu können (wie wohl der Großteil der Bevölkerung in Afrika) hat auch keine Krankenversicherung, die diese Kosten übernehmen könnte. Insofern ist der gesamte Artikel für mich einfach nur leeres Gelaber einer Person, die gerne so ihre 15 Minuten Ruhm haben möchte. Nicht mehr, nicht weniger.
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13.08.2014 07:35 Uhr von Knutscher
 
+2 | -1
 
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Die Gesundheitskosten für Frauen sind doch heute schon 3 bis 5 mal mehr gegenüber denen der Männern.

Kann Frau denn nicht selber drehen ?? ;)
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13.08.2014 08:10 Uhr von Darkman149
 
+0 | -0
 
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@Waghalsig: gibts doch schon. Es gibt doch die Pille. Und einige davon können meines Wissens nach durchgehend genommen werden und unterdrücken die Monatsblutung so. Alternativ tut es auch eine Sterilisation. Aber ob das dann wirklich dafür sorgt, dass sich die hygienischen Bedingungen in z.B. Afrika verbessern?
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13.08.2014 09:02 Uhr von moloche
 
+1 | -1
 
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netter Anfang der Artikel, ist dann aber wie üblich wieder in einen Genderkampf abgedriftet.

Blöde Emanzen.
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13.08.2014 09:27 Uhr von Mecando
 
+1 | -2
 
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Mit der selben Argumentation müssten Krankenkassen auch Toilettenpapier und sogar Waschmittel/Wasser bezahlen...
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14.08.2014 16:35 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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...aber vorher mal die Bestandteile durchchecken, denn Hygieneartikel sind dann keine, wenn sie giftig sind...es geht bestimmt auch ohne NEBENWIRUNGEN wie TOXIC SHOCK...ein Bericht über das letzte Todes-Opfer wurde hier auf SN vor einem halben Jahr veröffentlicht...
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15.08.2014 04:24 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -0
 
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Rasierklingen sind steuerfrei?
wow
wieder was gelernt

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