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Ethik in der Ebola-Krise: Wer die experimentellen Medikamente bekommt

Zur Bekämpfung von Ebola gibt es noch nicht am Menschen getestete experimentelle Medikamente, die eigentlich nicht eingesetzt werden. Die WHO hält es nun vertretbar diese Medikamente bei ausgewählten Patienten auszuprobieren.

Die WHO und Medizin-Ethiker gaben bekannt, dass sie den Einsatz dieser Medikamente ethisch vertreten können. Allerdings muss dabei stets die Würde der Menschen eingehalten werden. Das heißt, die Zustimmung der Patienten, eine Transparenz der Behandlung und die ärztliche Schweigepflicht.

Die Ressourcen dieser Präparate sind allerdings noch sehr gering. Ethiker meinen, dass sie dadurch am meisten Leben retten, wenn sie zuerst nur dem medizinischen Personal zur Verfügung stehen. Ein noch nicht an Menschen getestetes Mittel, auf dem viele Hoffnungen liegen ist "ZMapp".


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krise, Ebola, Ethik
Quelle: welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2014 12:57 Uhr von lesersh
 
+2 | -6
 
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Die Ethik spielt eine nebesächliche Rolle, wenn 90% der infizierten Sterben. Die Hoffnung zählt mehr
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12.08.2014 13:10 Uhr von jens3001
 
+0 | -3
 
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ouster:

Dennoch darf man Menschen nicht mit Versuchstieren gleichsetzen.

"Nur" ca. 50 - 90% sterben daran. Immer noch zuviel aber keine 90%-ige Sterblichkeitsrate.

Des WEiteren weiss man nicht welche Nebenwirkungen das Medikament auslöst.
Was hilft es von Ebola geheilt zu werden aber dafür löst das Medikament etwas anderes aus?

Nein, die Entscheidung ist schon sehr gut so. Besser mit Besonnenheit reagieren als hilfloser Aktionismus und Hoffnung verbreiten wo (noch) keine ist.
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12.08.2014 16:36 Uhr von Ranzi
 
+0 | -1
 
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Wenn man so genau weis, wo diese Epidemie ausgebrochen ist, sollte man doch eher die Frage stellen, warum der gefährlichste Virus auf Erden nicht dort bekämpft wird, wo er aufgetaucht ist, anstatt ihn auch noch künstlich zu verbreiten und damit die Gefahr eine neue Seuche hervor zu rufen! Zumal es für diesen sich ständig mutierende Virus keine Heilungschance gibt. Des weiteren ist es absolut unverantwortlich, die verstorbenen einfach nur zu begraben, anstatt sie zu verbrennen. Dieser Virus ist im Prinzip nur mit Feuer zu bändigen. Wird er nur verbuddelt, hat er ausreichend Zeit weitere Mutationen zu durchlaufen und gelangt er wieder an die Oberfläche, geht das Spiel wieder von vorne los. Also, sollte man keine infizierten in andere Länder ausfliegen, da die Quarantänen in den Krankenhäusern nicht ausreicht, sondern dort bekämpfen, wo er ausgebrochen ist, um eine weltweite Epidemie zu verhindern. Und vor allem nicht die Leute verbuddeln, sondern verbrennen, so hart das auch klingt. Aber anders wird man nicht Herr über diesen Virus!
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12.08.2014 17:50 Uhr von SpankyHam
 
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also ich würd den fieber aushalten

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