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Forschung für Krebsmedikamente ausgeweitet

Forscher mehren jetzt ihren Fokus auf Organismen aus den Ozeanen, weil diese nach ersten Erkenntnissen wertvolle Stoffe beherbergen.

Das beweist bereits die Firma "PharmaMar", welche schon im Jahr 2007 ein Präparat gegen Krebs auf den Markt gebracht hatte.

Neu ist ein Präparat namens Aplidin, was auf Basis der Erforschung von Mikroorganismen gegen Knochenkrebs helfen soll.


WebReporter: ZZank
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Forschung, Meer
Quelle: handelsblatt.com

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12.08.2014 13:05 Uhr von perMagna
 
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Das Aplidin ist auch nicht als "nennenswerter Erfolg" zu bezeichnen. Es ist ein "orphan drug", also ein Medikament mit selten vorhandener Indikation und zeigt nur bei 13% überhaupt eine Wirkung.

"The overall response rate (complete, partial, and minimal responses) was 13% with Aplidin alone.f"

Den nennenswerten Erfolg wie zB die Antibiotika bei der Behandlung bakterieller Infektionen darstellen, wird es bei der Krebsbehandlung vermutlich auch nie geben.

Dennoch macht es durchaus Sinn, die vielen Mirkoorganismen auf wirksame Substanzen zu untersuchen, da diese, wie zB das Aplidin, relativ Komplex sind und im Labor vermutlich nicht dargestellt werden können.
Manchmal kann man auch revolutionäre Erfolge erzielen, wie mit Ciclosporin, das aus einem Schlauchpilz isoliert wurde und die Transplantationsmedizin weit voran gebracht hat.

[ nachträglich editiert von perMagna ]

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