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CSU: Peter Gauweiler schraubt Nebeneinkommen auf über eine Million Euro

Peter Gauweiler, CSU-Politiker, hat, was seine Nebeneinkünfte angeht, einen neuen Rekord aufgestellt. Der Vize-Chef der CSU hat als erster Politiker in der aktuellen Wahlperiode die eine Million Euro-Marke knacken können.

In der aktuellen Legislaturperiode konnte Gauweiler sich schon 1.129.500 Euro dazuverdienen. Dazu kommen seine Einkünfte aus der Abgeordnetendiät. Die tatsächlichen Einkünfte von Gauweiler könnten aber noch höher liegen, da die Angaben zur Größenordnung der Einkünfte nicht genau ist.

Kritik wurde auch schon laut. Der CSU-Politiker hat bei 77 Prozent der namentlichen Abstimmungen im Bundestag nicht teilgenommen. Der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichtes, Ferdinand Kirchhof, äußerte, dass die Nebentätigkeiten seine Tätigkeit im Parlament nicht beeinträchtigen dürfe.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, Million, CSU, Peter Gauweiler
Quelle: spiegel.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.08.2014 10:09 Uhr von Borgir
 
+16 | -0
 
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Unglaublich, 77 Prozent der Abstimmungen verpasst. Der nimmt das Mandat, das ihm die Bürger durch ihre Wählerstimmen gegeben haben, nicht wahr. Einzige Konsequenz: Mandat abgeben.
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12.08.2014 10:23 Uhr von tobsen2009
 
+11 | -0
 
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einfach nur ekelhaft sowas...
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12.08.2014 10:42 Uhr von blaupunkt123
 
+15 | -0
 
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Tja und dann gibt es noch einige, die die armen armen Politiker auch noch verteidigen, dass die ca. 8000 Euro und mehr Entlohnung pro Monat mehr als gerecht sind, weil sie doch fast einen 24 Stunden Tag haben......


Tja aber der Stress entsteht nicht durchs politische Amt.
Da müssen sie ihre Sitzung absitzen und das wars.
Der Rest sind Nebenjobs und das gehört sich endlich abgeschafft.


Kein Wunder, dass einige Poltiker soviel Unsinn bringen.
Die haben doch garkeine Zeit mehr für den Bürger und dessen Interessen.
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12.08.2014 10:47 Uhr von MiaCarina
 
+8 | -0
 
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Ich dachte die Diäten der Abgeordneten wären so hoch, damit sie Nebeneinkünfte NICHT brauchen?!

Und CSU natürlich. Legt endlich mal die verdammten Nebeneinkünfte offen! Da wird man auch sehen, dass schwarz da am meisten verdient...

Und bei 77% nicht da... so sieht es aus... für die meisten ist das eben ein Job, bei dem die potentiellen Nebeneinkünfte im Fokus stehen und nicht die Aufgabe als Politiker. Da brauch man sich nicht wundern, dass sie Dinge sind, wie sie sind. Volksvertreter? Kannst mir nicht erzählen, dass er seinen Geldgebern nirgends Vorteile verschafft hat.

Wieso sind Nebeneinkünfte bei fetten Diäten überhaupt erlaubt?! Und wenn sie erlaubt sind, wieso müssen die Diäten dann so hoch sein?!
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12.08.2014 10:56 Uhr von grandmasterchef
 
+4 | -0
 
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Geil, als Nebenjob. Anscheinend hat man als Politker keine 40std Woche - oder ist so klug - das man für wenige Std soo viel Geld verdient ;)

Hohoho..

Aber wenn man paar Bauaufträge vergibt, die zufällig Tochterunternehmen sin,d vom Unternehmen, wo man als "Berater" fungiert etc. Lohnt sich das ja für alle O_o

Es wäre ziemlich naiv zu glauben, dass bei derartigen Summen als Nebentätigkeit nicht irgendwo was im argen liegt. So bleibt es weiterhin beim schlechten Image.
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12.08.2014 10:59 Uhr von Darkman149
 
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@Blaupunkt: verbieten nicht unbedingt. Aber jeden Cent auf die Diäten anrechnen! Wenn unser einer Harz4 bekommt darf man auch soweit ich weiß maximal 160€ dazu verdienen. jeder Euro darüber hinaus wird vom ALG abgezogen. Und genau so sollte das bei denen auch gemacht werden. Die dürfen meinetwegen 1000€ pro Monat dazu verdienen und jeder Euro mehr wird von den Diäten abgezogen. Ganz einfach. Und wenn sie dann 20.000€ in einem Monat dazu verdienen gibts halt auch mal gar kein Geld mehr für das politische Amt.

Was ich als viel problematischer als das Geld ansehe ist die Unbestechlichkeit. Wenn dann Politiker in irgendwelchen Aufsichtsräten sitzen kann mir niemand erzählen, dass die Entscheidungen treffen, die "ihrer" Firma schaden. Damit würden sie sich ja ins eigene Fleisch schneiden. Das ist eine Sache, da muss definitiv ein Riegel vorgeschoben werden. Und wenn das bedeutet Nebentätigkeiten ganz zu verbieten, dann ich ich auch wieder bei euch.
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12.08.2014 11:07 Uhr von Arne 67
 
+4 | -0
 
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Staatlich geschützter Steuerhinterzieher.

Von seinen steuerfreien € 120.000,- pro Jahr reden wir einmal nicht.

Das er bei seinen Neben-(Haupt)einkommen nur ca. 1/4`tel angeben muss, dürfte auch nicht jeder Wissen.
Aber das man die Tatsache, das das Nebeneinkommen viel größer ist einfach so hinnimmt ist schon Unverständlich.

Denn laut Steuergesetzt ist das haupteinkommen das, das zum größeren Teil der Einnahmen führt und nicht das kleinere.
Deswegen waren ja bei eBay auch die € 1,- Auktionen so beliebt, da man die Gebühren auf den Startpreis verlangte.

Aber hier werden halt wieder einmal alte Seilschaften sichtbar, vor denen sich sogar die Staatsanwaltschaft fürchtet.
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12.08.2014 11:21 Uhr von Darkman149
 
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@wiederwaslos: womit er sein Geld verdient ist doch vollkommen egal! Er verdient sich nen ganzen Haufen Kohle neben seinem Amt und das darf nicht sein. Fertig. Und wenn selbst sogar noch eine Firma hat macht das die Sache noch schlimmer wie ich ja in meinem ersten Kommentar zu dieser News im zweiten Absatz schon beschrieben habe.

An diesem Verhalten gibt es meines Erachtens nach nichts, aber auch rein gar nichts zu beschönigen oder gar zu verteidigen.

Wag du es doch z.B. mal neben deiner Haupttätigkeit einen Nebenjob anzunehmen und von dem Verdienst nur einen Bruchteil anzugeben. Dann kannst du schneller dem Herrn Hoeneß hallo sagen als dir lieb ist. Warum also wird genau dieses Verhalten bei den Politbonzen, die eh schon mehr als genug bekommen, tolleriert?!
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12.08.2014 12:06 Uhr von Marco Werner
 
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@Grandmasterchef
Schaut man sich die Qualifikation der Politiker an, die Art ihres Nebenjobs und vielleicht noch das jeweilige politische Amt,dann muss man kein Einstein sein,um zu erkennen,daß diese Jobs lediglich die moderne Form der Bestechung sind. Man erinnere sich mal an einen Herrn Clement,welcher als eine seiner letzten Amtshandlungen als Arbeitsminister die Besserstellung der Zeitarbeitsfirmen durchdrückte und kurz darauf im Vorstand von Adecco wieder auftauchte. Der Mann ist Journalist...glaubt allen Ernstes einer daran,daß er diesen Job im Vorstand einer Zeitarbeitsfirma aufgrund seiner "Qualifikationen" bekommen hat und nicht als "Dank" für die geleistete Lobbyarbeit ?
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12.08.2014 12:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Nachdenken:

In die Politik kommt nur, wer sich selbst gut verkaufen kann, und daher meist selbständig ist. Und diese Leute wissen, wie man Geld macht.
Jemand der 20 Jahre einen LKW gefahren hat, kommt nicht in die Politik - weil er nie in der Lage war etwas Größeres aus sich zu machen und sich zu verkaufen oder Menschen unter sich zu führen.
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12.08.2014 13:39 Uhr von Darkman149
 
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@wiederwaslos: was macht denn aber einen Herrn Gauweiler um so vieles besser als den Arbeitslose in der Schlange vor der Agentur für Arbeit? Oder den einfachen Arbeiter mit Nebenjob? Sowohl der Arbeitslose wie auch der einfache Arbeiter müssen alle Nebenjobs und die daraus erzielten Einkünfte angeben. Dem Arbeitslosen wird das Geld auf sein ALG angerechnet und eben jenes entsprechend gekürzt. Ähnlich geht es dem Arbeiter: sobald er mehr als 400€ bekommt für seine Nebentätigkeit muss er sie voll versteuern. Und auch die beiden wollen ja eigentlich nur über die Runden kommen und sich ein bisschen Geld für die Rentenzeit beiseite legen.

All das sehe ich bei unseren Politikern nicht. Im Gegenteil! Die verdienen sich in etlichen Jobs nebenher eine goldene Nase und müssen nur einen Bruchteil davon angeben. Steuern auf Nebeneinkünfte? Kann ich mir kaum vorstellen.

Also noch einmal gefragt: was macht Politiker so viel besser als all die anderen Menschen in Deutschland? Was rechtfertigt diese Sonderbehandlung? Meiner Meinung nach kann es dafür keine plausible Begründung geben außer grenzenlose Geldgier und purem Egoismus.
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12.08.2014 14:19 Uhr von Darkman149
 
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@wiederwaslos: Ok, deine Argumente bezüglich H4 Empfängern verstehe ich. Und was ist mit dem einfachen Angestellten, der einen Nebenjob hat? Dafür muss er auch Abgaben zahlen sobald er mehr als 400€ verdient. Müssen unsere Politiker das auch? Nein. Somit bleibt es eine Ungleichbehandlung und die gehört verboten. Also entweder auf jeden Cent der durch die Nebentätigkeit verdient wird Steuern zahlen oder eben anrechnen.
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14.09.2014 19:38 Uhr von wichitis
 
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Diesen faulen Politiker sollte man aus den Parlament schmeißen!, aber das traut sich keiner,es müssten sonst wohl alle gehen????,
wieso lässt sich das der dumme Wähler gefallen????

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