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Bundesland Bayern will Verbrechen vorhersagen

Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stellte vor zwei Tagen eine neue Software vor, mit der der Freistaat Verbrechen voraussagen kann, bevor sie stattfinden. Er ruft dabei Erinnerungen an den Science-Fiction-Film "Minority Report" hervor.

Das neue Tool soll vorerst für die Vorhersage von Wohnungseinbrüchen eingesetzt werden. Es berechnet auf der Basis statistischer und kriminologischer Daten die Wahrscheinlichkeit eines bevorstehendes Einbruchs in bestimmten Stadtgebieten.

Ziel ist es, den Verbrechern immer einen Schritt voraus zu sein. Anhand der Prognosen sollen betroffene Gebiete verstärkt überwacht werden, um so die Täter auf frischer Tat ertappen zu können.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Verbrechen, Bundesland
Quelle: chip.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.08.2014 11:37 Uhr von XFlorian
 
+2 | -2
 
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In Zürich ist das System bereits seit längerer Zeit im Einsatz. In Bayern wird es vorerst von den Landeskriminalämtern in München und Nürnberg getestet und bei entsprechendem Erfolg auf weitere Teile in Bayern ausgeweitet. Die Zahl der Einbrüche stieg in Bayern im vergangenen Jahr um 11,8 Prozent an.
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11.08.2014 11:49 Uhr von jens3001
 
+5 | -1
 
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Nutzlos.

Erstmal brauchen sie ja Grundlagen. Also statistische Werte wo am meisten eingebrochen wird. Sicher auch den relativen Wohlstand der Gegenden, usw.

Und dann spuckt das Ding auch nur ne Wahrscheinlichkeit aus. Wenn sie nun die ersten 3 Plätze dieser Skala besser überwachen gehen die Einbrecher halt zu Platz Nr. 4 oder 5 vor.

AchGott... im schlimmsten Fall steuert das organisierte Verbrechen so sogar die Polizeieinsätze.

Man fokusiert sich ein paar Wochen lang auf belanglose Einbrüche in bestimmten Gegenden, solange bis die Software diese als gefährdete gegend einstuft und die Polizei dort präsenter wird.

Dann wechselt man die Position und bricht dort ein wo am wenigsten Polizeipräsenz ist.

Ein Alptraum!
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11.08.2014 11:54 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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Ein Beispiel wie es tatsächlich stattgefunden hat.
In den USA gab es ( Bundesstaat weiß ich nicht mehr) eine Serie von Überfällen auf schlecht gesicherte Tankstellen.
Der Standort der betroffenen Tankstellen ergaben einen Radius der als "heiß" eingeordnet wurde.
Alle Tankstellen wurden gut sichtbar mit Videoüberwachung und ähnlichen Dingen nachgerüstet , bis auf eine.
Dort legten sich die Ermittler auf die Lauer und hatten nach kurzer Zeit Erfolg damit.
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11.08.2014 12:00 Uhr von Shagg1407
 
+1 | -2
 
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in Los Angeles wird das schon erfolgreich praktiziert.
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11.08.2014 13:17 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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Da es anderswo funktioniert, sollte man der Sache eine Chance geben. Zumindest temporär, bis sie nicht mehr funktioniert.

Diese organisierten Einbruchsbanden sind die Pest.
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11.08.2014 13:18 Uhr von superhuber
 
+1 | -0
 
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Bei sovielen Verbrechern und Betrügern die in der bayrischen Regierung sitzen wundert mich das nicht - die können einfach durch eine anonyme Umfrage in den eigenen Reihen die nächsten Verbrechen vorraussagen.

Von Verwandtenaffären, über Steuerbetrug hin zu Modellautoaffären, ergaunerten Doktortiteln und Korruptionsaffären ist die CSU in Bayern doch überall führend vertreten.

Und bevor die schwarzen Symphatisanten jetzt wieder schimpfen - das ist nicht meine persönliche Meinung sondern alles durch Fakten und Gerichtsurteile belegt!
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11.08.2014 14:31 Uhr von Gimpor
 
+0 | -1
 
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@ Kritikglobalisierer: Ist doch schon lange so, dass in Bayern illegal Rasterfahndung eingesetzt wird.
Für alle, die es nicht wissen: Rasterfahndung ist verboten in Deutschland, da man damit quasi jeden Bürger unter Generelverdacht stellt.
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12.08.2014 07:36 Uhr von wombie
 
+0 | -0
 
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Neu ist die Technik nicht, funktionieren tut´s auch...

Ich finde die News insofern irrefuehrend als der Eindruck erweckt wird dass man tatsaechlich Verbrechen vorhersagt. Das ist aber nicht der Fall. Es wird lediglich vorhergesagt wie wahrscheinlich bestimmte Verbrechensarten in bestimmten Regionen stattfinden. Das ist schon ein himmelweiter Unterschied.

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