10.08.14 11:30 Uhr
 938
 

Amazon: Schriftsteller protestieren gegen "Bücherkrieg"

Über 900 bekannte Schriftsteller haben sich in einem Protestbrief gegen den Großkonzern Amazon gewandt. Darin protestieren sie gegen den großen Preisdruck, den der Konzern diktiert. Der Protestbrief soll am heutigen Sonntag in der "New York Times" veröffentlicht werden.

Amazon hat durch verschiedene Maßnahmen die Preise seiner E-Books zu Lasten der Autoren stark gesenkt, damit der Konzern Marktführer gegenüber anderen Handelsketten bleibt. Dieser "Bücherkrieg" war bekannt geworden, als sich das Verlagshaus "Hachette" dagegen gewehrt hat.

Daraufhin belastete Amazon "Hachette" mit drastischen Maßnahmen, wie langen Lieferzeiten und der Deaktivierung des "Vorbestellen"-Buttons. Die Autoren sehen sich in ihrem Protestbrief als "Geisel" der Streiterei an und sehen auch die Leser als Leidtragende.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Buch, Amazon, Schriftsteller
Quelle: handelszeitung.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.08.2014 12:45 Uhr von FlatFlow
 
+6 | -9
 
ANZEIGEN
Ich habe bis dato noch kein einziges Buch über Amazon gekauft. Bücher kaufe ich immer noch und das nicht zu selten im Buchladen um die Ecke. Gut, ich wohne in eine Großstadt wo das noch möglich ist, alternativ kann man sich online nach einem guten Buchladen umsehen, es muss nicht immer Amazon sein.

[ nachträglich editiert von FlatFlow ]
Kommentar ansehen
10.08.2014 12:59 Uhr von Shalanor
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
"Amazon hat durch verschiedene Maßnahmen die Preise seiner E-Books zu Lasten der Autoren stark gesenkt, "

Öhm.... Lest ihr eigentlich durch um was es geht? Hörbücher und normale Bücher kommen in den Gegenkommentaren obwohl es doch scheinbar um E-Books geht. Aber gelle hauptsache die Fresse aufgemacht und scheise verzapft. Ihr redet wohl auch von Spritpreisen an der Tankstelle wenn jemand von der Formel 1 erzählt hm?

Das E-Books OHNE Versand (im groben gedacht übernehme sogar ICH die versandkosten da ichs durch mein inet runterlade), Ohne Druckerei, Ohne Lagerkosten (Anteilig ist das einfach nichts was so ein Ebook wegnimmt an Speicherplatz) maximal 2 Euro billiger sind kapiere ich schon lange nicht. Andererseits sieht man mal wiehoch der Anteil von wirklicher Arbeit am preis ist. N Normaler Roman meiner Buchreihen kostet bei Release 15-18 Euronen wovon scheinbar 2-3 für alles draufgehen bis es bei mir ist was am ende dann knappe 10 Euro pro buch für den Schriftsteller sind(GUT der schreibt auch das ist auch sehrviel Arbeit. Ich sage nciht das die es nicht verdienen!). Garkeine Schlechte Gewinnspanne wenn man andre Branchen ansieht....
Kommentar ansehen
10.08.2014 13:00 Uhr von shadow#
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
In Deutschland völlig irrelevant, Dank Gesetzen aus dem 19. Jahrhundert...
Kommentar ansehen
10.08.2014 15:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Amazon will die E-Books deshalb so billig verkaufen, damit die Leute auch das Kindl und Co. kaufen. Damit wird der Kunde noch stärker an Amazon gebunden. Die Bücher sind dann nur ein Leckerli um das ganze schmackhaft zu machen.
Kommentar ansehen
10.08.2014 17:13 Uhr von kingoftf
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht


Die Amazon E-Books kann mach doch mit der Amazon-App auch auf Android lesen.


Ich finde auch, dass es einen deutlicheren Preisunterschied zwischen gedruckten Büchern und e-books geben sollte.

Ebenso wie bei den den Musikdownloads bei iTunes und Co. auch fast genauso teuer wie die CD im Laden.

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
Kommentar ansehen
11.08.2014 10:15 Uhr von smart1985
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Hauptsache man schimpft auf Amazon -.-

Zwingt niemanden dort zu verkaufen , sollen sie doch ihre Bücher sonst wo loswerden .

Für Eine Digitale Kopie darf der Preis ruhig 50 % tiefer sein als die Gebunde ausgabe .
Sollte auch für Musik so sein.

Auch Filme und Serien sollten als Digitalen Download angebotren werden mit DRM oder so was in der art wo alle Produzenten das selbe system verwenden und gemeinsam entwickeln um es sicher zu machen ala Itunes z.B


Das leben könnte so schön sein im 21 Jahrhundert wenn die Firmen dort auch mal ankommen würden -.-
Kommentar ansehen
11.08.2014 11:07 Uhr von LitFan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Shalanor

Ich habe beruflich mit Buchverlagen zu tun und kann nur sagen, dass ein Schriftsteller davon träumt, 10 EUR an einem Buch zu verdienen, welches für 15 EUR verkauft wird. Allein ein Verlag muss an Amazon und die Barsortimente 50 Prozent Rabatt abdrücken. Von den verbleibenden 50 Prozent muss das Buch finanziert werden, der Vertrieb, das Autorenhonorar (10-15 Prozent) und alle weiteren Kosten.

Auch wenn es im Artikel um E-Books geht, kann ich die Proteste verstehen und absolut nachvollziehen. Die Preis- und Rabattpolitik auf dem Buchmarkt sollte dringend geändert werden.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?