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Neu-Ulm: Zwölfjähriger zeigt Mutter wegen ihrer Erziehungsmaßnahmen an

Wütend über eine disziplinarische Maßnahme zeigte der Zwölfjährige Sohn seine Mutter in Senden bei Neu-Ulm an. Über das Internet schrieb er der Polizei, dass er seine Mutter wegen Körperverletzung, Kindesmisshandlung und Beleidigung anzeigen will.

Die Beamten nahmen die Information des Jungen zunächst ernst und bald stand ein Polizist vor der Wohnungstüre. Mutter und auch Sohnemann reagierten erschrocken. Der Junge wohl deshalb, da er nicht mit dieser Konsequenz auf sein virtuelles Tun im Netz gerechnet hatte.

Von der Mutter schließlich über den Anzeigegrund aufgeklärt, der in einer disziplinarischen Maßnahme begründet war, zog der Polizist "schmunzelnd" von dannen. Die Bestrafung des Jungen war wegen dessen unerlaubter Online-Bestellung von Waren erfolgt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Kind, Mutter, Anzeige, Neu-Ulm
Quelle: wochenblatt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2014 22:06 Uhr von Cannossa
 
+21 | -5
 
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Eine selbst handgreiflich übergezogene Maßnahme würde in solch einem Fall wirklich nicht viel Schaden anrichten.
der frühere Bundespräsident Roman Herzog gab zu, dass seine Hand schon mal gegenüber seinem Sohn "ausgerutscht" war...
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09.08.2014 22:56 Uhr von Rechtschreiber
 
+21 | -3
 
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@Cannossa: Kinder nehmen ja "eine Moralische" als viel viel schlimmer wahr, als sie eigentlich ist. Die Geste zählt. Und das finde ich auch in Ordnung. Es gibt aber auch Eltern, die ihre Kinder wirklich windelweich prügeln. Und das ist schlichtweg Körperverletzung.

Es sind aber vor allem die Kinder von wirklich prügelnden Eltern, die dann ihrerseits ihre angestauten Aggressionen gegenüber anderen ausleben. Freud nannte das den Wiederholungszwang.
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10.08.2014 00:18 Uhr von Eysenbeiss
 
+6 | -11
 
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Da sieht man dann, wo solche schwachsinnigen Sendungen wie "Super Nanny" hinführen, oder das Anti-Autoritätsgequatsche vieler Idioten.

Gewalt gegen Kinder ist aber in jedem Fall falsch, es gibt KEINE Rechtfertigung und wer seine Kinder schlägt ist unfähig den Konflikt anders zu regeln.

Freud war zudem ein Idioten mit zwar brauchbaren Ansätzen, aber er hat die Materie selbst nicht mal ansatzweise verstanden.

Kinder, die "regelmäßig" misshandelt werden, verstehen, dass das falsch ist, aber gerade diejenigen, die nur "ab und zu" mal eine geballert bekommen, werden es nie verstehen, vor allem weil das IMMER inkonsequent passiert und daher identische Situationen unterschiedlich behandelt werden.

@aberaber: der Junge wurde nicht geschlagen, sondern gerügt und vermutlich wurde ihm das Taschengeld gestrichen !

Der Polizist ist auch genau deswegen einfach wieder gegangen, weil überhaupt kein Straftatbestand vorgelegen hat.

[ nachträglich editiert von Eysenbeiss ]
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10.08.2014 00:58 Uhr von Rechtschreiber
 
+5 | -1
 
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@Eysenbeiss: Freud hat die Fundamente der Psychoanalytik gelegt. Wie kommst Du dazu seine Erkenntnisse in Frage zu stellen? Was qualifiziert dich dazu? Hast Du tasächlich Hintergrundwissen oder reißt Du nur irgendwelche Stammtischparolen von Menschen, die sturzbesoffen in der Kneipe selbst die größten Versager sind?
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10.08.2014 01:06 Uhr von perMagna
 
+13 | -2
 
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Mir hat der eine oder andere Klaps auf den Hinterkopf durchaus dabei geholfen, mal das Oberstübchen zu beleuchten. Wobei das natürlich kein "Schlagen" ist.
Man muss nicht alles mit Kindern ausdiskutieren...
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10.08.2014 07:22 Uhr von BeatDaddy
 
+1 | -0
 
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@Aberaber: Mich machen genau so narrisch, dass Du nicht können "Klein- und Großschreibung". Lermen man das in die erste Klasse...!
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10.08.2014 08:21 Uhr von Olington