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Amazon beugt wahrscheinlich neuen Streiks vor und leitet den Handel über Polen um

Amazon will seinen Warenhandel künftig über Polen und Tschechien umleiten. Deshalb verlangt der Konzern nun von seinen Verlagshändlern, dass sie rund 40 Prozent der Ware über Polen und Tschechien vertreiben.

Laut Amazon dient die Neueröffnung der neuen Vertriebszentren in Polen dazu, das Wachstum in Europa zu unterstützen. In Deutschland soll zunächst kein Zentrum geschlossen werden. Für die Buchverläge bedeutet diese Umleitung allerdings eine Menge Zusatzkosten.

Kritiker vermuten, dass Amazon mit dieser Taktik neue Streiks der Gewerkschaft Ver.di umgehen möchten, die 2013 gerade im Vorweihnachtsgeschäft empfindliche "Nadelspitzen" gesetzt hatten.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Polen, Handel, Amazon, Vertrieb, Umleitung
Quelle: focus.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2014 13:15 Uhr von Rechargeable
 
+28 | -16
 
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Super gemacht Ver.di :-)

Aber mir egal woher ich meine Amazonware herbekomme, wenn sie am nächsten Tag da ist :-)

[ nachträglich editiert von Rechargeable ]
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09.08.2014 13:19 Uhr von TinFoilHead
 
+12 | -7
 
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Tolle EU! Deutschland muckt auf, geht man halt nach Polen, lol...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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09.08.2014 13:20 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+8 | -24
 
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09.08.2014 13:21 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -7
 
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Mr Dobalina, Mr Bob Dobalina won´t you quit... ;-)))

Nein! Weitermachen!
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09.08.2014 13:24 Uhr von Rechargeable
 
+20 | -3
 
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@newsleser54

Träume weiter, und geh wieder Schlafen.

Ebay Schneller.....hahaha
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09.08.2014 14:27 Uhr von juhubert
 
+7 | -17
 
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09.08.2014 14:30 Uhr von Holzmichel
 
+11 | -10
 
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Völlig richtige Entscheidung von Amazon.
Und liebe Gutmenschen, bevor IHR jetzt wieder hier abnöhlt, denkt mal nach.
Die meisten von EUCH bestellen doch auch bei Amazon, oder?
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09.08.2014 14:53 Uhr von Perisecor
 
+18 | -12
 
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@ juhubert

Was wäre für dich denn eine gute Bezahlung einer Arbeit, die vom Anspruch her auch ein einarmiger Affe erledigen könnte?

Ist ja nicht so, dass man für die Arbeit dort irgendeine Voraussetzung benötigen würde, außer eben nicht im Rollstuhl zu sitzen oder an Krücken zu gehen.

Dass Amazon auch bevorzugt Langzeitarbeitslose etc. einstellt ermöglicht diesen Gruppen eine Wiedereingliederung ins Arbeitsleben - inklusive durchaus guter Aufstiegschancen bei Amazon selbst.
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09.08.2014 14:59 Uhr von lopad
 
+20 | -3
 
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"Tja, wenn sie nicht ordentlich bezahlen wollen dann bin ich recht froh dass sie nicht in unserem land expandieren. "

~10€/Stunde+Weihnachtsgeld+Boni für einen Job der 2 Tage Anlernzeit bedarf halte ich für eine recht ordentliche Bezahlung.


[ nachträglich editiert von lopad ]
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09.08.2014 15:52 Uhr von GaiusBaltar
 
+2 | -18
 
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09.08.2014 17:19 Uhr von fraro
 
+2 | -7
 
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Der logistische Aufwand ist enorm: erst die Ware nach Polen transportieren und bei einer Bestellung wieder hierher.
Als ob nicht schon genug LKWs unterwegs sind, von den vielen Unfällen ganz abgesehen.

Die Auslieferzentren in Deutschland sind ausreichend vorhanden und Personal auch. Ich denke, in Polen werden die Mitarbeiter nicht so viel weiniger verdienen wie hier.

Also ist das Ganze wahrscheinlich wirklich nur, um weiteren Streiks vorzubeugen - irre!

Was macht amazon, wenn die Polen auch anfangen zu streiken? Nach Bulgarien oder Rumänien? Dann wird es aber eng mit schnellen Lieferungen.
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09.08.2014 18:07 Uhr von keineahnung13
 
+5 | -2
 
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also was ich mal irgendwo gelesen habe und gehört habe verdienen die ja nicht mal schlecht. Soll sogar Aktienanteile von Amazon auch noch geben.
Da hat Verdi quasi nun Arbeitsplätze vernichtet... sollten lieber dort streiken wo es nun wirklich Sinnvoll wäre und wo es quasi nicht viel machen würde ob die arbeiten oder nicht, da die am Ende eh mit Hartz4 leben müssen. Da sollten die mal lieber ansetzen. Aber nicht irgendwo dauernd streiken wo es wirklich nicht so schlimm abgeht wie woanders...
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09.08.2014 18:09 Uhr von Lornsen
 
+2 | -1
 
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solange Amazon keine Auto´s verschickt, ist das ok.
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09.08.2014 18:19 Uhr von Borgir
 
+10 | -3
 
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Da dürfen sich die Angestellten bei Ver.di bedanken, die mit hohlen Streiks doch nichts erreichen.
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09.08.2014 19:58 Uhr von Perisecor
 
+4 | -5
 
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@ GaiusBaltar

Selbst die Nazis im Dritten Reich hatten Argumente für ihre Aussagen und Taten.

Etwas, dass du offensichtlich nicht schaffst.
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09.08.2014 23:37 Uhr von rolf.w
 
+3 | -5
 
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Wenn ich das mit der Anlernzeit und dem "einarmigen Affen" lese, sträuben sich mir die Nackenhaare, echt.

Sicher, als Packer/Kommissionierer hat man recht schnell eine Routine, kennt sich mit den Picklisten etc. aus, aber in welchen Beruf erlangt man nach einer Einarbeitung denn keine Routine?
Wir haben so viele "Spezialisten" in angeblich gehobenen Berufen, damit könnte man ganze Straßen pflastern. Und die meisten dieser "Spezialisten" arbeiten nach Routine. Der Facharzt weiß genau, was er zu untersuchen hat und findet er nichts, heißt es zurück zum Hausarzt. Der Fachanwalt arbeitet "seine" Fälle ebenso ab.
Aber kommt es da irgendwo zu einem Problem, kann man froh sein, dass der "Spezialist" nicht allein zu entscheiden hat.
Was unterscheidet nun den Fachanwalt vom Kommissionierer? Beide arbeiten nach Routine, aber der Fachanwalt ist natürlich etwas "Besseres". Warum?
Selbst Anwaltsgehilfen, die nur einen Bruchteil das Anwaltshonorar bekommen, wissen, wie der Hase läuft.

Es geht doch nicht darum, ob einer 100.000 Euro oder 5.000 Euro bekommt. Es geht darum, dass man mit der 40 Stundenwoche teilweise zu wenig verdient, um den gewöhnlichen Lebensstandard zu erreichen.

Früher war es noch so, der Mann ging arbeiten und brachte genug Geld nach Hause um Frau und Kind zu ernähren und alle 2-3 Jahre mal Urlaub im Ausland machen zu können.

Heute müssen Frau und Mann arbeiten gehen, um überhaupt über die Runden zu kommen.

Um es mal etwas harsch zu sagen, seit Jahrhunderten gibt es den Herrn Doktor oder den Herrn Advokat, den Herrn Kommissionierer aber findet man nicht. Und ich behaupte, 3/4 der Herren Doktor/Advokat würde seine Ware im Lager nicht finden, geschweige denn vernünftig versandgerecht verpacken können.

Nur weil jemand körperlich arbeitet ist er doch nicht weniger wert, als jemand, der mehr geistig arbeitet.
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10.08.2014 00:52 Uhr von Peter323
 
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@rolf.w
Nicht den Fehler machen und den Perry ernstnehmen.
Er hat ca. 0,5% Zustimmungsrate hier im Forum und ist bekennender USA- und Militär Fan.
Er denkt selber von sich, dass er zu den Hochqualifizerten gehört und belehrt regelmäßig sämtliche Kommentatoren hier, die er fast allesamt für unfassbar dumm hält :)
Lass ihm einfach seine Scheinwelt und gut iss. Gibt wichtigeres im Leben.
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10.08.2014 00:52 Uhr von Perisecor
 
+4 | -6
 
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@ rolf.w

"Was unterscheidet nun den Fachanwalt vom Kommissionierer? Beide arbeiten nach Routine, aber der Fachanwalt ist natürlich etwas "Besseres". Warum? "

Der Verantwortungsbereich des Anwaltes ist deutlich größer, des Weiteren ist sein Einsatz für den Beruf höher (Studium). Er muss sich stetig weiterbilden, sich neuen Gesetzen und Verordnungen anpassen, ständig neue Strategien für Verfahren entwickeln und einen deutlich komplexeren Themenberg überwachen.



"Selbst Anwaltsgehilfen, die nur einen Bruchteil das Anwaltshonorar bekommen, wissen, wie der Hase läuft. "

Das bezweifle ich. Ohne Jura studiert zu haben kann man vielleicht durch Erfahrung ein paar Dinge einschätzen, aber schon bei (komplexeren) Subsumptionen wird es wohl aufhören.

Bei meinem Aufbaustudium hier in Deutschland hatte ich Kommilitonen, welche zuvor in Anwaltskanzleien gearbeitet haben - sie hatten den Frischlingen zwar etwas voraus, aber nicht viel. Im Gegenteil, manch einer hat sich selbst falsche Lösungswege etc. angeeignet und hatte dann massive Probleme, das zu verbessern.




" Es geht darum, dass man mit der 40 Stundenwoche teilweise zu wenig verdient, um den gewöhnlichen Lebensstandard zu erreichen. "

Wer bei Amazon >9€ die Stunde verdient, der kann für sich selbst doch einen guten Lebensstandard erreichen?



"Früher war es noch so, der Mann ging arbeiten und brachte genug Geld nach Hause um Frau und Kind zu ernähren und alle 2-3 Jahre mal Urlaub im Ausland machen zu können."

Das ist heute noch immer so, nur halt vielleicht nicht in schlecht bezahlten Berufen. War es "damals" aber auch nicht. "Damals" gehörte weder ein Auto, noch einer oder mehrere Fernseher, noch Handy, noch Waschmaschine, noch Trockner noch monatlich laufende Kosten wie Internetvertrag etc. zum normalen Leben. Urlaub wurde auch nicht jährlich gemacht und wenn, dann ging es mit dem Zug ins nahe Ausland.



"Und ich behaupte, 3/4 der Herren Doktor/Advokat würde seine Ware im Lager nicht finden, geschweige denn vernünftig versandgerecht verpacken können."

Das muss er auch gar nicht. Ich behaupte, quasi keiner, der als Kommissionierer bei Amazon arbeitet, kann einen juristischen Fall (BGB) aus dem 1. Semester sauber lösen. Geschweige denn einen etwas komplexeren Fall, zum Beispiel im Steurrecht.



"Nur weil jemand körperlich arbeitet ist er doch nicht weniger wert, als jemand, der mehr geistig arbeitet."

Das sicher nicht. Es gibt aber nun einmal mehr Menschen, die einfache körperliche Aufgaben erledigen können, eben einfach, weil dafür - außer eben halbwegs gesund zu sein - nichts erforderlich ist.
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10.08.2014 12:38 Uhr von shadow#
 
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Wenn die Verlage jetzt einfach Amazon nach Polen folgen, ist Deutschland wenigstens gleich noch die Buchpreisbindung los.
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10.08.2014 19:43 Uhr von Chromat
 
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@BastB
"...und in einer Familie müssen heute in 90% der Fälle sowieso beide arbeiten!"

Warum das wohl so ist?
Macht es das richtiger, dass immer mehr Menschen nicht auskömmlich bezahlt werden?
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10.08.2014 22:27 Uhr von Perisecor
 
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@ Chromat

Weil die Menschen immer höhere Ansprüche haben. Neben der reinen Menge an Neuanschaffungen kommen dazu auch (teilweise hohe) monatliche Kosten, die es früher schlicht nicht gab.
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11.08.2014 10:14 Uhr von jens3001
 
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Nein, das bedeutet es nicht. Es ist ein einfacher logistischer Vorgang.

Amazon wächst, also müssen sie auch nah am Kunden sein und entsprechend mehrere Verteilerzentren aufbauen.

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