09.08.14 10:16 Uhr
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Hacker entwickeln zusammen mit der Industrie sichere Autos

Hacker haben sich jetzt mit der Industrie zusammengetan, um potenzielle Sicherheitslücken in Autos zu schließen. Ziel der Zusammenarbeit ist eine Verbesserung der Elektronik, um diese vor Hackerangriffen von außen zu schützen.

Das Problem ist, dass die Elektronik heute in Fahrzeugen so weitreichend ist, dass es sogar möglich wäre, die Bremsen einfach während der Fahrt auszustellen oder die Belüftung zu manipulieren.

Deshalb warnen die Hacker vor einer zu großen Vorsicht in Hinblick auf die Bord-Elektronik, da sie in Zukunft noch deutlich interessanter für Hacker sein könnte und Terroristen ganz andere Möglichkeiten eröffnet.


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WebReporter: BeforetheRun
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Hacker, Entwicklung, Zusammenarbeit, Autoindustrie
Quelle: reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.08.2014 10:31 Uhr von TinFoilHead
 
+10 | -2
 
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Sicheres Auto- KEIN Elekronikschnickschnack
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09.08.2014 12:06 Uhr von Joeiiii
 
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Da kann so viel Elektronik drin sein wie will: Man darf sie nur nicht angreifbar machen. Wenn man Zugriffe von außerhalb des Autos ermöglicht, dann ist man selbst schuld. Wie bescheuert muß man denn sein, wenn man nicht mal die Bremsen entsprechend absichert?

Sinnvollerweise dürfen Änderungen an der Bord-Elektronik nur von innerhalb möglich sein. Und da ein Autofahrer auch NICHT in die Bord-Elektronik eingreifen muß, sollte auch dieser keinen Einfluß darauf haben dürfen. Alles ordentlich verschlüsseln UND zusätzlich mit einer manuellen Brücke absichern, wie es auch beim PC manche Mainboards (Stichwort: BIOS) hatten/haben. Ist der Jumper nicht auf Schreibmodus gesetzt, kann nur gelesen und NICHT geschrieben werden.

Dafür braucht man keine Hacker, sondern einen gesunden Menschenverstand. Hacken kann man fast alles, aber eine physische Brücke kann man nicht mal eben programmieren oder emulieren (außer man war so dumm und hat auch noch eine Möglichkeit geschaffen, um die Brücke zu umgehen. Dann ist man aber dümmer, als es die Polizei erlaubt).

[ nachträglich editiert von Joeiiii ]
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09.08.2014 13:15 Uhr von no-smint
 
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Ich sehe das Problem nicht so recht. Es müsste für die zum Fahren essenziellen Bestandteile Lenkung, Pedale, Licht und Schalthebel einfach einen Mechanischen Override geben, der im Zweifel die elektronischen Signale übersteuert. Und eigentlich ist es doch auch heute schon so. Wenn der Fahrer Bremst, bremst das Auto auch wenn es aus ist, man braucht halt mehr Kraft. Selbes gilt für die Lenkung.

Man muss halt nur von dem Weg abkommen, alles rein elektronisch regeln zu wollen. So, und ob dann jemand das Radio, das Navi oder die Heckscheibenheizung "hacken" kann, darum kann man sich später kümmern. Aber das löst eben keine Unfälle aus.
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09.08.2014 14:36 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Ja, die Entwicklung schreitet fort und macht sich auch im PKW bemerkbar!
Allerdings sind mir die älteren Modelle lieber, weil die noch selber repariert werden können und man nicht so abhängig von den Werkstätten ist!
Moderne Technik hat auch Vorteile, vorausgesetzt, sie funktioniert!
Für einen Glühbirnenwechsel am Frontscheinwerfer 300 - 400 Euro zu berechnen, zeigt allerdings auch, wie pervers bescheuert das alles schon geworden ist!
Nicht meine Welt!
Und was sich Datentechnisch im Auto und im Austausch der gewonnenen Daten mit allen möglichen Medien für die Zukunft ergibt, ist schon fern dieser Welt, und irgendwann ist einfach mal gut, aber die Schmerzgrenze muss wohl erst noch erreicht, bzw. überschritten werden! Das nimmt langsam Formen an, da könnte man meinen, dass..........!!!!
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09.08.2014 17:21 Uhr von Joeiiii
 
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@Humpelstilzchen
>>Für einen Glühbirnenwechsel am Frontscheinwerfer 300 - 400 Euro zu berechnen, zeigt allerdings auch, wie pervers bescheuert das alles schon geworden ist!<<

Da wäre Versicherungsbetrug billiger. Würde mich auch nicht wundern, wenn jemand zu solchen Mitteln greifen würde, denn schließlich wird der Fahrzeughalter auch Länge mal Breite beschissen, weil man ihm die schnelle Reparatur verwehrt, indem man alles so verbaut, daß man nur mit Spezialwerkzeug und mindestens einer halben Stunde Zeitaufwand bis zur Glühlampe vordringen kann. Der Wechsel ist im Idealfall schnell gemacht, aber dann muß man es auch wieder zusammenschrauben. Und da liegt dann schlimmstenfalls auch noch ein weiterer Hund begraben. Da wird dann unter Umständen auch noch etwas kaputt, wenn man das 2-3 mal macht und das deshalb, weil man es seitens der Industrie so geplant hat (Stichwort: Geplante Obsoleszenz).

Ich glaub zwar nicht, daß wir schon bei 300-400 Euro sind, aber manche Autos sind wirklich nur noch in einer Werkstatt zu reparieren. Mal eben stehenbleiben und eine Glühlampe auswechseln, ist schon in vielen Fällen nicht mehr möglich, schon gar nicht innerhalb von höchstens 5 Minuten.
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09.08.2014 18:53 Uhr von blaupunkt123
 
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Tja das kommt halt davon, wenn Ingenieure monatlich neues auf den Markt werfen müssen und Bürger von Jahr zu Jahr immer mehr gegängelt werden, nur damit sie "GANZ" sicher ihren 100sten Geburtstag erleben. Und ja bis 70 arbeiten können.

Durch die ganzen Assistenten macht Autofahren bald keinen Spaß mehr.
In ein paar Jahren wird man unter Echtzeitüberwachung stehen und später wird man überhaupt nicht mehr fahren dürfen.
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09.08.2014 20:33 Uhr von Rechtschreiber
 
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Tja, so ist das mit Systemen wie e-call - sie brauchen die Telemetriedaten des Fahrzeuges, und diese kommen ausschließlich über den Systembus. Und diese Schnittstelle ist dann gleichermaßen auch Einfallstor von außen. Sicher? Nie im leben!

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