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Neandertaler waren die ersten Vogeljäger und aßen Brust, Flügel und Keulen

Neueste Funde in einer Höhle in Gibraltar deuten darauf hin, dass nicht Homo sapiens die ersten Vogeljäger waren, sondern die Neandertaler. Die Archäologen fanden in der Höhle Taubenknochen mit Schnittmarken und Bissspuren.

Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler 1.724 Knochen von Felsentauben mit einem Alter zwischen 28.000 und 67.000 Jahren. Nach Angaben von Clive Finlayson, Direktor des Gibraltar-Museums, bevorzugten die Neandertaler das Gleiche, was wir heutzutage bei Geflügel mögen - Brust, Flügel und Keulen.

Die Tatsache, dass nur an wenigen Knochen Schnittmarken gefunden wurden, erklären die Forscher mit dem Fakt, dass man bei diesen kleinen Vögeln keine Messer zur Zerlegung und zum Verzehr benötigt hätte. Finger und Zähne seien völlig ausreichend gewesen. Die Jagd sei durch Kletterer erfolgt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Brust, Vogel, Jäger, Neandertaler, Flügel
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2014 20:13 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+4 | -0
 
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"und aßen Brust, Flügel und Keulen"

Nuja, viel mehr ist ja auch nicht dran.
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08.08.2014 20:14 Uhr von kingoftf
 
+5 | -1
 
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Wie, kein Tofu und kein Vollkorn-Bio-Zeug?

Also waren unsere Vorfahren doch keine Veganer?

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