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Deutsche klauen immer mehr Ideen anderer Unternehmen

Die Chinesen sind unangefochten die Nummer Eins, wenn es um Plagiate geht. Doch bereits dahinter auf Platz Zwei folgen die deutschen Unternehmen und liegen damit noch vor den Türken oder Indern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).

Laut Steffen Zimmermann, Geschäftsführer beim VDMA, sind mittlerweile 23 Prozent aller Plagiate Aufträge von deutschen Unternehmen, also nahezu jedes Vierte. Im Unterschied zu chinesischen Plagiaten würde es sich bei den deutschen allerdings um Hightech handeln.

Demnach würden die Kopien meist von Konkurrenten in Auftrag gegeben, wobei ein Umsatzverlust von 7,9 Milliarden Euro innerhalb der Branche entsteht. "Alarmierenden Zahlen" nennt der Maschinenbauverband die Zahlen, wobei es eine Dunkelziffer gibt, weil viele Unternehmen um ihren Ruf fürchten.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, Unternehmen, Plagiat
Quelle: welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2014 15:52 Uhr von Rammar
 
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oh nein, qulitativ hochwertige plagiate?
wie können die nur!?
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09.08.2014 13:30 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -0
 
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@tsunami: Die reine Fertigung (Montage) dieser Produkte ist keine Kunst. Entscheidend ist die Entwicklung. Und da werden viele Blaupausen immer noch in Deutschland entwickelt.

IT
Hier waren wir leider noch nie Spitze. Zuses Erfindung wird von den USA fortgesetzt.

Betriebssysteme
Spezialisierte OS wie zum Beispiel Betrieb von Medizinanlagen oder ähnlichem gibt es durchaus in Deutschland.

Hardware
Gute Hardware zu finden ist rar. Der meiste Schrott kommt aus China/Taiwan und taugt nicht den Schuss Pulver. Die können ja nicht mal qualitativ hochwertige In-Ear-Headphones produzieren.
Traurig ist, dass aber selbst die Masse lieber stylisch sein will anstatt gute Funktionalität zu bevorzugen. Beats by Dr. Dre ist ja auch viel "cooler" als Sennheiser. Die tumbe Masse zahlt lieber 149 EUR für einen Kopfhörer, mit dem man gut aussieht, aber scheiße klingt, anstatt weniger Geld für Durchschnitssaussehen und top Sound zu bezahlen.
Die deutschen Hersteller müssen endlich erkennen, dass Aussehen heute alles ist, selbst wenn die Hardware scheiße ist. Design ist in der oberflächlichen Welt das A und O.

Smartphone
Da hat Apple den Vorreiter gemacht und Samsung zog erfolgreich nach. Im Prinzip ein Quasi-Duopol.

Bildschirme
Die meisten TFTs laufen mit Spezialchemikalien aus dem Hause Merck. Weltweit! Wenn die Lieferangpass haben, kommen etliche Hersteller ins Schwitzen.

Fernseher
Außer Metz, Loewe und Technisat verblieben nicht mehr viele. Aber Komponenten und Bildtechnik werden durchaus noch in D entwickelt. OLED-Technik in Dresden und auch das Fraunhofer Institut ist dabei.

Tablets
Ein reiner Modetrend, wem das Smartphone halt nicht groß genug ist.
Es besteht noch genug Marktpotential, denn kein Netbook ist wirklich gut. Leistungsfähige Prozessoren mit genug RAM bei gleichzeitig nur max. 1,2 kg Gewicht - welche sind das?

Wir Deutschen sind gut beraten, die anderen derzeit die Entwicklung voranzutreiben und zu adaptieren.
Es gibt genug Know-How, jederzeit wieder in den Markt einzusteigen. Es macht nur ungefähr so viel Sinn, wie Bergbauzechen am Leben zu halten - keinen.
Die sind viel zu teuer. Auf dem Weltmarkt einzukaufen ist billiger.
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10.08.2014 02:25 Uhr von Herbstregen
 
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ich schäm mich -_- Deutsche Unternehmen müssen vom Asiaten klauen.. wie erbärmlich :(
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20.08.2014 18:13 Uhr von paul58
 
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das machen die japaner schon seit jahrzehnten so

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