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Viele nutzen Blitzer-Apps, doch sie sind verboten

Radarfallen gibt es in Deutschland genug. So wie die Behörden aufrüsten, um Verkehrssünder zu überführen, so rüsten auch die Autofahrer nach.

So verbreiten sich immer mehr die so genannten Blitzer-Apps, die auf ein Smartphone installiert werden und anzeigen, wenn ein Blitzer auf der Strecke steht. Doch diese Apps sind verboten. Einen Punkt in Flensburg und 150 Euro Strafe kann so eine App verursachen.

In der Straßenverkehrsordnung steht hierzu: "Wer ein Fahrzeug führt, darf ein technisches Gerät nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, das dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Verbot, App, Blitzer, Nutzung, Radarfalle
Quelle: faz.net

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2014 10:48 Uhr von Jens002
 
+56 | -0
 
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Das gilt aber nur für den Fahrer, nicht für den Beifahrer. Und der Beifahrer ist kein technisches Gerät Also ist die App auch nicht pauschal verboten.

[ nachträglich editiert von Jens002 ]
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08.08.2014 10:57 Uhr von Rechargeable
 
+30 | -0
 
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Das ist ja so Neu !!!

Sommerlochnews.

Bis jetzt gab es noch keinen richtigen Fall, wo Leuten das Handy kontrolliert wurden, ob sich da eine APP drauf befindet, die Blitzer meldet.

Und selbst wenn, darf man das Handy nur mit richterlichem Beschluss anschauen.

Kam schon so oft im Fernsehen.
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08.08.2014 11:01 Uhr von SN_Spitfire
 
+7 | -9
 
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Mein festinstalliertes Navi meldet nur interessante Orte (POIs), aber keine Blitzer.
Auf meinem Handy hab ich nichts, was mir explizit Blitzer anzeigt.

Von daher bin ich mir keiner Schuld bewusst ;)
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08.08.2014 11:20 Uhr von Darkness2013
 
+29 | -1
 
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Super , dann bauen jetzt bitte alle ihre Autoradios aus denn damit bekommt man auch Blitzerwarnungen von Radiosendern.
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08.08.2014 11:48 Uhr von Jaecko
 
+8 | -3
 
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@Jens: stimmt leider nicht so ganz, auch wenns schön klingt.
"betriebsbereit mitführen" gilt (leider) auch für die Geräte der Mitreisenden. Demnach ist es (rein Papier-rechtlich) egal, wem das Ding gehört, solange es läuft.
Aber zumindest hat der Beifahrer im Falle einer Kontrolle 2 freie Hände, um das Teil noch schnell abzuschalten.

Dass die Warnungen im Radio erlaubt sind, ist auch mal wieder ein klassiker der Deutschen Justiz: Da hier nur eine "Auswahl" an Blitzern geboten wird und nicht alle auf der eigenen Fahrtstrecke relevanten, isses "erlaubt".
Find ich auch leicht behindert. Entweder ganz oder garnicht.
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08.08.2014 12:18 Uhr von 4ZN
 
+10 | -0
 
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Lustig wie Gesetze ausgelegt werden, obwohl sie dem Wortlaut her etwas anderes aussagen.

In der StVO steht: "... technisches Gerät ... das dafür bestimmt ist ..." Nun ist ein Smartphone aber kein technisches Gerät, welches für diesen Zweck bestimmt ist. Entsprechend dürfte sich die Verordnung gar nicht auf Smartphones beziehen.

So wie es derzeit aussieht, wäre das eingeschaltete mitführen jeder Form von Computer mit Internetzugang, verboten.

Zeigt einfach nur, wie rückständig der Gesetzesgeber in solchen Angelegenheiten ist. In der Praxis ist die Verordnung kaum durchsetzbar.
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08.08.2014 12:19 Uhr von Rollenspieler
 
+2 | -1
 
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NEWS? NEWS? Wo bist DUUUU?
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08.08.2014 13:41 Uhr von DJCray
 
+1 | -1
 
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Merkwürdig.

Meine App warnt mich für gefährlichen Stellen.

Also Staus, Baustellen, Verkehrssperrungen, Unfallschwerpunkten,....

...

Nach allgemeinen Richtlinien sind Messungen nur an sogenannten Unfallschwerpunkten zugelassen.

..

Eine Software, die sich mit anderen Verbindet kann leider bisher nicht alles erkennen und anzeigen:

- neu aufgestellte Messpunkte
- Messstellen, die sehr versteckt sind
- fahrende Fahrzeige mit Beamten als Passagiere

Die könnte ein zusätzlicher Laser- und Radarwarner aber die sind sowas von verboten, dass man bei einer Kontrolle einige Probleme bekommt.

Das Problem ist bei "Apps" auch, dass man die bei Kurzstrecken vergisst einzuschalten.

Und bei Strecken, die man kennt, fährt man leider immer schneller als erlaubt. Außer man weiß wo sich die mobilen Stellen befindet.

;-)

Gruß
DJ
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08.08.2014 13:51 Uhr von ms1889
 
+3 | -2
 
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das verbot ist irsinnig undemokratisch...da die "blitzer" ja auch nicht verboten sind.

rechtsstaatlich ist es auf keinen fall, da sich die überwacher meist eh an stellen befinden..wo ein paar kmh mehr nix ausmachen...aber die stadtkassen füllen.
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08.08.2014 14:37 Uhr von GroundHound
 
+5 | -0
 
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Um da erwischt zu werden, muss man sich verdammt dumm anstellen.
Denn die Polizei darf nicht einfach das Smartphone kontrollieren. Selbst eine Beschlagnahme bei Verdacht auf "Blitzer-App" ist wohl nicht verhältnismäßig und damit illegal.

Bleibt nur, wenn der Autofahrer dumm genug ist, dass der Polizist die App sieht.
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08.08.2014 16:16 Uhr von Insane99
 
+1 | -1
 
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wen interessiert so ein verbot schon, als ob die affen die einen anhalten so schlau sind und das kontrollieren können, außerdem haben die eh nicht das recht in mein handy zu schauen, und schon ist das verbot völlig sinnlos ^^
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08.08.2014 19:24 Uhr von Floppy77
 
+0 | -4
 
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"Wer ein Fahrzeug führt...."

Beifahrer dürfen also?

Wer nicht rast, braucht auch keine Blitzerapp. Und wer die App installiert hat, der hat den Vorsatz und gehört noch härter bestraft!
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08.08.2014 19:30 Uhr von MerZomX
 
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Aber in Autoradios höre ich manchmal auch wo Blitzer stehen. Somit darf ich dieses technische Gerät auch nicht betreiben oder betriebsbereit mitführen, weil es (ebenso wie ein Handy) dafür bestimmt ist, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Ein Handy ist ja (wie auch ein Autoradio) nicht dafür BESTIMMT sondern es ist zum telefonieren da. Ein Autoradio für Musik & Infos. Der Nutzen der Blitzerinfo ist somit zu vernachlässigen

MerZomX
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09.08.2014 01:38 Uhr von dogdog
 
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Das was hier beschrieben wird bezieht sich auf Radar-Detektoren bzw. Jammer.

Apps sind eine "Grauzone". Eine App läuft auf einem Smartphone und dieses ist nicht für das auspüren von Verkehrsüberwachung gedacht. Anders gesagt: Geräte die nur diese eine Funktion haben, also das Scannen von Radar- und Laser-Pistolen, sind verboten.

Uralt-News

[ nachträglich editiert von dogdog ]
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09.08.2014 21:50 Uhr von bjondal
 
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Der Beifahrer darf es aber betreiben ;)
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10.08.2014 14:57 Uhr von Joker01
 
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solange die Bullen nicht an Smartphones rumschnüffeln dürfen, werden weiterhin Blitzer-Apps benutzt. Diese Schwachsinns-Gesetze können sich die ahnungslosen Polit-Clowns in die Haare schmieren.
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10.08.2014 18:51 Uhr von HackFleisch
 
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Die rechnen fest mit dem Geld der "Schnellfahrer".
Hier geht es nicht um Sicherheit sondern um Abzocke.
Und das Warnvorrichtungen unter Strafe gestellt werden zeigt doch die Gesinnung der Vögte. Wir leben immer noch im Mittelalter.

[ nachträglich editiert von HackFleisch ]
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11.08.2014 09:43 Uhr von Morbid.M1
 
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Ja und ... und die Polizei darf das Auto nicht einfach durchsuchen oder sich das Händy zeigen lassen .. hier ein einfachen NEIN zum COP und fertig.
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11.08.2014 16:13 Uhr von AMB
 
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Deutschland entfernt sich immer weiter von der Wahrheit und den in den Grundgesetzen vorgeschriebenen Werten. Einerseits soll wohl angezeigt werden, daß ein Blitzer da ist, wenn dann jedoch jemand eine App baut, die auf ihn hinweißt, dann wird die verboten.

Damit wird nur der Beweiß geführt, daß Ehre und Würde in den Köpfen der Entscheidenden Menschen hier völlig wertlos geworden ist und der Blitzer nicht mehr die Funktion hat, Verkehrssünder zu überführen, sondern die des Geldverdienens. - Wer sich mit einer App drückt, der zahlt dann halt dafür.

Für mich beweißt es die Sachlage noch in viel weiterem Maße. Die Aufsteller der Geschwindigkeitsbeschränkenden Schilder sind direkt am verdienst der Blitzer interessiert. Jedem wird sofort klar, daß der in die Millionen gehende Schaden zur Zeitraub am Volk durch das Geld das so ein Blitzer ein bringt nicht gedeckelt werden kann, denn der Blitzer trägt nicht zur Produktivität und zum Wohlstand des Volkes bei, wenn er nicht zur Sinnvollen Maßnahme der Verkehrsordungserhaltung sondern zur Abzocke genutzt werden soll.

Beste Beispiele für solche Abzocken sind Bundesstraße auf denen man nacht 30km fahren muß - Man rechnet nicht mal damit, daß jemand auf die Idee kommen kann den Verkehr gegen alle Vernunft so zu regulieren.

Schade nur, daß man den Verursachern den entstehenden Schaden am Volk, den man tatsächlich in Geld ausdrücken kann nicht in Rechnung stellen kann, denn dann würde sich hier in Deutschland einiges ändern.

Dann würde brachliegende Baustellen, unötige Tempolimits und sonstige Fehler eher beachtet.

Aber das Abzocken des Bürgers in Gesetzen zu beweisen halte ich für sehr sehr bedenklich und in diesem Fall für Bewiesen.

Für mich ist die Erhöhung des Bußgeldkatalogs immer schon eine Steuererhöhung gewesen, denn als nichts anderes muß man das sehen.

Gibt noch weitere Beispiele:

Nimmt eine Stadt nicht genug Geld ein, dann kann sie von den Bürgern bei Nutzungsänderungen eine Parkplatzablöse einfordern. Zugleich werden ein paar Parkflächen in genau der selbigen Gegend gestrichen und jeder der dann falsch Parkt wird abgezockt. Hier ist der Schaden für die direkten Anwohner noch deutlicher zu spüren. Die Geschäfte machen weniger Umsatz. Und zukünftige Steuern werden vermindert. Nur wird der Bürger mehr abgezockt, weil ein paar müssen trotzdem dort Parken oder wollen es zumindest.

In meinen Augen ist das alles Geschmeis, das sich in unsere Regierungen geschlichen hat und kein Rückrat mehr besitzt. Soll doch jeder eienn Radarwarner haben oder was immer auch. Wenn die Autos dann anständig fahren ist doch alles in Butter, weil das Ziel ist doch nicht daß man Menschen abzockt, sondern, daß sie das Tempo einhalten.

Wer denkt heute bei denen noch klar? In Stuttgart hat man Fußgängerunter- und -überführungen durch Ampeln ersetzt. Bilanz - 5 Minuten Zeitraub, Energiekosten für deren Betrieb, Energieverschwendung in einer Höhe von tausenden von Litern Öl im Jahr. Nun der Zeitraub ist nur geschätzt und bei den Litern könnten auch Millionen von Litern im Jahr verschwendet werden.

Entweder sind alle so blöd, daß sie nicht mehr sehen was passiert oder die machen das Mutwillig, dann jedoch sind es Staatsfeinde.

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