08.08.14 10:39 Uhr
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PKW-Maut: Immer mehr Deutsche sprechen sich dagegen aus

Die Pläne zur PKW-Maut in Deutschland von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) stoßen nur noch bei 46 Prozent der Befragten auf Zustimmung. Mittlerweile lehnen jetzt sogar 49 Prozent eine PKW-Maut ab.

Laut den Plänen des Bundesverkehrsministers, soll die Maut, welche für alle deutschen Bürger gelte, über die KFZ- Steuer ausgeglichen werden. 62 Prozent der Befragten glauben dennoch, dass es zu Mehrkosten kommen wird.

Der CSU-Generalsektretär Andreas Scheuer kommentierte: "Die kleinkarierten Diskussionen und gezielten Desinformationen der letzten Wochen haben dem Gesamtprojekt sicher geschadet." Im November 2013 sprachen sich noch 59 Prozent der Befragten für eine PKW- Maut aus.


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WebReporter: Amphelisia
Rubrik:   Politik
Schlagworte: PKW-Maut, Alexander Dobrindt, Befragung, Andreas Scheuer
Quelle: t-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2014 10:39 Uhr von Amphelisia
 
+2 | -0
 
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In der Quelle wird auch noch die Meinung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags niedergelegt, aus der hervorgeht, dass die PKW- Maut eine Diskriminierung von EU- Bürgern ist und gegen das Europarecht verstößt.
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08.08.2014 10:43 Uhr von Mankind3
 
+14 | -0
 
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Natürlich sind viele dagegen, da dieser Ausgleich durch die KfZ-Steuer nämlich dann kurz vor umsetzung wieder wegfallen würde wegen rechtlicher Probleme und man so als Autofahrer zusätzlich belastet würde.

Und dieses Eingenommene Geld durch die Maut würde dann wieder für irgendwelchen Unsinn verpulvert werden statt es zweckgebunden in den Straßenbau zu investieren.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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08.08.2014 10:55 Uhr von hostmaster
 
+0 | -1
 
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08.08.2014 11:01 Uhr von Neroll
 
+2 | -0
 
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Das Märchen von "wird durch KFZ-Steuer ausgeglichen" hat doch sowieso niemand vernunftbegabtes geglaubt.
Und das Ganze sowieso nur, weil King Seehofer mal beim Frühstück zwischen zwei Maß mal wieder eine eine blöde Idee an den Tag gelegt hat, die Mutti eigentlich nicht wollte.

Dass die Merkel sich dann aber auch so erpressen lässt, war schon übertrieben.
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08.08.2014 11:08 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -3
 
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Wenn... aber nur wenn... diese Maut wirklich ausschließlich in den richtigen Topf fällt, bin ich dazu bereit, auch eine zusätzliche jährliche Gebühr zu zahlen.

Dann soll die Regierung einfach unabhängig davon die KfZ-Steuer um einen bestimmten Prozentsatz senken, dann läuft der Laden und alles ist europarechtlich in Butter.

Die Maut mit der KfZ-Steuer zu verknüpfen macht einfach keinen Sinn.

Kurz und bündig: Maut einführen und KfZ-Steuer unabhängig davon senken.
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08.08.2014 11:28 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+5 | -0
 
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@SN_Spitfire:
Falscher Ansatz meiner Meinung nach. Klar wäre das zusätzliche Geld durch die Maut eine tolle Sache für den Verkehr, Straßenbau, usw. Aber dafür gibt es nun mal die KFZ-Steuer. Dass diese zweckentfremdet wird und das Geld irgendwelchen Mist benutzt wird, dafür können wir Autofahrer ja nun nichts. Warum also jetzt noch freiwillig zusätzlich was bezahlen, obwohl das im Grunde ja gar nicht sein müsste und dürfte? Wir zahlen also KFZ-Steuern, die u.a. für Straßenbau, Instandhaltung und Reparaturen von Straßen und Brücken und anderen verkehrsbezogenen Notwendigkeiten verwendet werden sollen und auch genau dafür vom Staat erhoben werden. Da unser lieber Staat aber genau das NICHT mit diesen Steuereinnahmen macht, sollen wir nun wieder neue Gebühren, Steuern oder was auch immer zahlen, damit dann damit (vielleicht, eventuell und wohl doch eher unwahrscheinlich) das gemacht wird, was eigentlich mit den dafür vorgesehenen Steuern gemacht werden sollte? Ehrlich, geht´s noch?
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08.08.2014 11:31 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -0
 
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@ Mankind3

Nein - das Geld würde schon zweckgebunden im Straßenbau bleiben aber gleichzeitig die bisherigen Mittel um genau diese Summe zurückgeschraubt sodass es am Ende auf ´nichts´ rauskommt. Schlimmstenfalls sogar auf Weniger.
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08.08.2014 12:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -1
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32
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08.08.2014 12:21 Uhr von LucasXXL
 
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Also diese ganze Mautgeschichte kostet sehr viel Geld und bring wenig ein. Ich halte das für keine gute Idee.
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19.08.2014 19:20 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Doppelt gemoppelt!



[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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01.08.2016 16:27 Uhr von mace_windu
 
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