08.08.14 08:47 Uhr
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MIT-Forscher entwickeln flexible Haut, die Wasser aufwärts fließen lassen kann

Ingenieure des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein elastisches Oberflächenmaterial entwickelt, das Flüssigkeiten in jede beliebige Richtung treiben kann. Sogar entgegen der Schwerkraft.

Auf einer hautdünnen Folie aus Silikon sind mikroskopisch kleine Härchen aus Nickel angebracht, die sich durch ein magnetisches Feld in jede Richtung neigen können. Die Flüssigkeiten folgen der jeweils angezeigten Position der Haarspitzen.

Ein weiterer Effekt des neuen transparenten Materials ist das Variieren von Lichtdurchlässigkeit. Einsatzmöglichkeiten für den Werkstoff könnte bei Fenstern oder Windschutzscheiben liegen, die die Sonneneinstrahlung regeln und die Oberfläche von Wassertropfen befreien.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Wasser, Haut, Fließen
Quelle: newsoffice.mit.edu

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.08.2014 09:00 Uhr von r3vzone
 
+5 | -1
 
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Mir gefallen deine News monti ;)
Wieder sehr interessant und treffend formuliert. +
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08.08.2014 11:50 Uhr von Lord_Prentice
 
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Wenn man das in groß baut, könnte man es ja vielleicht auch bei Fluten einsetzen. Klingt auf jedenfall ziemlich cool.
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08.08.2014 14:04 Uhr von Trallala2
 
+2 | -1
 
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@Lord_Prentice

"Wenn man das in groß baut"

Wird wohl nicht gehen, das klappt in der Regel nur im Kleinen. Ohne mir die Quelle durchzulesen, hier werden keine Naturgesetze ausgehebelt. Als Beispiel kann man hier den Kapillareffekt anführen. Die Flüssigkeit wird angesaugt, auch entgegen der Gravitation. Grund dafür ist die Oberflächenspannung, oder sehr laienhaft ausgedrückt, Atome und Moleküle haben eine kleine Anziehungskraft. Gelegentlich reicht diese Anziehungskraft des Materials die Flüssigkeit etwas anzuziehen. Je dünner das Rörchen oder die Spalte ist, desto höher kann die Flüssigkeit angesogen werden.
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08.08.2014 14:43 Uhr von kuno14
 
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im nanobereich scheint alles möglich...
vielleicht ist gott so klein und doch so gross.......
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08.08.2014 16:25 Uhr von SN_Spitfire
 
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Eigentlich muss lediglich die Nanoversiegelung deutlich haltbarer gemacht werden.
Diese kleinen Härchen auf der Windschutzscheibe mögen zwar ganz gut sein, aber auch nur am Anfang, bis dann eben Staub, Dreck oder Eis am Zahn der Zeit nagen.
Es gibt ja bereits Nanosprays (Neverwet), die faszinierende Effekte hervorrufen.

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