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"Strukturell antirassistisch" - Zentralrat der Muslime widerspricht Antisemitismus

Der Zentralrat der Juden hatte sich vor einigen Tagen darüber beklagt, dass die muslimischen Verbände nicht genug gegen den neu aufflammenden Antisemitismus in Deutschland bei muslimischen Jugendlichen vorgehen würden (ShortNews berichtete).

Nun hat sich der Zentralrat der Muslime zu diesen Vorwürfen geäußert und den Behauptungen widersprochen. Zuerst müsse man zwischen legitimer Kritik an der israelischen Kriegspolitik und einem Antisemitismus unterscheiden, so der Vorsitzende Aiman Mazyek gegenüber der "FAZ".

Außerdem verurteilte er jede Form von Antisemitismus und erklärte, dass der Islam "strukturell antirassistisch" sei und man viele Jahrhunderte lang in Frieden mit den Juden gelebt habe. Auch hätten die muslimischen Länder oftmals den in Europa verfolgten Juden Asyl geboten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vorwurf, Muslime, Antisemitismus, Zentralrat, Zentralrat der Muslime
Quelle: islamiq.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2014 20:14 Uhr von sooma
 
+14 | -10
 
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«Zuerst müsse man zwischen legitimer Kritik an der israelischen Kriegspolitik und einem Antisemitismus unterscheiden, so der Vorsitzende Aiman Mazyek gegenüber der "FAZ".»

Legitime Kritik? Die Auschreitungen auf den letzten Demos haben damit nichts, aber auch gar nichts zu tun. Die kommen auch nicht von ungefähr, sondern durch generationenübergreifende Indoktrinierung. Und "antirassistisch" kaufe ich ihm glatt ab - ist ja letzendlich völlig gleichgültig, woher die Ungläubigen alle stammen. Aber gut, Herr Mazyek löst auch ohne heuchlerisches Gerede bei mir Übelkeit aus.
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07.08.2014 20:18 Uhr von spoderman
 
+7 | -10
 
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Blanker rassismus ist zwar verachtenswert, aber für diesen Hass können sie sich bei ihren Kollegen in Israel bedanken.
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07.08.2014 20:37 Uhr von UICC
 
+0 | -6
 
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07.08.2014 20:20 Uhr von Olli_Koenigs

Dass heißt, dass man genauso viel drauf geben kann wie auf einen strukturell ausgeglichenen Haushalt. Auf deutsch: Alles was nicht passt ist eine Sonderbelastung.
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07.08.2014 20:40 Uhr von magnificus
 
+8 | -1
 
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Zickenkrieg der Zentralräte....

Herr Gauck, was sagen sie ;)
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07.08.2014 20:48 Uhr von Shifter
 
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religion ist für geistig arme,da kommt NIE was gutes bei raus.
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07.08.2014 21:12 Uhr von Mecando
 
+5 | -2
 
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""Strukturell antirassistisch" heißt in der Praxis des Jahres 2014 nun genau was, Herr Mazyek?"

Der Islam an sich ist, wie die christliche Kirche auch, wirklich antirassistisch. Es ist egal ´wo jemand herkommt´, lediglich der Glaube, und das im Detail wie man beim IS sieht, ist relevant.
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07.08.2014 22:13 Uhr von UICC
 
+2 | -3
 
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07.08.2014 20:47 Uhr von Truth_Hurts

Jo schön, da ist “There’s no school tomorrow, there’s no children left in Gaza! Oleh!” deutlich besser. Aber was solls, in Israel gibt es ja auch kein §130 StGB.
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08.08.2014 10:17 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Der Islam an sich ist, wie die christliche Kirche auch, wirklich antirassistisch. Es ist egal ´wo jemand herkommt´, lediglich der Glaube, und das im Detail wie man beim IS sieht, ist relevant." (Mecando)
Ja, das ist ja leider das Traurige daran. Es gibt einige, die sich dazu aufschwingen, sich einen religiösen Faschismus zusammenzubasteln, indem sie sich machtorientiert einzelne Passagen aus religiösen Originalquellen herauspicken. Und dann soll das der "WAHRE" Glaube sein.
Der Islam hat im Vergleich zu anderen Religionen tatsächlich einen strategischen Vorteil: Seine Gruppendynamik. In den unter Einsamkeit leidenden Gesellschaften ein nicht zu unterschätzendes Moment.
Die liberale Gesellschaft hat derlei nicht zu bieten.
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08.08.2014 13:47 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"Die liberale Gesellschaft hat derlei nicht zu bieten." (Sag_mir_Quando_sag)
Naja, wenn man sich die charismatischen Evangelikalen anschaut, dann gehen sie ähnlich vor. Nur ist das eben nicht mehr liberal.

"Terrorverdächtige Personen sind die einzigen, denen es nicht gelingt über Israel den Gazastreifen zu verlassen oder hineinzugelangen." (benjaminx)
Naja, deswegen gibt es ja die Tunnel.

" Die Menschen sind eingesperrt und werden nach Belieben getötet." (Hugo.Broetchen)
Sie werden getötet, aber nicht nach Belieben, sondern nach militärischen Gesichtspunkten Israels.

"Ein Lager wohin man in Urlaub über Israel mit dem Flugzeug einreisen kann. Oder über die Grenze nach Ägypten wechseln kann, (...)" (benjaminx)
Das besagt aber nichts über die Ausreisemöglichkeiten der Bewohner von Gaza.

Das ist ja das Problem im Nahen Osten: Seit Jahrzehnten gibt es Lager, weil man politisch offensichtlich die Integration ihrer Bewohner in dem jeweiligen Aufnahmeland nicht möchte.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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11.08.2014 06:39 Uhr von RickJames
 
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@Truth_Hurts:
Was passiert wenn sich die Palästinenser nicht wehren sehen wir im WJL...

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