07.08.14 15:05 Uhr
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Tierarzt schlägt Mindestpreis für Fleischwaren vor

Der Tierarzt Thomas Blaha kritisiert, dass in Deutschland zu wenig für den Tierschutz getan wird.

Zwar wurde dieser 2002 als Staatsziel erklärt, doch passiert sei seitdem wenig.

Der 67-Jährige fordert nun, dass man einen Mindestpreis für Fleisch einführen müsse: "Man sollte gesetzlich die Fleischpreise nach unten hin kappen, also einen Mindestpreis für Fleisch einführen", so Blaha.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Tierarzt, Mindestpreis, Fleich
Quelle: mittelbayerische.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2014 15:08 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+14 | -8
 
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Das bringt dann für den Tierschutz was genau?
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07.08.2014 15:12 Uhr von daiden
 
+31 | -8
 
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Find ich (als Fleischesser) gut, wenn dadurch manch untragbarer Zustand in der Massentierhaltung wegfällt. Wer Fleisch essen will, kann auch den Euro mehr ausgeben!
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07.08.2014 15:15 Uhr von quade34
 
+19 | -24
 
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Die Ärmeren dürfen dann dank der Preise keine Fleischwaren mehr essen. Was kommt danach? Nur noch BIO Grünzeug mit ebensolchen Preisen und unbezahlbar. Wer soviel Gehalt bekommt um solchen Blödsinn zu verzapfen, sollte in die Klappse eingewiesen werden.
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07.08.2014 15:20 Uhr von FiesoDuck
 
+11 | -12
 
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@quade34

Selten so einen Quatsch gelesen.
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07.08.2014 15:36 Uhr von daiden
 
+3 | -3
 
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"Ob man Fleisch künstlich verteuern muss weiß ich nicht. Das impliziert nicht, dass sich an der Haltung etwas verändert, sondern erst mal nur, dass jemand mehr verdient. Was er mit dem "Mehr" an Geld macht, ist ja etwas ganz anderes. Es gibt also viel wichtigere Ansatzpunkte als den Preis. Der Preis ändert sich von ganz allein, wenn sich die (Rahmen)Bedingungen ändern."

Also eine Verteurung würde doch automatisch einen Rückgang des Fleischkonsums bedeuten. Wenn die Salami Packung anstatt 79 Cent nun 1,49 kostet, wird der ein oder andere nun nach dem Bukoaufstrich greifen. Selbst wenn das Geld gierigen Arschlöchern in die Hände fällt und sonst rein gar nichts passiert, würde sich für die ganzen Nutztiere etwas ändern.
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07.08.2014 15:39 Uhr von VT87
 
+5 | -0
 
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Effektiver wäre es aber trotzdem, wenn man die Mindeststandards für Tierhaltung auf ein artgerechtes Maß erhöht und mehr Kontrollen durchführt. Der Preisanstieg kommt dann von ganz allein.
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07.08.2014 16:05 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+4 | -0
 
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Das Problem ist nicht der Preis der Waren.. sondern die Tatsache das wir solche unmengen davon produzieren, das wir jeden Tag Millionen von Tonnen Lebensmittel wegwerfen..

Dort sollte man ansetzen, anstatt bestimmte Lebensmittel Preislich zur "Elite" Nahrung zu machen.
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07.08.2014 16:11 Uhr von Knopperz
 
+4 | -1
 
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Ich finds ebenfalls gut... bin auch Fleischesser.
Allerdings muss das mehr erwirtschaftete Kapital auch tatsächlich in die Tierhaltung (oder Kontolle) gehen. Es gibt dann keine Ausrede mehr für Tierquäler.

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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07.08.2014 16:32 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+4 | -0
 
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Na und wenn schon...selbst wenn es einen Mindestpreis gäbe, die Massentierhaltung dämmt das nicht ein. Es erhöht eher die Gewinnmarge der jeweiligen Unternehmen.
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07.08.2014 17:17 Uhr von daiden
 
+1 | -1
 
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Carnap

Wenn das so ist brauchen wir keinen Einbruch, Diebstahl oder Sachbeschädigung mehr nachgehen solange es noch Körperverletzung auf der Welt gibt?! Nur weil etwas existiert, was noch schlimmer ist, heißt es doch nich, dass diesem Zustand keinerlei Beachtung zusteht
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07.08.2014 18:43 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -0
 
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Das einzige was es bringen würde, wäre das der Konsument mehr bezahlt und bei den Unternehmen mehr die Kasse klingelt.

Aber den Tieren würde es 0 bringen.
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07.08.2014 19:10 Uhr von spliff.Richards
 
+0 | -1
 
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@Starstalker

"Man muss den Menschen die Zustände der Haltung klar machen, und was es für Folgen hat, wenn Fleisch extrem billig ist. Denn solche Preise signalisieren doch bereits, dass das nicht wirklich gesund sein kann. Massentierhaltung, nicht artgerecht, zweifelhafte Futtermittel, medizinisch aufgepumpt, und vieles mehr. "

Genau das. Ich würde allerdings noch einen Schritt weiter gehen und es den Menschen erleichtern selbst für ihre Nahrung zu sorgen. In ländlichen Gegenden ist es kein Problem pro Haushalt 2-3 Schweine, Kühe oder ein paar Hühner zu halten und das Gemüse selbst im Garten/Terrasse/Wohnung anzubauen. Die Auswirkungen eines solchen Verhaltens vieler Menschen wären enorm. In Städten ist das ganze leider etwas problematischer, aber auch nicht unmöglich. Man könnte z.B. Aquarien auf Balkons oder sogar im Haus aufstellen. Allerdings nicht für Zier-, sondern für Zuchtfische. Manche Arten fühlen sich auf engem Raum und in großer Gruppe extrem wohl und eignen sich so sehr gut für eine Zucht.
Und anstatt wie z.B. in Düsseldorf Obdachlose in Container zu "sperren", könnte man aus den Containern Aquarien bauen, den Obdachlosen evtl. sogar Arbeit geben und auf minimalem Raum (Pi * Daumen = 20 Container) mehrere Zehntausend Menschen mit frischem Fisch versorgen.
Ob wir jetzt die mit Antibiotika verseuchten Pangasius-Filets aus Asien essen oder solche Fische selbst züchten, was ist besser?

Natürlich ist nicht jeder dazu in der Lage. Egal ob die Zeit fehlt, das nötige wissen für den Umgang mit solchen Tieren oder schlicht und einfach der Platz (Einzimmerappartements sind ja schon voll gestellt, wenn man ne Tomatenpflanze im Topf hoch zieht).

Ich will mit so etwas ja auch nicht die Supermärkte abschaffen, sondern einfach mehr auf Regionale Herstellung setzen und dem Irrsinn Nordseekrabben nach Afrika zu verschiffen, dort zu pulen und wieder nach Europa zu schicken ein Ende setzen. Aber man muss den Menschen klar machen, dass jede Art von Klimaschutz etc. vollkommen Sinnlos ist, wenn sie nicht Begriffen haben dass die extra frische Banane die sie sich eben in den Mund geschoben haben, mehr Treibhausgase verursacht hat als sie wahrscheinlich selbst in ihrem ganzen Leben mit dem Auto anrichten könnten.

Da man den Menschen die Bildung ja meistens einprügeln muss, sollte ein wichtiger Teil in Kindergärten und Schulen sich um die Ernährung drehen (was sich ja heute z.B. in Ganztagsschulen schon sehr ins positive verändert hat). Allerdings nicht nur um die Zubereitung, sondern Primär um die Herstellung... Also den Anbau von Obst und Gemüse und die Zucht von Nutzvieh oder Fischen. Jeder Mensch muss Essen und Trinken um zu leben. Warum nicht den Menschen die Grundlage geben selbst dafür zu sorgen? Und damit meine ich keine LKW Fahrer, die in Plastik verpackten Kot über die Autobahnen kutschieren um das dann im Supermarkt kaufen zu können ;-)

Mit solchen Veränderungen wird man zwar nicht die CO2 Emissionen auf ein Top-Niveau bringen können, aber die Auswirkungen durch den gesunkenen Transport (weniger Flugzeuge, Schiffe, LKW´s und Züge), dürften spürbar sein. Zudem unterbindet man damit die extreme Massentierhaltung mit all ihren parasitären Auswüchsen. Was auch die künstliche Steuer auf Fleisch sinnlos macht, da sich die Preise sowieso dramatisch ändern dürften.

Aber solange diese Idee keine Lobby hat, wird sich in unserem schönen Europa nichts in dieser Richtung bewegen und die alten eingefahrenen Systeme werden sich richtig feste fahren. Wenn der Karren nicht schon lange feste hängt ....
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07.08.2014 19:13 Uhr von Yoshi_87
 
+0 | -0
 
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Schärfere Regeln für die Tierhaltung und entsprechende Kontrollen.
Das Fleisch wird automatisch teurer.
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07.08.2014 20:33 Uhr von Shalanor
 
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hab grade wurst gegessen
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07.08.2014 21:24 Uhr von Nebelfrost
 
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ich bin fleischliebhaber und stimme der forderung zu!
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07.08.2014 23:15 Uhr von fuxxa
 
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Sowas ist Sozialistenscheiße. Können ja gleich den EVP wieder einführen, wie in der DDR...
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08.08.2014 09:21 Uhr von Jlaebbischer
 
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Sehr weit gedacht, Doc.

Die Hersteller freuen sich dann darüber, dass der Preiskampf von staatlicher Seite aus beseuitigt ist und produzieren weiterhin auf die selbe Art mit noch mehr Gewinn...

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