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Russland: Whistleblower Edward Snowden darf weitere drei Jahre bleiben

Der Anwalt Anatoli Kutscherena des US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden hat aktuell verkündet, dass sein Mandant für weitere drei Jahre in Moskau bleiben darf. Die Aufenthaltsgenehmigung gilt rückwirkend ab dem 1. August.

Dabei wurde das Asyl in eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt. Snowden kann sich frei in Russland bewegen und sogar ins Ausland reisen. Nach Ablauf der drei Jahre kann die Genehmigung erneut verlängert werden und in fünf Jahren könnte er die russische Staatsbürgerschaft beantragen.

Laut Kutscherena führt Snowden ein bescheidenes Leben und hat eine Arbeit. Weiter erklärte der Anwalt, dass vermutlich noch mehr "Snowdens" kommen werden, da vielen Menschen die Spionagetätigkeiten der USA missfallen. Snowden wird von den USA noch immer mit internationalem Haftbefehl gesucht.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Russland, Edward Snowden, Aufenthalt, Whistleblower
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2014 13:32 Uhr von Akira1971
 
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Klar. Ein weiteres Druckmittel der Russen gegen die Amis. Die wären blöd, wenn die gehen lassen würden.
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07.08.2014 13:46 Uhr von TinFoilHead
 
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Akira1971

Druckmittel der Russen? Also ist die NSA mit ihrer Totalüberwachung auch nur auf Putins Mist gewachsen...
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07.08.2014 13:56 Uhr von Akira1971
 
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@ TinFoilHead Ein Druckmittel im Sinne von: "Der plaudert noch weitere Details der NSA aus, wenn ihr nicht spurt...".

Gerade jetzt zu Zeiten von Sanktionen gegen Russland ganz angenehm für die Russen einen kleinen Trumpf im Ärmel zu haben.
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07.08.2014 14:27 Uhr von Darkman149
 
+3 | -1
 
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Immerhin hat wenigstens ein Land auf diesem Planeten den Arsch in der Hose den Amis zu sagen "ihr könnt uns mal!" Schade, dass diesem Beispiel nicht auch noch weitere Länder folgen. Stattdessen kriechen Merkel und Co. lieber nur noch tiefer in den Arsch der USA.

Klar ist auch in Russland bei weitem nicht alles in Ordnung. Dennoch finde ich es gut und richtig, dass die den Snowden aufgenommen haben.

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