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700-Euro-Pille: "Unmoralisches" Gewinnstreben der Pharmakonzerne kritisiert

Seit Kurzem gibt es für Hepatitis-C-Patienten Hoffnung, denn das Präparat Sovaldi kann die Krankheit heilen (ShortNews berichtete).

Doch die Pille kostet 700 Euro, was Krankenkassen scharf kritisieren.

Dem Pharmakonzern Gilead wird nun ein "unmoralisches" Gewinnstreben vorgeworfen. "Dieser Preis ist durch nichts zu rechtfertigen", so auch der Apotheker und Arzt Wolfgang Becker-Brüser.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Pille, Hepatitis C
Quelle: spiegel.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2014 12:42 Uhr von Rongen
 
+46 | -1
 
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Tja das passiert wenn der Staat sich nicht um den Schutz und Vermittlung zwischen Unternehmen und der Bevölkerung kümmert. Schade ist es, wenn man darüber nachdenkt ich will nicht wissen wieviele Menschen geheilt, wieviele Krankheiten besiegt wären wenn nicht das Geld sondern die Gesundheit im Vordergrund ständen.
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07.08.2014 13:02 Uhr von Onid_A
 
+7 | -0
 
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Martin Sonneborn im Interview mit Pharma-Lobbyist
https://www.youtube.com/...
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07.08.2014 13:02 Uhr von news_24
 
+0 | -34
 
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07.08.2014 13:05 Uhr von Revej
 
+9 | -4
 
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Ich kann mich irren, aber das soll ein HEILMITTEL sein, ist zwar echt teuer, aber schafft doch etwas, was bisher noch nicht gelungen ist. Ist halt nur blöd für die Krankenkassen, dafür ist der Patient danach aber wieder gesund...
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07.08.2014 13:19 Uhr von MRaupach
 
+21 | -4
 
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Auch wenn ich 700 € viel finde, so ist das doch eine relativ realistische Summe..

Nicht wegen der Produktionskosten ... die liegen vermutlich bei weniger als 1€ pro stk...

Es geht hauptsächlich um Forschung und Entwicklung... da fließen mal eben mehrere Millionen Euro rein und wenn man dann ein Produkt rausbekommt bei dem der mögliche Absatzmarkt sehr gering ist(gibt nicht viele Hepatitis-C-Patienten), dann muss man die Kosten wieder reinbekommen und zwar möglichst mit Gewinn noch dazu in einer begrenzten Zeitspanne, denn Patente auf Medikamente haben nur eine begrenzte Dauer, danach darf die auch die Konkurrenz verkaufen und zwar ohne Entwicklungskosten...

Moralisch richtig wäre es natürlich lebensrettende Medikamente gratis anzubieten... aber in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft gibt es keine Moral...
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07.08.2014 13:29 Uhr von Tattergreis
 
+7 | -8
 
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@MRaupach

Diese einfache Logik wird halt nicht von vielen Kapiert.
Ich brauche für die Entwicklung und den Testreihen die Summe X ( 100.000.000€ ) kann aber nur im Jahr 10.000 Tabletten verkaufen und das wegen dem Patentschutz nur 10 Jahre lang. Also 10.000 mal 10 ergibt 100.000 Tabletten geteilt durch 100.000.000 Entwicklungskosten das ergibt 1000€ je Tablette und diese Berechnung ist sehr einfach gestrickt.
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07.08.2014 13:53 Uhr von bigpapa
 
+16 | -0
 
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Mir fehlt die wichtigstes Frage dabei.

Wie viele Pillen muss man fressen, bis man gesund ist.

700 Euro für eine Heilung ist ein Taschengeld.

700 Euro jeden Monat ein lebenlang ist eine unzumutbare Belastung.

Fakt ist, der News fehlen wichtig Infos. Und die Quelle ist auch schwammig geschrieben.

Gruß

BIGPAPA
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07.08.2014 13:59 Uhr von majorpain
 
+5 | -0
 
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Na ja 1 Pille und Hepatitis C ist geheilt wären Krankenkassen denke ich mal glücklich. Aber das Problem ist eher das die Pille 6 Wochen genommen werden muss jeden Tag 1 Tablette.

Des Weiteren 1 Mille Entwicklung wäre lächerlich da die Pille im ersten Halbjahr 5,8 Milliarden Dollar Umsatz hatte.
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07.08.2014 14:00 Uhr von ms1889
 
+5 | -5
 
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warum man lebensnotwendige sachen wie pharmazie,lebensmittel, energie, wasser usw per gesetz als geselschaft des öffendlichen rechts stellt frage ich mich schon lange...als "geselschaft des öffendlichen rechts" sind gewinne, börse usw gesperrt und gewinne müßen sozial an die öffendlichkeit abgegeben werden (sie vereinsgesetz,freikirchen usw).

dieses unternehmen ist unredlich in JEDER form, da sie den todeskampf der leute ausnutzt um sich unredlich zu bereichern...eigendlich sollte man die pille per gesetz verbieten.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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07.08.2014 14:58 Uhr von Joeiiii
 
+2 | -0
 
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WENN die 700-Euro-Pille die Heilung bringen würde, dann fände ich das bezahlbar. Eine Pille, 700 Euro, geheilt, Ende. Aber so ist es nicht. Die Pille soll 12 Wochen lang genommen werden, was 84 Pillen (7x12) und Kosten von 58.800 Euro entspricht.
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07.08.2014 16:18 Uhr von IRONnick
 
+3 | -1
 
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Wenn nur die Forschungs und Entwicklungskosten und ein gerechtfertigter Gewinn enthalten wäre, könnte keiner etwas dagegen sagen !
Mit ziemlicher Sicherheit ist es aber so, dass man sich damit dumm und dusselig verdienen will, auch auf Kosten vermeidbarer Tote und das ist auf jeden Fall unmoralisch und verachtenswert !
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07.08.2014 17:48 Uhr von Michelle_Br
 
+3 | -1
 
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Gesundheit und Grundversorgung mit allem Notwendigen gehört in Staatskontrolle und -Lenkung! Jeder Kommerzialisierung diesbezüglich gehört ein Riegel vorgeschoben!
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07.08.2014 18:21 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Das ist das Problem bei so Meldungen.

Panikmache ohne Sinn und Verstand.

Wie schon geschrieben, die Quelle ist schwammig.

Zitat von ´majorpain´ "das die Pille 6 Wochen genommen werden muss jeden Tag 1 Tablette."

Zitat von ´Joeiiii´ "Die Pille soll 12 Wochen lang genommen werden"

Inflation um das doppelte innerhalb von 2 Beiträgen ;)

Und nun erzählt mir noch einer irgendwer wüste das richtige. ;)

Lustig nicht oder eher lächerlich ?


Gruß

BIGPAPA
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07.08.2014 18:48 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Tja der Tag wird aber nie kommen, wo Arzneimittel nur das kosten, was sie auch wirklich wert sind.

DIe Pharmakonzerne werden schon bei den richtigen Männern gut schmieren.

Und das Nachsehen hat wie immer der kleine Bürger, der immer höhere Krankenkassenbeiträge zahlen darf, weil die Kosten wegen diesen geldgierigen Unternehmen explodieren.

In diesem Jahr darf ein Kranker ja schon für jede Kleinigkeit ordentlich draufzahlen, wie wird es dann erst in 5 Jahren aussehen.
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07.08.2014 19:02 Uhr von MurrayXVII
 
+5 | -0
 
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Pharmakonzerne und unmoralisches Gewinnstreben....mein Weltbild ist zerstört...ich dachte immer die sind am Wohlergehen der Menschen interessiert XD

Es gibt genug Medikamente bei denen der Preis absolut nicht gerechtfertigt ist...
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07.08.2014 19:32 Uhr von Prachtmops
 
+2 | -2
 
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bin ich der einzige der grad dran denkt, das in den nächsten monaten eine fingierte Hepatitis C welle ausbricht?

nunja vielleicht irre ich mich auch..

zur news ansich... bravo nen wirksames mittel gegen hepa c, arschteuer isses, aber wenns leben rettet sollte das nebensache sein.
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07.08.2014 19:41 Uhr von BRILLOCK2003
 
+1 | -0
 
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Wie wäre es den mal mit Quelle lesen,das hilft manchmal,wenn man noch fragen hat................


Es könne nicht sein, dass 84 Pillen, "die in der Herstellung geschätzt 100 Euro kosten, zu einem Preis von 60.000 Euro abgerechnet werden", sagte AOK-Chef Jürgen Peter am Mittwoch der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Denn für eine erfolgreiche Behandlung muss ein Patient mindestens zwölf Wochen lang jeden Tag eine Tablette einnehmen - insgesamt also 84. Gesamtkosten: 60.000 Euro. Das Magazin "Euro" hat errechnet, dass Sovaldi - bezogen auf den Preis pro Gramm - damit 20-mal wertvoller ist als Gold.
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07.08.2014 21:01 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass diesem Preiswucher endlich ein Ende gemacht wird!
Und zwar in ALLEN Bereichen!!!!!!!
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07.08.2014 21:29 Uhr von IRONnick
 
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Gewissenlose Verbrecher sind das und gehören in den Knast :-)
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07.08.2014 21:34 Uhr von HumancentiPad
 
+1 | -1
 
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"Dem Pharmakonzern Gilead wird nun ein "unmoralisches" Gewinnstreben vorgeworfen"

Das gilt für ALLE Pharmafirmen der Welt.

Was nützt einem die beste Forschung wenn das Ergebniss nicht bezahlbar ist.
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07.08.2014 21:40 Uhr von LuCiD
 
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ich arbeite in der psychiatrie. wir haben einige bewohner, die ein depotmedikament per spritze erhalten. die 2-wochen-spritze kostet dabei 400€, die monatsspritze 1000€. und das ist nur EIN medikament. die leute bekommen diese medikamente bis ans lebensende. die verordnung ist kein problem.
unsere krankenkassen sollen sich mal nicht so haben, wir finanzieren mit unseren steuern schließlich eh jeden scheiss und jeden dahergelaufenen sozialflüchtling, der in anderen ländern niemals geld sehen würde, wenn er noch nie in dem land gearbeitet hat!
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07.08.2014 21:40 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
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@blaupunkt123

"Tja der Tag wird aber nie kommen, wo Arzneimittel nur das kosten, was sie auch wirklich wert sind."

Wenn sie Leben retten, dann sind sie für die betroffenen sehr sehr viel wert.

"Und das Nachsehen hat wie immer der kleine Bürger,"

Ich würde sagen er profitiert erstmal von der Entwicklung und vor allem in 12 Jahren kosten die Teile so gut wie nichts mehr.
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08.08.2014 10:15 Uhr von Humpelstilzchen
 
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@LuCiD
Ist ja nicht ganz unwahr, ABER die meisten Dinge, die von öffentlichen Geldern finanziert werden, werden sehr oft aüßerst großzügig berechnet!!!
Egal ob der Unfallschaden eines PKW´s, den ja die Versicherung zahlt, oder Strassenbau oder wie auch immer!
Es wird einfach zugelangt was das Zeug hergibt, wenn sich aus dem "großen Topf" bedient wird!
Und die Tendenz ist leider steigend! Solange nicht endlich ein Riegel vorgeschoben wird und einen Kontrolle da ist!!! Traurig aber wahr!
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08.08.2014 11:28 Uhr von Joeiiii
 
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@bigpapa
>>Zitat von ´majorpain´ "das die Pille 6 Wochen genommen werden muss jeden Tag 1 Tablette."

Zitat von ´Joeiiii´ "Die Pille soll 12 Wochen lang genommen werden"

Inflation um das doppelte innerhalb von 2 Beiträgen ;)<<

Ich hab nur das wiedergegeben, was in der Quelle stand. Und da ist von 12 Wochen die Rede, genauer gesagt von mindestens 12 Wochen. Kann also auch erheblich teurer werden. Und das mit einem unbekannten Ausgang, denn eine Heilung wird man, trotz der hohen Kosten, sicher nicht garantieren.
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08.08.2014 17:27 Uhr von wite
 
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Es gibt schon über 10 Jahre etwas gegen Hepatitis C, doch wird das leider verschwiegen.
Nachteil: ca. 1.700.- Euro.
Vorteil: nur einmal zu bezahlen, und man kann vielen damit helfen.

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