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"Recht auf Vergessenwerden": Wikipedia veröffentlicht Liste gelöschter Links

Vor Kurzem wurde nach der neuen EU-Richtlinie "Recht auf Vergessenwerden" bei Wikipedia erstmals ein Link aus Googles Suchmaschine gelöscht (ShortNews berichtete). Wikipedia-Gründer Jimmy Wales reagierte auf diese Aktion ziemlich sauer.

Er bezeichnete die EU-Reglung als "völligen Irrsinn". Auch bei Wikimedia, der Stiftung hinter Wikipedia, reagierte man ähnlich. Wikimedia-Executive-Director Lila Tretikov sagte, dass so "Löcher in das freie Wissen" geschlagen werden.

Die Stiftung hat sich als Reaktion auf die Löschung zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Sie ließ auf Wikipedia alle 50 Links zu Webseiten auflisten, die nach einem Löschantrag durch Google entfernt werden mussten.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Recht, Liste, Wikipedia, Löschung, Vergessenwerden
Quelle: winfuture.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.08.2014 11:57 Uhr von TinFoilHead
 
+9 | -4
 
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Richtig so!!!
Wer seine Vergangenheit durch Zensur reinwaschen will, hat es nicht anders verdient!
Vielleicht einfach so verhalten, das man sich für sein Handeln nicht schämen muss...
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07.08.2014 12:29 Uhr von jens3001
 
+3 | -1
 
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TinFoilHead

Wenn das mal so einfach wäre. Schau dir mal SN an. Da reicht schon ne News aus der BLÖD wo ein "mutmaßlicher" Vergewaltiger genannt wird und schon ist der Mob auf 180 und will lynchen gehen.

Fehlurteile, falsche Beschuldigungen, zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und schon bist du im Zentrum des Sepktakels ohne was dafür getan zu haben.
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07.08.2014 12:34 Uhr von fox.news
 
+0 | -1
 
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ich finde diese Anordnung, daß Links ohne weiterführende Begründung gelöscht werden müssen auch sehr seltsam.

wäre es eine falsche Behauptung, kann man in den Großteil der Fälle gegen die Quelle vorgehen, also bspw. wenn jemandem illegale Aktivitäten unterstellt werden, dieser aber nichts in der Hinsicht begangen hat.

aber so läuft es darauf hinaus, daß man selbst dann die Verweise löschen lassen kann, wenn etwas stimmt (zumindest in der Theorie spricht z.b. nichts dagegen, daß Helmut Kohl nun alle Verweise auf die Schwarzgeldaffäre aus den Suchmaschinen "tilgen" läßt. jetzt werden manche (richtigerweise) einwenden, daß das bei so einer großen Geschichte nicht so einfach geht. aber anders könnte das bei eher lokal bekannten Politikern, Unternehmern usw. usf. aussehen).
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07.08.2014 14:21 Uhr von Lederriemen
 
+0 | -6
 
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Na klar, ausgerechnet Lügipedia! Wikipedia ist die größte Lügen- und Märchenschleuder der Menschheitsgeschichte, dagegen ist die Bibel noch ein Fachbuch!
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07.08.2014 15:14 Uhr von GroundHound
 
+0 | -0
 
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Beide Daumen hoch dafür!
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07.08.2014 16:09 Uhr von floriannn
 
+0 | -0
 
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Bis Wikipedia verklagt wird!

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