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Als Hass noch kein Thema war - Israelische Familiensaga zwischen Gaza und Tel Aviv

In ihrem neuen Buch erzählt die jüdische Autorin Judith Katzir ihre Familiengeschichte und wie ihre Urgroßmutter anfangs friedlich sowohl in Tel Aviv als auch Gaza lebte. Titel des Buches ist "Tzila" und erzählt die Geschichte einer Frau, die zwischen zwei Welten stand.

Tzila Margolin ging mit ihrem Ehemann Eliezer bereits kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nach Gaza und lebte dort in der kleinen jüdischen Gemeinde. Doch Tzila lebte nicht nur mit ihrem Ehemann, sondern auch noch mit einem zweiten Mann namens Chanan, welcher ihr intellektuell ebenbürtig war.

Anfangs war die jüdische Familie unter all den Arabern noch willkommen und konnte gar eine Freundschaft mit dem damaligen Bürgermeister Said Al-Schawa aufbauen. Nach dem arabischen Überfall im Jahr 1925 floh die Familie zurück nach Tel Aviv, doch die Freundschaft hielt bis zur ersten Intifada 1987.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gaza, Thema, Hass, Tel Aviv
Quelle: de.qantara.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2014 11:07 Uhr von Shifter
 
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Hass war immer das einzige Thema, alles andere ist Wunschdenken
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06.08.2014 12:18 Uhr von Patreo
 
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Es gibt nicht nur Hass zwischen Palästinensern und Juden
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07.08.2014 09:21 Uhr von jens3001
 
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ZRRK

War heut morgen ein Schuss Rum in deinem Kaffee?

Sollen sich die amerikanischen Staatsbürger denn dann nach Irland, England, Deutschland, Spanien, usw. wenden - zwecks "Anschlussverwendugn"? Denn immerhin kommen sie ursprünglich alle von da.

Wäre gar nicht so übel, dann könnten die nach dem Genozid verbliebenen Indianer die "Vereinigten Indianerreservate" gründen.

Und was die Judenverfolgung angeht - obwohl die Mittel absolut nicht zu rechtfertigen sind, haben die Juden durchaus dazu beigetragen, dass man sie nicht leiden konnte.

Sie hatten das damalige System ausgenutzt um sich zu bereichern und andere von ihnen abhängig zu machen.

Niemand kann jemanden leiden, der mächtiger ist als man selbst und das nur weil für ihn andere "Gesetze" (z.B. Geldverleih) gelten.

Nochmal: Mord ist kein adäquates Mittel. Sowas muss man hier ja immer nochmal zusätzlich schreiben bevor das Gegeifer wieder losgeht.
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07.08.2014 10:00 Uhr von Patreo
 
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@ Jens3001
,,Und was die Judenverfolgung angeht - obwohl die Mittel absolut nicht zu rechtfertigen sind, haben die Juden durchaus dazu beigetragen, dass man sie nicht leiden konnte."
Wie fern?

,,Sie hatten das damalige System ausgenutzt um sich zu bereichern und andere von ihnen abhängig zu machen."
Das ist ein rassistisches Vorurteil.
Zunächst gibt es die historische Tatsache, dass Juden im Mittelalter die meisten Arbeiten bis auf Geldverleih verwehrt waren, warum es unter den jüdischen Familien der Neuzeit und des 20 Jahrhunderts durch aus viele Bankiers gab.
Insofern kann man nicht vom ,,ausnutzen" des damaligen Systems sprechen, schon alleine deswegen, weil es nicht alle Juden und nicht die meisten waren: Das ,,berühmteste" Beispiel der Rothschilds stellt unter den 6 Millionen jüdischen Opfern des Holocaust wie viele dar? Ein Dutzend Mitglieder, etwas mehr?

Prozentuell sind auch mehr Juden in der Ukraine und Russland gestorben, wo es keinen kapitalistisches System des Geldverleihs des restlichen Europas gab.

,,Niemand kann jemanden leiden, der mächtiger ist als man selbst und das nur weil für ihn andere "Gesetze" (z.B. Geldverleih) gelten."
Welche anderen Gesetze? Du berufst dich hier auf den Antisemitismus des Mittelalters, wonach Zinsen den Christen verboten war (Was die Familie Fugger nicht daran hinderte im 13/14 und 15 Jahrhundert es dennoch zu nutzen).


,, Mord ist kein adäquates Mittel. "
Absolut richtig aber deine Argumentation, ich will nicht sagen, dass sie intentional sei oder nicht, bedient sich bedauerlicherweise eines antisemitischen Klischees einer Mitschuld der Juden am Genozid

,, haben die Juden durchaus dazu beigetragen, dass man sie nicht leiden konnte."

Wenn du vom Geldverleih des Mittelalters ausgehst haben zunächst beigetragen 1) Das System, welches im Mittelalter Juden fast jedes andere Handwerk verwehrte in Zentraleuropa 2) Einige Subjekte, die tatsächlich Wucher betrieben haben und 3) dass zum Zeitpunkt des Holocaust nicht einmal der größte Teil der Juden, die gestorben sind Bankiers waren, welche ,,das damalige System ausgenutzt [haben] um sich zu bereichern"

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