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Zigarettenkippen als Werkstoff für Hochleistungs-Energiespeicher

Wissenschaftler aus Südkorea haben ein Verfahren entwickelt, um aus benutzten Zigarettenfiltern Beschichtungen von Superkondensatoren herzustellen. Das so gewonnene Material soll die Leistung von bisher angewandten Graphen oder Kohlenstoffnanoröhren in ihrer Leistung übertreffen.

In einem einstufigen Pyrolyse-Verfahren entsteht aus den Celluloseester-Fasern der Filter der Zigarettenstummel ein poröses kohlenstoffhaltiges Material mit superkapazitiven Eigenschaften für Kondensatoren.

Diese Lösung zur Herstellung von Energiespeichern könnte gleichzeitig dem Problem der jährlich weltweit anfallenden 766.571 Tonnen Zigarettenkippen entgegenwirken.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Zigarette, Chemie, Werkstoff
Quelle: iop.org

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.08.2014 10:30 Uhr von nchcom
 
+6 | -1
 
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"Diese Lösung zur Herstellung von Energiespeichern könnte gleichzeitig dem Problem der jährlich weltweit anfallenden 766.571 Tonnen Zigarettenkippen entgegenwirken."

Wie soll man das verstehen, Gibt es Zigaretten dann nur noch mit Rückgabepfand?
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06.08.2014 10:41 Uhr von SolarEclipse
 
+3 | -0
 
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Dann wird rauchen ja ab jetzt subventioniert um mehr Rohmaterial zu erhalten! Ein geschickter Schachzug!
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06.08.2014 10:49 Uhr von r3vzone
 
+5 | -0
 
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Interessante News, schön formuliert. +
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06.08.2014 12:07 Uhr von turmfalke
 
+0 | -0
 
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Da wird ja rauchen bald wieder überall erlaubt werden. Ich wusste das auf Zigarettenkippen die Igel draufrumkauen und sich somit ihre Speichelbildung erhöht und das brauchen sie für ihr Stachelkleid.
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06.08.2014 13:17 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Ich denke es geht eher in die andere Richtung.

Hier gehts um das Material, aus welchem der Filter hergestellt wird. Dieses Material kann zukünftig für "sinnvollere" Einsatzzwecke genutzt werden. Kurzum wird also der Materialbedarf steigen bzw. die Rohstoffpreise für dieses Material steigen.
Wie wird also das Ergebnis lauten? Richtig! Höhere Zigarettenpreise.

Es geht nämlich nicht um den bereits genutzten Filter, sondern um das Material an sich.

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