05.08.14 18:45 Uhr
 740
 

Maryland: Archäologen stoßen bei Ausgrabungen zufällig auf besonderes Sklavenquartier

Als Archäologen mit ihren Ausgrabungen nahe der Rockbridge Academy in Maryland begannen, erhofften sie sich Überreste von Jean-Baptiste-Donatien de Vimeur, dem Comte de Rochambeau, und seinem Heer zu finden. Doch stattdessen machten sie einen unerwarteten und ungewöhnlichen Fund.

Die Wissenschaftler stießen bei ihren Grabungen auf die Überreste ungewöhnlicher Sklavenquartiere. Die Wissenschaftler können hier einen weiteren Blick in die Geschichte der afro-amerikanische Bevölkerung werfen. Ungewöhnlich sind die Quartiere wegen ihrer Größe.

Normalerweise waren die Häuser nur 20 mal 16 Fuß, was in etwa der Größe einer normalen Autogarage entspricht. Die nun gefundenen Unterkünfte sind mehr als doppelt so groß (34 mal 34 Fuß) und gleichen eher großen Schlafräumen. Außerdem wurden noch Keramikreste, ein Ring und ein Steigbügel gefunden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Fund, Archäologie, Sklave
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Forscher stellen Sperma-Check per Smartphone vor
Kinderwunsch: Tausende Frauen kaufen Eizellen im Ausland
Meteorologie nimmt neue Wolkenart auf

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.08.2014 18:45 Uhr von blonx
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Die Rockbridge Academy war früher eine der Farmen der Großmutter von Francis Scott Keys. Dieser schrieb 1814 den Text der späteren US-Nationalhymne "Star spangled banner".

Jean-Baptiste-Donatien de Vimeur, dem Comte de Rochambeau, war ein französischer General, welcher gemeinsam mit George Washington im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte.

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
05.08.2014 21:45 Uhr von bauernkasten
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
20 mal 16 Fuß
Dieses Maß mit einer Autogarage zu vergleichen ist bleidigend für alle Menschen, deren Vorfahren darin vegetieren oder sterben mussten. Aber das Doppelte davon "interessant" zu finden, ist wohl keines Wissenschafters Aussage würdig. Haben sich diese Menschen "doppelt" so gut gefühlt, nur weil sie größere Schlafräume hatten?
Diese Erkenntnis ist eine doppelte Ohrfeige, weil man sich offenbar wundert, dass man die Schlafraum-Fläche für Sklaven erweitert hat, ohne auch die wissenschaftlichen Schlüsse zu ziehen.
Ich bin empört, als jemand, der mit Entsetzen Auschwitz, Theresienstadt und Mauthausen besucht hat.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Rimini: Koffer mit Leiche angeschwemmt - Verschwundene Frau von Deutschem?
Frauke Petry kommen Tränen als rechter AfD-Flügel sie attackiert
GB: Survival-TV-Show "Eden" abgesetzt - Kandidaten monatelang ahnungslos


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?