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Mindestens 20.000 Menschen nötig für funktionierende Kolonie auf fremden Planeten

Der Astrophysiker Stephen Hawking hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass die Menschheit zukünftig fremde Planeten besiedeln muss, um nicht unterzugehen. Doch dazu müsste man Generationenraumschiffe ins All schicken, da die Entfernungen zu groß sind.

Mit diesem Problem hat sich auch der US-Anthropologe Cameron Smith auseinander gesetzt. Dabei kam er zum Schluss, dass für eine funktionierende Kolonie auf fremden Planeten mindestens 20.000 Kolonisten nötig wären, besser wären sogar 40.000 Menschen.

Diese große Zahl sei nötig, um die genetische Diversität während der Jahrzehnte langen Reise zu erhalten. Des Weiteren berücksichtigte er auch mögliche Katastrophen während der Reise durch das All in seinen Berechnungen. Diese Zahlen würden unter anderem auch für eine Kolonisierung des Mars gelten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weltraum, Raumschiff, Stephen Hawking, Kolonie, Planeten, Cameron Smith
Quelle: derstandard.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2014 21:58 Uhr von TinFoilHead
 
+5 | -3
 
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Mal in China oder Indien fragen, die haben bestimmt ein Paar übrig...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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04.08.2014 22:37 Uhr von Jlaebbischer
 
+7 | -0
 
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Beim Mars wäre es ja nicht soo schwer, die 20.000 vollzukriegen. Einfach jedes mal eine LAdung hinschicken, wenn Erde und Mars wieder nah genug beisammen sind.

Da gibt es aber immer noch das Problem, 20k Mäuler zu stopfen, bis die Kolonie so weit entwickelt wurde, dass sie sich selbst versorgen kann. Das mag funktionieren, wenn man zufällig über ne zweite Erde stolpert. Beim Mars seh ich da aber schwarz.
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04.08.2014 23:34 Uhr von Gorli
 
+5 | -1
 
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Erstes Problem wird sein, den Energieaufwand pro Kilogramm zu minimieren. Aktuell braucht man buchstäblich einen Öltanker voll Energie um 3 Menschen in einer 30 Tonnen schweren Kapsel in einen stellaren Orbit zu bringen. bei 40.000 Menschen plus deren Weltraumstadt wären die Energieressourcen mehrerer Jahrzehnte nötig um das Ding nur in die Luft zu bekommen.

Ohne einen Weltraumlift sehe ich da eher schwarz.
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05.08.2014 00:03 Uhr von Atheistos
 
+4 | -5
 
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Was interessiert es mich, ob die Menschheit nach meinem Tod weiter besteht....
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05.08.2014 01:27 Uhr von EkSeS
 
+3 | -1
 
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" .. besser wären sogar 40.000 Menschen. "

und am besten 7 Millarden :)
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05.08.2014 01:37 Uhr von xenonatal
 
+6 | -2
 
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So ein Quatsch. Natürlich braucht man NICHT so viele Menschen. In einem so forschrittlichen Generationenraumschiff wird ja wohl Platz sein für genetisches Material (Eizellen, Sperma) um die Vielfalt zu erhalten !
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05.08.2014 06:44 Uhr von Borgir
 
+4 | -6
 
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Die eigene Erde nicht verstehen aber über Kolonien auf anderen Planeten nachdenken. Die sollte mal ihre Prioritäten überdenken.
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05.08.2014 09:45 Uhr von CoolTime
 
+0 | -0
 
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Doppelpost -> gelöscht

[ nachträglich editiert von CoolTime ]
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05.08.2014 10:34 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+2 | -2
 
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...jetzt geht der Religionsschwachsinn wieder los!
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05.08.2014 10:40 Uhr von jens3001
 
+0 | -1
 
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Schön wieviele hochintelligente Menschen wir hier auf SN haben die Stephen Hawking die Welt erklären können.


Hawking mag nicht alles wissen aber wenn er sagt, dass 20.000 Menschen notwendig sind um eine Besiedelung durchzuführen, dann glaube ich ihm das unbesehen.


Wenn xenonatal behauptet eine Banane ist krumm messe ich lieber selber nochmal nach.

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