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Tüftler aus Niederbayern hat Patent für Gerät, das Geisterfahrten verhindert

Franz Reischl aus Neukirchen vom Wald (Kreis Passau) ist nicht mehr der Jüngste. Sein Streben nach hilfreichen Erfindungen ist deshalb nicht gebrochen. Mit seiner Erfindung ist er sicher, alle Geisterfahrer vor einem Unglück aus dem Verkehr zu ziehen. Mit dem ADAC wurde das Gerät schon besprochen.

Das zum Verhindern eines Geisterfahrerunglücks führende Gerät hat sich Senior Reischl beim Patentamt vor einem halben Jahr erfolgreich gesichert. Das in das Fahrzeug verbaute Geisterfahrerverhinderungsgerät (GVG) zeigt ähnlich eines Navi-Moduls an, sobald das Auto falsche Wege einschlägt.

Die durch das GVG ausgelöste Folge ist, dass bei einer falschen Auffahrt zur Autobahn die Zündung lahmgelegt und sodann der Motor abgeschaltet wird. Warnblinkanlage und Lichthupe werden ebenfalls in Gang gesetzt. Selbst Selbstmörder hätten keine Chance mehr Unheil anzurichten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Patent, Gerät, Geisterfahrer, Tüftler, Niederbayern
Quelle: pnp.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2014 16:16 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+22 | -5
 
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Hmmm... ob das so sinnvoll ist, wenn man in die (falsche) Auffahrt einfährt und dann der Motor und die Zündung abgeschaltet werden? Dann ist man plötzlich stehendes Hindernis mitten in der Auffahrt bzw. der Abfahrt der anderen Autofahrer...
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04.08.2014 16:17 Uhr von Mecando
 
+24 | -1
 
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das bedeutet, da steht dann ein nicht bewegungsfähiges Stück Metall in der Kurve einer Autobahnabfahrt?
Ok, es ist sicher einem 200km/h-Geisterfahrer vorzuziehen, aber wirklich toll ist es auch nicht.
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04.08.2014 16:52 Uhr von der_robert
 
+10 | -2
 
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Naja und was macht es wenn man zb. wie dieses/jedes Jahr von der CeBit absichtlich (unter Polizeilicher Aufsicht) auf die Gegenfahrbahn gelenkt wird (damit alle möglichst zügig von der Messe weg kommen) ?

[ nachträglich editiert von der_robert ]
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04.08.2014 16:54 Uhr von GatherClaw
 
+9 | -1
 
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Davon ab würde mich interressieren, welche Technologie benutzt wird.

GPS?! ... Das ich nicht lache, so oft wie das Ding neben der Straße liegt. XD

Schilder-Scanner?! ... Besser, aber es gibt Komiker die im Suff gerne mal die Schilder rum drehen oder klauen.
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04.08.2014 17:03 Uhr von TCH
 
+7 | -6
 
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Wenn es unter Windows läuft fragt es sowieso erst 100 Mal bevor es etwas tut...

Sind Sie wirklich sicher, dass Sie eine Geisterfahrt geplant haben?
Möchten Sie aus dem Leben scheiden?
Sind Sie wirklich wirklich sicher, dass Sie in der Auffahrt als Hindernis stehen bleiben wollen?

usw... ;-)
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04.08.2014 17:35 Uhr von ted1405
 
+7 | -1
 
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Schilder scannen hilft wenig, wenn einer mitten auf der Strecke meint, er müsse wenden.

So schön die Idee auch ist ... bis alle Fahrzeuge damit ausgestattet wären ziehen mindestens weitere 15 Jahre ins Land. Zudem ... weiterer Elektrokrempel im Auto, dass fehlerbehaftet sein könnte und z.B. bei ´nem Irrtum auf die tolle Idee kommen könnte, einem den Motor mitten auf der Überholspur abzuschalten ... tolle Idee!

Nein. Alles in ein Auto eingebautes kann zu einfach manipuliert oder beschädigt werden.

Vor Jahren war irgendwo einmal die Rede, man könne auf oder in die Straßenpfosten eine recht kostengünstige Elektronik einsetzen, welche einerseits Geisterfahrer erkennt und andererseits jeweils alle Straßenpfosten auf mehrere Kilometer in Fahrtrichtung des Geisterfahrers deutlich in rot auflblitzen ließe.
Zudem könnten auf selbem Wege auch z.B. automatisch vor einem Stauende oder im Nebel langsam fahrenden Fahrzeugen gewarnt werden.

In großen Massen hergestellt ließe sich die Elektronik vermutlich sehr kostengünstig herstellen. Und mit Solarzelle und Superkondensator wäre sie auch weitgehend wartungsfrei.
Bei entsprechender Menge (alle 50 Meter einer) wäre es auch unproblematisch, wenn mal einer oder zwei defekte dabei wären.

Aber ...
es würde unseren Staat in Summe halt eine Menge Geld kosten ... Da ist es natürlich einfacher, die KFZ- und Mineralölsteuer weiter zweck zu entfremden, die Hände weiter im Schoß zu parken und die paar Toten im Jahr als Einzelfälle zu bedauern. :-(
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04.08.2014 18:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -1
 
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Ganz am Anfang der Auffahrt zur Autobahn (an einer Kreuzung, oder Landstrasse), würden einfache Rückfahrkrallen reichen. Vorwärts kann man die Schwellen überfahren, aber rückwärts krallen sie. Ein Falschfahrer bleibt dann in der Autobahnausfahrt stecken. Würde sicherlich 90% verhindern.
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04.08.2014 18:41 Uhr von blaupunkt123
 
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Mhm wie "Schamhaar" schon geschrieben hat, bringt es nichts, wenn es jemand mutwillig macht, weil er es abschalten würde.

Und für die anderen ist es wieder ein Stück Elektronik, dass ein Auto wieder schwerer und teurer macht.

Und wenn das Gerät Navi Karten nutzt, dann ist es fraglich, ob es wirklich genau unterscheiden kann, auf welcher Fahrbahn sich das Fahrzeug befindet.

Also bei meinem VW Navi ist der Punkt mit dem Fahrzeug auf jedenfall ziemlich groß, dass ich davon ausgehe das das Navi nicht unterscheiden könnte, ob ich auf der linken Spur der richtigen Autobahnseite wäre, oder auf der rechten Spur der Gegenfahrbahn.
Ist ja nur der kleine Mittelstreifen. Und ein Navi geht ja nicht Metergenau.
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04.08.2014 18:58 Uhr von OO88
 
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es würde langen eine immer rote Dummy Ampel in die Falschfahrer Richtung auf zu stellen.
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04.08.2014 20:27 Uhr von aminosaeure
 
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Ein Navi kann nicht mal zwischen Autobahn und der Strasse nebenan unterscheiden (bitte wenden sie jetzt und biegen sie links ab hört man des öfteren), wie will das denn nun wissen das ich auf der falschen Seite fahre?
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04.08.2014 21:54 Uhr von Gorli
 
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Ich wurde mal auf einer Autobahn wegen eines Totalstaus 3km zur letzten Ausfahrt zurückgeleitet. Scheisse gelaufen, wenn man so ein Ding im Auto hat.
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04.08.2014 22:24 Uhr von TheRoadrunner
 
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Ich fürchte da vor allem Fehlfunktionen!
Bei einer Autobahnauffahrt, die ich öfter nutze, erzählt mir mein Navi regelmäßig, dass ich in der Auffahrt (!!) wenden solle.
Das mag zwar an nicht aktuellen Karten in meinem Navi liegen, aber wie soll bitte sichergestellt werden, dass bei diesem GVG die Karten jederzeit auf dem aktuellen Stand sind?
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04.08.2014 22:34 Uhr von internetdestroyer
 
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Es gab doch auch schon genug Fälle, bei der ein Navi ein Fahrzeug in einen Fluss etc. geleitet hat. So kann ich mir vorstellen, daß trotz richtiger Auffahrt zur Autobahn dann das Fahrzeug blockiert wird durch dieses GVG? Was dann? Warten bis einer um die Kurve geschossen kommt und in den Kofferraum knallt?

Nicht immer ist Technik alles. Man sollte das vernünftige Denken auch nicht der Technik überlassen. Hab letztens auch eine Dame beobachtet beim Einparken, die sich auf ihre Parksensoren verliess, doch diese leider nicht den erhöhten Bordstein bemerkten und die Dame sich schön die Frontlippe abriss. Supi!
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04.08.2014 22:40 Uhr von httpkiller
 
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Sorry, aber das kann sich ein Kleinkind ausdenken:
http://www.google.com/...
Das hat nichts mit "Tüftler" zu tun. Der soll erst einmal einen Prototypen bauen, dann sehen wir weiter.

Im Grunde geht es wahrscheinlich nur darum, abzukassieren, wenn irgend ein anderer Hersteller ein praxistaugliches System auf den Markt bringt.
Davon abgesehen, gibt es schon Systeme um das zu verhindern (in Österreich werden zum Beispiel Krallen an einigen Ausfahrten eingesetzt), ist halt immer nur eine Kostenfrage.
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04.08.2014 23:40 Uhr von TinFoilHead
 
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Ghostbusters...
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05.08.2014 00:07 Uhr von matoro
 
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wenn das einzig und alleine mit GPS funktioniert, dann ist es vieeeeeelll zu ungenau....
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05.08.2014 03:24 Uhr von Zxeera
 
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Das ist doch mal eine gute Nachricht. Was Alte Leute noch in der Birne haben. Daumen hoch.
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05.08.2014 07:14 Uhr von serenity1
 
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sorry leute , mir kommt es hier so vor als wären manche Neidich dadrauf, dass sie es nicht erfunden haben.

es is ja schon mal eine Idee , wie diese Idee in ein paar Jahren aussieht wer weiß oder !

wenn die Idee umgesetzt wird , wird es denke so sein das diese auch die Fahrbahn bzw Spur erkennt, dann zum Standstreifen rüber lenkt . Notruf sendet ...........

weil ja diese Krallen auf den Autobahn Einfahrten zu Teuer sind - Leute dann Fährt mann / Frau auch richtig rum drauf und Dreht um . toll ... und schon sin wir wieder bei ...........

Die Geisterfahrer sollten wenn diese überleben mit alles haften was diese Besitzen. Pappe für immer weg. der oder Die würde(n) für mich genauso eingestuft wie ein Terrorist. -


ich finde die Grundidee gut .
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05.08.2014 08:58 Uhr von Mecando
 
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@serenity1
"sorry leute , mir kommt es hier so vor als wären manche Neidich dadrauf, dass sie es nicht erfunden haben. "

Eher nicht. die Idee ist nett gemeint, aber ansich überflüssig nicht wirklich nützlich. Die Fehlerwahrscheinlichkeit ist ungleich höher als andere Möglichkeiten.
Die Kritiker sind nicht neidisch, sie denken nur eben ein bisschen weiter.

"weil ja diese Krallen auf den Autobahn Einfahrten zu Teuer sind "

Die Kosten solcher Krallen sind eher gering, besonders wenn man sich mal vor Augen hält was so ein Meter Autobahn , nebst Auf-/Ausfahrten, kostet.

"- Leute dann Fährt mann / Frau auch richtig rum drauf und Dreht um . toll ... und schon sin wir wieder bei ........... "

Mal ernsthaft: Keine Technik der Welt, auch nicht der nächsten 50 bis 100 Jahre wird einen mutwilligen Geisterfahrer von einer geplanten Geisterfahrt abhalten.
Alle Techniken, Vorschläge und Ideen zielen auf die versehentliche Geisterfahrt ab.

"ich finde die Grundidee gut ."

Ja, das ist sie. Der praktische Nutzen ist aber in Frage zu stellen.
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06.08.2014 21:28 Uhr von Der_Rabe
 
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Reicht doch, wenn man wie bei Mario Kart, Lakitu auf die Windschutzscheibe projizieren lässt. Während er sein "wrong way!" Fähnchen schwenkt, in Begleitung dieser nervtötenden Sirene, wird jeder Geisterfahrer in Sekundenschnelle zur Schleuderwende ansetzen.
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07.08.2014 12:24 Uhr von ar1234
 
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Die Idee ist gut. Aber wenn das Ding dann genauso aktuell ist, wie manch Navi, wird es wohl fast nur Fehlauslösungen geben!! Es stellt sich die Frage, wie die Aktualisierung der Karten der auf Navigationssystemen basierenden Geräte geregelt wird. Vor allem dann, wenn sie veralten und die Autos dank neuer Technik inkompatibel zu neuen Geräten werden. Auch die Auflösungen und Formate der Karten ändern sich. Ein Auto hat eine Lebenszeit von 10 Jahren und mehr. Da passiert technisch so einiges und erfahrungsgemäß interessierts den Firmen spätestens nach Garantieablauf einen Scheiß, was man "früher" verkauft hat. Ein altes fest eingebautes Navi kann man ja ignorieren. Aber so ein Gerät nicht, wenn es denn seinen Zweck tun soll.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]

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