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China: Muslimische Uiguren greifen Polizeistation in Xinjiang an - Fast 100 Tote

Bei Unruhen in den vergangenen Tagen in der chinesischen Provinz Xinjiang sind fast 100 Personen getötet worden. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hatte eine große Gruppe von Uiguren, welche mit Äxten und Messern bewaffnet war, eine Polizeistation im Bezirk Yarkand angegriffen.

Bei den Unruhen starben laut offiziellen Angaben insgesamt 37 Zivilisten und 59 "Terroristen". Bei den Zivilisten handelt es sich überwiegend um Han-Chinesen. Laut Polizeiangaben wurden 215 Uiguren festgenommen. In der Region kommt es immer wieder zu blutigen Unruhen.

Die mehrheitlich muslimischen Uiguren fühlen sich von der chinesischen Regierung diskriminiert und kulturell, sozial und wirtschaftlich unterdrückt. China siedelt auch hier systematisch Han-Chinesen an, welche mittlerweile die größte Bevölkerungsgruppe in Xinjiang stellen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Tote, Xinjiang
Quelle: taz.de

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04.08.2014 13:53 Uhr von Darkness2013
 
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