04.08.14 10:36 Uhr
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Ukraine vor der Pleite - Zerstörte Ost-Ukraine muss aufgebaut werden

Die Zahlungen von Hilfsgeldern an die Ukraine durch den Internationalen Währungsfond und die Europäische Union haben bislang eine Staatspleite abwenden können. Nun werden die europäischen Steuerzahler wohl auch für den Wiederaufbau der Ost-Ukraine zur Kasse gebeten.

Bislang wurden für zwei Jahre 17 Milliarden Euro für die Ukraine frei gegeben. Bedingung war unter anderem, dass das Land die Energiepreise anhebt. Im Rahmen einer ersten Hilfstranche hatte die Ukraine drei Milliarden Euro erhalten. Für eine Milliarde Euro kaufte das Land Gold.

Bis zum Ende des Jahres 2018 wird die Ukraine Anleihen und Zinsen in Höhe von 49 Milliarden Euro aufbringen müssen. Für eine Umschuldung, die wohl anstehen wird, ist aber das Wohlwollen Russlands von Nöten. Russland ist der größte Gläubiger der Ukraine.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ukraine, Pleite, Ost-Ukraine
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.08.2014 10:36 Uhr von Borgir
 
+20 | -4
 
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Eine Baustelle nach der anderen tut sich auf. Immer mehr Geld soll in immer mehr Krisenländer fließen. Wo das herkommen soll und welche Folgen das hat wird von den Leuten in der EU und dem IWF beiseite geschoben und dem europäischen Steuerzahler auferlegt. Dass dieser das Ganze Theater mit sich machen lässt grenzt an ein Wunder.
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04.08.2014 10:52 Uhr von Sirigis
 
+7 | -5
 
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Borgir: um Dir ein + zu verpassen, musste ich mich doch wieder in diesem Forum einloggen (Du bist schuld:)

DWN ist eine hetzerische Quelle, die allerdings (wenn auch sehr übertrieben) immer wieder auch richtig liegt, leider. Die Kosten für die Ukraine tragen tatsächlich wir Steuerzahler, und das ist gruselig.
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04.08.2014 12:38 Uhr von Jaegg
 
+5 | -6
 
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Als ob sich Russland iwelche Ausgleichszahlungen aufzwingen lassen würde. Putin zahlt doch nicht die Spesen für die Amis um auf dem europäischen Energie-/Gasmarkt mitreden zu können. Pah :D

Außerdem: Wenn die EU die Ukraine so vehement in ihre Kreise zieht, darf die EU auch ruhig für die Kosten aufkommen. Selber Schuld, aber das kriegt Deutschland auch noch bezahlt ;-)

@Starstalker:
Hör doch auf mit dem Quastch... Putins Meinung nach lief mit der Krim alles rechtens. Und nur weil der Wesen ihm was anderes aufschwätzt, wird der seine Meinung nicht ändern....

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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04.08.2014 13:10 Uhr von honalolaoa
 
+5 | -2
 
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Wer hier ständig mit der Krim ankommt, der sollte sich mal den Fall Kosovo angucken.
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04.08.2014 13:13 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -1
 
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Zerstörte Ost-Ukraine muss aufgebaut werden

Ach...
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04.08.2014 13:17 Uhr von TinFoilHead
 
+3 | -1
 
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So macht man Geschäfte! Etwas kaputtmachen, was vorher ganz in Ordnung war, damit man es danach wieder aufbauen kann. Der Steuerzahler zahlt ja...
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04.08.2014 13:25 Uhr von Perisecor
 
+1 | -7
 
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@ Jaegg

"@Starstalker:
Hör doch auf mit dem Quastch... Putins Meinung nach lief mit der Krim alles rechtens. Und nur weil der Wesen ihm was anderes aufschwätzt, wird der seine Meinung nicht ändern...."

Putin war auch damit zufrieden, dass er in Tschetschenien mehr als 100% der Stimmen bekommen hat.

Des Weiteren hat ja selbst die Duma festgestellt, dass das Krim-Referendum dermaßen stark manipuliert wurde, dass es gar keine Mehrheit für einen Anschluss gab.
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04.08.2014 13:26 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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@ honalolaoa

"Wer hier ständig mit der Krim ankommt, der sollte sich mal den Fall Kosovo angucken."

Warum? Die Fälle haben, mal abgesehen davon, dass beide Gebiete auf demselben Planeten liegen, nichts miteinander gemeinsam.
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04.08.2014 13:31 Uhr von hasennase
 
+0 | -6
 
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wenn die ukraine 50 mrd braucht damit wieder stabilität einkehrt dann ist das im vergleich zu irland, portugal, griechenland mit 900 mrd ein lächerlicher schiss. wir haben allein für die DDR 1000 Mrd investieren müssen.
russland braucht niemand. sie können einen konstruktiven beitrag leisten, aber ansonsten....
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04.08.2014 14:49 Uhr von einerwirdswissen
 
+4 | -0
 
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@Halma: Nach Kant ist Recht immer von der Seite aus zu betrachten,welche das Systhem stellt und bestimmt.
Was die USA, EU und Russland angeht,also jedem "sein" Recht!
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04.08.2014 20:58 Uhr von creek1