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Gaza-Konflikt spaltet deutsche Juden: Kritik an totaler Identifikation mit Israel

Aufgrund der israelischen Militäroffensive in Gaza finden aktuell zahlreiche Pro-Palästina-Demonstrationen in ganz Europa statt. Dabei kommt es immer wieder auch zu antisemitischen und anti-israelischen Parolen, so auch in Deutschland.

Vor diesem Hintergrund kritisierte der Zentralrat der Juden die mangelnde Solidarität der Muslime mit den Juden, ShortNews berichtete. Diesen Vorwurf bestritt jedoch der Zentralrat der Muslime in Deutschland vehement. Man gehe konkret gegen jede Form von Antisemitismus in den Moscheen vor.

Der Gaza-Konflikt spaltet momentan die Meinungen. Während der katholische Stadtdekan Johannes zu Eltz in Frankfurt zur aktiven Unterstützung der jüdischen Gemeinde aufrief, meinte der jüdische Publizist Alfred Grosser, dass Israel aktuell Kriegsverbrechen begehe.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Kritik, Konflikt, Gaza, Juden
Quelle: taz.de

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04.08.2014 10:46 Uhr von 5uuuper
 
+12 | -7
 
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Ist nur eine Religion die eine andere Religion anpisst, nichts neues.
"dass Israel aktuell Kriegsverbrechen begehe."
Ist ja auch nicht neu. Aber hey, der Zweck heiligt ja die Mittel.
Ich könnte kotzen.
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04.08.2014 10:58 Uhr von Haruhi-Chan
 
+5 | -2
 
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Die News über die Religiösen Trottel nerven langsam. Diese Omnipräsenz in den Medien... abartig.
Ich hoffe, dass bald einfach keiner mehr übrig ist, gegen den oder mit dem man Krieg führen kann...
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04.08.2014 11:03 Uhr von Patreo
 
+0 | -13
 
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04.08.2014 12:58 Uhr von ms1889
 
+4 | -7
 
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nuja..israel ist ein religöser terror staat...das steht ausser frage...bei deren vorgehen und handeln.

das die bundesregierung dieses komentarlos und ohne kritik als terrorabwehr darstellt, zeigt das die bundesregierung sehr wohl antisemitisch ist. wobei grade die cdu/csu zu sehr bemüht ist arabisch gläubige zu defamieren..siehe nachichtem im staats tv (ard/zdf) die zu 90% aus lügen bestehen. deutschland zeigt sehr klar das sie aus der hitlerzeit nix gelernt haben und den ähnlichen simitismus wie zur hitlerzeit fördern...israel zu unterstüzen heist hitlers ziele zu bestätigen, da man in gleicher weise denkt.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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04.08.2014 13:01 Uhr von spoderman
 
+5 | -3
 
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Sie sind nicht da aufgetaucht, sie waren da vor all diesen jüdischen Europäern. Die Palästinenser sind ebenso wie die Juden Nachfahren der antiken Israeliten, denn sie besitzen viele genetische Gemeinsamkeiten und haben sich im Laufe der Zeit mit den Arabern vermischt und den Islam bzw. auch teilweise das Christentum angenommen. Die Palästinenser sind sogar genetisch betrachtet viel näher an die alten Hebräer als das ganze Zionistenpack, das wie Zigeuner jahrhunderte umherwanderte und sich hier und da mit anderen Völkern vermischte.
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04.08.2014 15:23 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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@Sommermensch
,,
Israel in Deutschland zu kritisieren ist per deutschem Gesetz Antisemitismus."
Welches Gesetz soll das sein?^^
Die Pro Palästina Bewegungen kritisieren doch Israel.
In den Medien wird das Handeln Israels kritisiert.
Todenhöfer und Ex ZDJ Mitglied Verleger kritisieren Israel.

Israels Unrecht auf geraubtem Land
Von ROLF VERLEGER
http://www.fr-online.de/...

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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04.08.2014 16:33 Uhr von 5uuuper
 
+1 | -2
 
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@Patreo
Jetzt bin ich ein wenig verwirrt.
Vorher kamen von dir Kommentare in denen du geschrieben hast das es ja das Recht der Israelis sei dort zu sein und jetzt schreibst/postest du etwas von geraubtem Land? o_o
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04.08.2014 16:48 Uhr von Patreo
 
+2 | -3
 
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5uuuper ich bin zunächst der Ansicht, da der souveräne Staat Israel nun existiert soll es existieren und hat dazu genau das selbe Recht wie andere von der UN anerkannte Staaten (dazu gehört auch Palästina). Saudi Arabien ist auch durch Eroberung entstanden und unterdrückt Menschenrechte. Keiner fordert Auslöschung des Landes hier oder Tod den Saudis.

Darüber hinaus bin ich mir im klaren, dass in Israel sehr viele Dinge im Sinne einer erfolgreichen Demokratie schief gehen. Landenteignung und Erweiterung des Landes jenseits der UN Resolutionen (Ein Umstand, welchen auch arabische Israelis nutzen, wenn sie beispielsweise in Ariel studieren.).
Das bedeutet enteignetes Land in Israel ist nicht nur ein jüdisches Problem sondern primär ein israelisches Problem.
.
Im Westjordanland gibt es unrechtmäßige Besitznahme durch Israel, weswegen ich persönlich eine Räumung von umstrittenen Siedlungen bin.

Desweiteren poste ich eine Aussage von Verleger einem prominenten Juden in Deutschland und ehemaligen Mitglied des ZdJ.

Die Intention:
1) Kritik an der Handlung des souveränen Staates Israel ist legitim (Dass jemand wie sommermensch1 innerhalb seiner Ideologie Kritik und antidemokratische Volksverhetzung nicht unterscheiden kann ist sein/ihr Problem)

2) Kritik an den Handlungen des souveränen Staates Israel wird auch von Juden betrieben, weswegen man schon alleine nicht von einem jüdischen Tätervolk sprechen kann (da es über 20 Prozent Israelis nicht Juden sind und es Juden, die nicht Israelis sind gibt, die Israel kritisieren). Genauso wie man bei Palästinensern nicht von Tätervolk sprechen kann, wenn die Hamas ihre eigenen Leute mutwillig tötet. Verleger hat seine Meinung, die sich nicht zwangsläufig mit meiner 100prozentig deckt. Aber er ist eine jüdische Person öffentlichen Interesses und kritisiert in Deutschland Israels Handeln.

3) Kritik an den Handlungen des souveränen Staates Israels legitimieren nicht Mordaufrufe an der Ethnie der Juden als solche zu skandieren mit demokratischer Freiheiten wie Versammlungsrecht und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit hier in Europa. Denn Volksverhetzung ist außerhalb des demokratisch garantierten Rechts auf Meinungsfreiheit.
(Freiheit und Willkür sind verschiedene Dinge)

4) Kritik an den Handlungen des Staates Israels sind absolut legitim im Angesichts der Brüche von Völkerrecht und Menschenrechten, jedoch wie bei jedem anderen Staat, welcher solche Verbrechen begeht, ist es ein Doppelstandard, dass man Israel bezüglich dieser Verfehlungen das Existenzrecht aberkennt, da Völkerrechte und Menschenrechte keine Einbahnstraßen sind:

Rechte im Sinne des Völkerrecht für Palästina fordern ist absolut rechtens.
Israel dafür selbiges abzuerkennen, ist Doppelmoral. Es gibt keinen Staat, der diese in den letzten Jahren verwirkt hat.
Auch fällt nicht nur die Doppelmoral einiger Juden sondern auch vieler Muslime innerhalb der Pro Palästina Bewegung:
1) In Europa häufig in Gewalt ausschreitende Demonstrationen, die eigentlich für den Frieden protestieren
2) Aufrufe zu Gewalt innerhalb einer an sich pazifistischen Idee
3) Die einzige mir bekannte Solidarisierung von Muslimen aus verschiedenen Ländern. Schiiten und Sunniten gleichermaßen, die gegen die Toten in Gaza protestieren (teilweise gewalttätig), dabei aber scheinbar keinen solchen kollektiven Elan zeigen, wenn es um Massenmorde in Syrien, Ägypten oder Irak geht

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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04.08.2014 18:01 Uhr von Patreo
 
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Wiederwaslos Iraner sehen sich von der Kultur her den Persern zugehörig. Eines ihrer Nationalepen ist schließlich Sch?hn?me, was ich dir empfehle zu lesen (nicht aus politischen, sondern einfach aus kulturellen Hintergründen, wenn du auf Mythen und Legenden stehst)

Ich kenne Finkelsteins Werke habe sie gelesen, stimme einigen aber nicht allen Punkten überein.
Er ist für mich der Gegenpol zu Goldhagen.
Ich positioniere mich nach Maß meiner Kenntnisse und meiner eigenen Ideologie weder zu dem einen noch dem anderen.
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06.08.2014 07:11 Uhr von Matin1111
 
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Gaza ist eine Trümmerwüste. Dort wurden alle Versorgungseinrichtungen gezielt zerstört, immer wieder gezielt auf Kindergruppen gebombt, auf Schulen, auf Krankenhäuser und Herr Graumann vom Zentralrat der Juden hat die Frechheit, die Kritik an der schreienden Unmenschlichkeit zu verunglimpfen und auch noch"Solidarität" zu fordern!
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06.08.2014 09:59 Uhr von Patreo
 
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Martin verurteilt wird in erster Linie die Art der Solidarität, deren Nebenprodukt Juden trifft, die nicht an dem Konflikt beteiligt sind, da sie weder IDF Soldaten noch Bürger Israels sind, sondern in Europa leben.
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06.08.2014 10:07 Uhr von sooma
 
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"Diesen Vorwurf bestritt jedoch der Zentralrat der Muslime in Deutschland vehement. Man gehe konkret gegen jede Form von Antisemitismus in den Moscheen vor."

Da hätte ich dann mal gerne ein paar konkrete Fälle genannt, wo es konkrete Konsequenzen gab, die auch für die Ureinwohner Deutschlands rechtlich und moralisch nachvollziehbar sind, verehrter ZdM!

@wiederwaslos:

" die P. sind keine Nachfahren der Israeliten!!!!"

Das kannst Du nicht einfach behaupten, wenn selbst Wissenschaftler sich da nicht einig sind, auch die Ausrufezeichen machen es nicht wahrer.

http://www.heise.de/...
http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von sooma ]

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