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Quant E: Elektro-Renner mit Flusszellen-Batterie erhält deutsche Straßenzulassung

ShortNews berichtete bereits über den E-Renner Quant E, welcher als Studie auf dem Autosalon in Genf erstmals vorgestellt wurde. Das E-Fahrzeug verfügt über eine Flusszellen-Batterie, welche eine wesentlich höhere Leistung und vor allem Reichweite liefern soll.

Die Redox-Flow-Zelle wurde von der Firma Nanoflowcell entwickelt und soll laut Hersteller eine Reichweite von über 600 Kilometern bieten. Auch in anderen Bereichen liefert der Quant E Spitzenwerte, so liegt die Spitzengeschwindigkeit bei über 350 km/h und der Sprint auf 100 erfolgt in 2,8 Sekunden.

Die Flusszellen-Batterien sind bereits seit den 1970er Jahren als Puffer bei Windstromanlagen im Einsatz, wurde nun erstmals in einem Sportwagen verbaut. Nach Prüfung durch den TÜV Süd in München erhielt der Quant E nun die Straßenzulassung. Die Erlaubnis ist ein weiterer Schritt zur Serienproduktion


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Elektro, Renner, Batterie, Straßenzulassung
Quelle: auto-presse.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2014 20:29 Uhr von blonx
 
+4 | -0
 
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Die Firma Nanoflowcell sieht bereits weitere Einsatzmöglichkeiten für diese Batterien, wie etwa in der Schifffahrt, bei der Eisenbahn und Luftfahrt sowie in der häuslichen Energieversorgung.
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02.08.2014 21:22 Uhr von jpanse
 
+6 | -1
 
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Bin ich dabei. Wenn ein stromer mit 600km reichweite und wechselakku auf den Markt kommt, bezahlbar noch dazu, kauf ich das ding...
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02.08.2014 21:30 Uhr von bigpapa
 
+5 | -5
 
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Die Frage ist : Kann ich das ganze an 220 V/ 16 VA ,also einer normalen Steckdose aufladen , und wenn ja wie lange dauert es von 10 % Kapazität (Reserve) auf 100 % (voll) zu kommen.

Alles andere ist nur Spielerei für Reiche.

Und kommt mir jetzt nicht mit den Argument "Aber zur Arbeit". Fakt ist, dazu reicht ein 8.000 Euro Neuwagen.
Und Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber wie kommt der da rein. ?

Sollten die Teile innerhalb von sagen wir 5 Jahren der Verkaufsschlager werden, dann ist unser Stromnetz am Ende. Das pfeift eh schon aus den letzten Loch.


Gruß

BIGPAPA
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03.08.2014 09:36 Uhr von ewin12000
 
+8 | -3
 
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@bigpapa


"Die Frage ist : Kann ich das ganze an 220 V/ (16 VA ?) ,also einer normalen Steckdose aufladen , und wenn ja wie lange dauert es von 10 % Kapazität (Reserve) auf 100 % (voll) zu kommen."

Wozu stellt sich diese Frage? Tanks du dein jetziges Auto Zuhause am Wasserhahn? Nöö also wäre alles was du Zuhause tanken kannst und wenn es noch so langsam ist auf jedenfall mehr als du momentan hast...

Edit: Achso Elektriker bist du nicht gerade oder? 16 VA?

"Und kommt mir jetzt nicht mit den Argument "Aber zur Arbeit". Fakt ist, dazu reicht ein 8.000 Euro Neuwagen."

8000 Euro Neuwagen?Wußte gar nicht das es sowas gibt in Deutschland. Aber Fakt ist zur Arbeit reicht auch Bus Bahn nen Fahrrad oder die eigenen Beine, hängt halt davon ab wie bequem man es haben will und wie schnell....

"Und Strom kommt zwar aus der Steckdose, aber wie kommt der da rein. ?"

Das ist doch völlig egal, selbst die dreckigsten Kohlekraftwerke sind effizienter als ein PKW-Benzin oder Dieselmotor und unser Strom kommt aus einen MIX....

"Sollten die Teile innerhalb von sagen wir 5 Jahren der Verkaufsschlager werden, dann ist unser Stromnetz am Ende. Das pfeift eh schon aus den letzten Loch."

Ja das arme deutsche Stromnetz, erst sitzen wir jeden Winter im dunkeln und jetzt pfeift es auch noch....
Um unser Stromnetz sieht es gar nicht so schlecht aus,wie so oft behauptet.


Fahrzeuge mit Benzin oder Dieselmotoren hatten mehr als 100 Jahre Zeit, um sich weiterzuentwickeln aber ein Elektroantrieb soll von heute auf morgen perfekt sein und gleich samt Infrastruktur zur Verfügung stehen....
Fahrzeuge mit Elektromotoren werden unweigerlich komme, auch wenn es die Schwarzmaler hier gern anders sehen würden...

[ nachträglich editiert von ewin12000 ]
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03.08.2014 10:57 Uhr von stoske
 
+1 | -3
 
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Das ist eine nette Technologie-Demonstration, aber praktisch nicht mehr als eine zu komplizierte, zu teure und zu schwache Anlage die für nicht mehr reicht als eben eine Demonstration. Für Großanlagen und Großfahrzeuge mag das knapp lohnen, aber der Aufwand steht dem entgegen. Ganz einfache Darlegung: 200(!) Liter Elektrolytflüssigkeit haben dieselbe Energiedichte wie 1(!) Liter Dieselkraftstoff. Die ganze Karre ist nichts weiter als ein einziger riesiger Tank mit unbezahlbarer komplizierter Technik.
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04.08.2014 10:09 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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@ewin12000:
Sollen Stadtbewohner dann alle ihre Ladekabel aus dem Fenster hängen, oder wie hast du dir das Aufladen zu Hause gedacht?
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04.08.2014 12:26 Uhr von Tek-Dealer
 
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Viel interessanter find ich was bei Wikipedia steht:

"Bei Redox-Flow-Batterien kann das Aufladen durch Austausch der Flüssigkeiten erfolgen, im Rahmen eines Auftanken an einer speziell dafür ausgerüsteten Tankstelle. "

http://de.wikipedia.org/...
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04.08.2014 16:37 Uhr von jo-28
 
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Stadtbewohner sollen gefälligst mit Öffis fahren. Wer trotzdem Ladekabel brauch muss sich halt einen Anschluss legen lassen, 3-4 tausend Euro und die Sache ist geritzt. Der Landbevölkerung wurde der gemeinschaftliche DSL Ausbau auf den Schultern von allen ja auch verwehrt, so what? Ihr wollt Strom? Lasst euch ein Kabel legen!
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05.08.2014 07:04 Uhr von ewin12000
 
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@ Tek-Dealer

"Sollen Stadtbewohner dann alle ihre Ladekabel aus dem Fenster hängen, oder wie hast du dir das Aufladen zu Hause gedacht? "


Tja, das ist das Problem mit dem lesen und verstehen....Das kann eben nicht jeder...

Nun zeige mir doch mal, wo ich geschrieben habe, das irgendjemand irgendwas zu Hause aufladen soll? Nirgends du Nase, ganz im Gegenteil, wenn es jemand kann, dann ist es schön und wenn es jemand nicht kann muß er halt eine andere Möglichkeit nutzen... Und dafür gibt es jede Menge, die man bauen könnte ;-)
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05.08.2014 09:36 Uhr von mcdar
 
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Also, eigentlich müsste nur das vorhandene Wissen genutzt werden, denn, "Die Flusszellen-Batterien sind bereits seit den 1970er Jahren als Puffer bei Windstromanlagen im Einsatz"...das Szenario ist kein Einzelfall...
Nur bei einer Misswirtschaft sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Was für ein Schneckentempo.
Wir Zeit dass alles was auf Verbrennung basiert eingedämmt wird, schließlich muss man auch noch selber was atmen...Maschinen können auch ohne O2 überleben...
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05.08.2014 10:21 Uhr von Niels Bohr
 
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Ein interessanter Ansatz ist das schon.
Wie Tek-Dealer verweise ich auch mal auf den Wikipedia-Artikel.
Es wäre dann so, das man den Elektrolyt-Tank einfach an der Tankstelle wechseln würde und dieser dann an der Tankstelle aufgeladen würde.
Zuhause aufladen ginge auch. Ich bezweifle aber, das es mit einer einfachen Steckdose getan ist. Eine 400V-32A-Kraftsteckdose sollte es dann schon sein. Wobei die Preisvorstellungen von jo-28 für die Installation einer solchen doch schon extrem weit übertreiben sind. Für sowas ist man mit 200-500 € dicke dabei. Wie es aber mit der Ladezeit aussieht, da bin ich auch überfragt.

Ich bin auch der Meinung, das über kurz oder lang die Elektroautos kommen werden. Es braucht allerdings noch ein paar Jahre, bis sich die Technik so weit entwickelt hat, das es auch für Otto Normalverbraucher eine Überlegung wert ist.
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05.08.2014 12:48 Uhr von bigpapa
 
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@ewin12000

Bevor du lästerst erst mal nachdenken.

Bei mobile.de (tv-Werbung sei dank) bekomme ich ein Renault Twingo 1.2 16V Expression für 6.689 Euro als Neuwagen (Autohändler in Berlin). Für nur mal zu Arbeit reicht das völlig aus.

2.)Wenn ich mit ein Auto zur Tanke fahre, dann ist die Karre in ca. 5-10 Min voll und hat wieder die volle Reichweite.

3.) Was die 16 VA angeht, empfehle ich dir mal diese Seite. http://www.code-knacker.de/... - die erklärt dir das.

"Tanke" ich als mein Auto zu Hause, brauche ich entweder ein Elektriker der mein Hausnetz auf "Drehstrom" erweitert. (Also i.d.R. 3 x 220 Volt + 1 x Null) was 3 Extrasicherungen im Kasten macht. Schau mal dein Herd, der ist meist so angeschlossen und die Leitung zur Garage.
Oder aber ich stecke den Ladestecker in die normalen Steckdose. Die Garagen die ich kenne haben meist eine.

Da da aber kein gescheiter Saft raus kommt, stellt sich wiederum die Frage wie lange bis voll.

Und was ist wenn ich Trottel vergesse zu tanken. Bei ein Spritfresser laufe ich zur Tanke, gebe de Tankwart 10 Euro Kaution um schleppe ein Leih-Kanister zu mein Auto. Ein E-Auto auf der Landstraße kann ich teuer abschleppen lassen.

Oder denkst du, ich bekomme für 10 Euro Kaution 5 KM Kabel geliehen der dann 12 Stunden die Straße blockiert. ??

Ich hab mal vor 25 Jahren an einer Tanke Aushilfe gemacht. Ich hab am Wochenende 2 Kanister da gehabt, wo von immer meist einer "auf Reisen" waren. Gegen 20 DM Pfand. :)

Das sind so die kleinen logistischen Probleme über die noch nie einer hier mal nachgedacht hat, vermute ich.

Ich persönlich finde man sollte die Hybrid.Autos die mit Luft fahren, in der Entwicklung forcieren. Das entlastet die Umwelt und macht auf mich ein sehr effektiven Eindruck.

Gruß

BIGPAPA

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