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Osnabrück: Fahrscheinloser Nahverkehr in der Prüfung - CDU sträubte sich massiv

Der fahrscheinlose Nahverkehr kam vor allem als Forderung durch die Piratenpartei in die öffentliche Diskussion. Den ÖPNV kann damit jeder Bürger für einen Pauschalbetrag benutzen, ganz gleich, ob er ihn nutzt oder nicht. Nun prüft die Stadt Osnabrück in einer Machbarkeitsstudie die Einführung.

Dass dieser Schritt erfolgt, ist einer Mehrheit aus SPD, Grünen, FDP, UWG/Piraten und Linken zu verdanken. Die kommunale CDU hingegen sträubte sich massiv. Sie ist sich sicher, ein solches Bürgerticket sei "rechtlich nicht umsetzbar". "Wir lehnen eine Bus-GEZ ab", so Fritz Brickwedde (CDU).

Daher sei das Gutachten aus Sicht der CDU "überflüssig" und außerdem habe die Stadt ohnehin kein Geld dafür. "Bevormundung" und "Zwangsverpflichtung" waren weitere Einwände der Konservativen. Die Mehrheit entschied dennoch, dass die Studie nun kommt. Tübingen, Köln , Erfurt und Bonn prüfen ebenfalls.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Osnabrück, Prüfung, Nahverkehr
Quelle: noz.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2014 19:09 Uhr von -bomb-
 
+24 | -0
 
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Aber GEZ ist durchführbar?!
Das ist doch vom System exakt das selbe: Jeder muss zahlen ob er es nun benutzt oder nicht.
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02.08.2014 19:21 Uhr von Rechtschreiber
 
+11 | -2
 
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Als Student hatte ich ein solches Ticket. Und weil es jeder bekam kostete es nur 35 Euro im Halbjahr. Ich fand es gut.
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02.08.2014 19:43 Uhr von Romendacil
 
+10 | -4
 
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Im Vergleich zu wirklich verzichtbarem Fernsehen wäre dies sogar eine sinnvolle Idee, denn mit Sicherheit wäre eine Konsequenz der drastische Rückgang von mehrfacher Belästigung durch Autofahrer.
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02.08.2014 19:44 Uhr von magnificus
 
+1 | -7
 
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Nee, mal von der Scheinheiligkeit der CDU abgesehen, muss hier mal wieder jeder zahlen, auch ohne es nutzen zu wollen. Konsequenter Weise sollte man, wenn man gegen die GEZ ist, auch hier ablehnend kommentieren.
Denn, es ist das Gleiche.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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02.08.2014 19:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -2
 
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@-bomb-
Das Fernsehen war bei Beginn - damals 1950 - so teuer, dass es nicht Privat machbar war, das hätte keine Firma gepackt - und so wurde es ein Staatsfernsehen, was es ja auch heute noch ist.
Die Verkehrsmittel werden jedoch nicht staatlich finanziert und sind meist auch in privater Hand.
Daher geht´s beim Einen - und beim anderen nicht.

Hingegen hat es die Post geschafft, dass man beim Brief von Hamburg nach New York nur eine Marke braucht.
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02.08.2014 20:12 Uhr von JackMcMurdok
 
+9 | -3
 
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Ist es nicht die CDU, die sich immer querstellt, wenn irgendwer versucht, gegen die GEZ vorzugehen? Die sollen sich mal entscheiden (oder besser, auflösen!).
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02.08.2014 21:04 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -1
 
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Rechtschreiber nur 35 Euro??? wenn es jeder zahlen muß sollte es deutlich unter den Normalpreis sein.
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02.08.2014 21:09 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -2
 
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"Der fahrscheinlose Nahverkehr kam vor allem als Forderung durch die Piratenpartei in die öffentliche Diskussion. Den ÖPNV kann damit jeder Bürger für einen Pauschalbetrag benutzen, ganz gleich, ob er ihn nutzt oder nicht."

Jetzt bin ich aber echt gespannt, ob HIER ebenfalls ein solcher Aufschrei durch das Volk geht, wie das regelmäßige (auch auf SN) bezüglich der pauschalen Fernsehgebühren der Fall ist?
Im Falle der pauschalen Fernseh-/Rundfunkgebühren wetterten doch gerade die Piraten immer wieder auf das heftigste und jetzt schlagen sie ein gleiches Modell für den Nahverkehr vor!
Wie verwirrt ist manchmal die Welt!
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02.08.2014 21:49 Uhr von Baststar
 
+3 | -3
 
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@LucasXXL 35 Euro ist kein Normalpreis. 50 Euro wäre ein Normalpreis, allerdings nur für einen Monat und nur für den "Nahbereich"

Zum Thema:
Ich würde es sehr begrüßen. Dadurch werden wiederum andere Kosten gepart, die auch jeder Bürger zahlen muss. Zum Beispiel würden die Straßen nicht mehr so sehr belastet. Parkplätze werden frei und könnten für z.B. Parks genutzt werden (in Großstädten) usw...

[ nachträglich editiert von Baststar ]
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02.08.2014 21:51 Uhr von Baststar
 
+1 | -2
 
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@Holzmichel Falsch!
https://www.piratenpartei.de/...

"Nun wollen wir dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk weder seinen einen hohen Wert für die gesellschaftliche Aufklärung noch seinen wichtigen Bildungsauftrag absprechen. Um diesen Auftrag zu erfüllen, muss selbstverständlich die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von privatwirtschaftlichen Interessen gewährleistet sein..."

[ nachträglich editiert von Baststar ]
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02.08.2014 22:07 Uhr von magnificus
 
+5 | -1
 
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"Dadurch werden wiederum andere Kosten gepart, die auch jeder Bürger zahlen muss. Zum Beispiel würden die Straßen nicht mehr so sehr belastet. "

Wie und warum würde es dazu kommen?
Du glaubst doch nicht etwa, dass es dann Umsteiger von Auto auf ÖPNV geben würde?

Und wer es nicht nutzt soll trotzdem zahlen?
Also zahlen die, welche kein Auto haben dann auch KFZ Steuern?
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02.08.2014 22:07 Uhr von ms1889
 
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