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KZ Auschwitz: Neue Erkenntnisse zum Tod des Malers Felix Nussbaum

Obwohl man sehr viel über das Leben des jüdischen Malers Felix Nussbaum weiß, ist kaum etwas über dessen Ableben bekannt. Man weiß nur, dass er im Konzentrationslager Auschwitz starb. Mehr als 70 Jahre nach seinem Tod, hat man nun mehr Einblicke in die Todesumstände bekommen.

Zunächst fand man heraus, dass der Künstler wohl nicht am 2. August 1944 vergast wurde. An diesem Tag kam er mit einem Transport in Auschwitz an. Nussbaum bekam die Häftlingsnummer B-3594 und die soll nun Aufschluss über das tatsächliche Sterbedatum geben.

Erstens belegt die Häftlingsnummer, dass er nicht direkt bei seiner Ankunft vergast wurde. Zweitens ist eine Krankenakte aufgetaucht, die seine Häftlingsnummer und seinen Namen trägt. Datiert ist sie auf den 20. September 1944. Damit lebte Nussbaum mindestens sieben Wochen länger als bisher angenommen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tod, Erkenntnisse, KZ Auschwitz
Quelle: noz.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2014 16:54 Uhr von Patreo
 
+11 | -12
 
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Familienmitglieder, Freunde der Familie, Vereher des Künstlers, Schriftsteller, Filmemacher, Kunstsammler, Geschichtsstudenten, Kunststudenten, Kunsthistoriker, Historiker, Medienwissenschaftler etc. z.B.

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02.08.2014 18:33 Uhr von Patreo
 
+6 | -7
 
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Mister-L die gängigste Variante war bisher DASS er dort ermordet
wurde nur nicht genau wann.
Nun gibt es Hinweise, die das Ableben einer historischen Persönlichkeit liefern.


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.08.2014 19:43 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+3 | -8
 
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Bin mal gespannt wann die 2 Hirnzellen Boygroup aus dem Dunstkreis vom IQ Verweigerer Udo Pastörs hier auftaucht um uns klar zu machen das es so etwas wie Konzentrationslager gar nicht gegeben hat.. *seufz*
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02.08.2014 22:19 Uhr von Patreo
 
+2 | -2
 
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Mister L man weiß, dass Nussbaum in Ausschwitz einem Vernichtungslager für Juden gelandet ist und man weiß, dass er nicht da raus gekommen ist.
Jetzt hat man neue Erkenntnisse, wann er gestorben ist.
Ist für dich nun verständlich?:-)
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03.08.2014 00:13 Uhr von Patreo
 
+2 | -3
 
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aberaber Historiker, die darum bemüht sind akkurat zu arbeiten. Geschichte ist eine Wissenschaft, die bemüht ist exakt zu sein, wenn es um Daten geht.
Ansonsten wäre es ja auch egal, ob und wann ein Ereignis stattgefunden hat, wie viele und welche Personen involviert waren, welche Ergebnisse stattfanden und was wir daraus lernen können.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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03.08.2014 01:03 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -2
 
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@Slimer72

Aber bitte mit Original Zitat von mir.. dann besteht die berechtigte Chance das Pastörs und sein Fanclub von der NPD endlich mal weggesperrt wird :)
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03.08.2014 07:43 Uhr von Stray_Cat
 
+0 | -3
 
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Was kann das dem armen Mann helfen? Was kann das überhaupt irgend jemandem helfen? Besser, solche Forschungsgelder kämen den Nachkommen zu gute.

Ansonsten lasst den Mann in Frieden ruhen.

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