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US-Präsident Obama: "Wir haben ein paar Leute gefoltert"

US-Präsident Obama hat erneut bestätigt, dass die CIA nach dem 11. September mehrfach Folter angewendet hat. Er selbst bezeichnete die Folter von Terrorverdächtigen als ein Fehler, betonte jedoch auch, dass die Geheimdienste zu der Zeit unter Druck standen.

Nach den Anschlägen seitens Al-Kaida sollen die Geheimdienste so sehr unter Druck gestanden haben, weil sie von weiteren Anschlägen ausgehen mussten. Unter anderem befürworte Obama die Methoden der Geheimdienste, und nannte die Geheimdienstvertreter echte Patrioten.

Nach den Anschlägen vom 11. September wurde unter Obamas Vorgänger George W. Bush ein weltweites Netzwerk aufgebaut, um mutmaßliche Al-Kaida-Anhänger zu verhören. Verdächtige Personen wurden ohne richterlichen Beschluss verschleppt, und an geheimen Orten außerhalb der USA festgehalten.


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WebReporter: Yukinoshita
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, George W. Bush, Leute, CIA, US-Präsident, Al-Kaida
Quelle: spiegel.de
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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.08.2014 09:01 Uhr von Yukinoshita
 
+3 | -14
 
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02.08.2014 09:02 Uhr von Borgir
 
+24 | -5
 
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Ein Fehler, sorry, kommt nicht wieder vor....toll, die Gefolterten werden diesen Fehler sicher nachsehen.....gerade, weil ein Friedesnobelpreisträger so eine Aussage macht
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02.08.2014 09:09 Uhr von montolui
 
+2 | -28
 
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02.08.2014 09:58 Uhr von dashandwerk
 
+10 | -3
 
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Geheimdienstmitarbeiter die nicht unter Druck arbeiten können sind im falschen Beruf.

Wenn ein Lehrer einem Schüler eine knallt funktioniert die Ausrede ja auch nicht.
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02.08.2014 10:24 Uhr von generalviper
 
+6 | -0
 
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Für Gesetze kann und darf es keine Ausnahmen geben.

Folter ist auch in den USA per Gesetz verboten. In einer demokratischen Gemeinschaft sollte dies auch eingehalten werden, selbst bei Terroristen, auch wenn es hart klingt.
Denn jedermann ist vor dem Gesetz gleich zu behandeln, gleich zu verurteilen.

Was bringt eine Verfassung, wenn der eigene Staat, bzw. der Geheimdienst diese einfach umgehen kann? Wo sind dann dort die Grenzen? Diesmal waren es Terroristen. Vermutlich. Was ist es beim nächsten mal?

Zudem bringt Folter nichts. Egal ob Schlafentzug, Waterboarding, Elektroschocks, usw. Irgendwann ist das Opfer so weit, dass es alles sagt, nur damit es aufhört.

Ein guter Film für diese ethnische Frage ist "Unthinkable – Der Preis der Wahrheit".
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02.08.2014 12:08 Uhr von raptil75
 
+8 | -2
 
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Barack Hussein Obama II: "Wir haben ein paar Leute gefoltert"

Nur ein paar? Schnell, gebt ihm noch einen Nobelpreis, sonst foltern die noch mehr!

Wie man die Grundlage schafft, haben sie sich von Adolf Hitler abgeschaut

Man braucht einen Grund.
Reichstagsbrand - 9.11

Man ändert Gesetze und entrechtet die Menschen.
Reichstagsbrandverordnung - USA PATRIOT Act

Man baut Lager.
Konzentrationslager - Camp Iguana, Camp Delta, Camp Echo
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02.08.2014 13:05 Uhr von Timmer
 
+9 | -2
 
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Ich zitiere einen, damals an mir gerichteten, Kommentar von Perisecor mal zu einer anderen News (als ich sagte, dass Guantanamo ein "modernes" KZ sei) und die Folter real ist:

Mein zitierter Kommentar von ihm:
"Es ist ein LAGER verdammt, ein Lager voll mit Menschen OHNE Grundrechte."

Sein Kommentar:
Es ist ein Gefängnis. Nur ein kleiner Teil der Insassen hat die höchste Sicherheitsstufe und ist damit in einer Form untergebracht, welche sich grenzwertig nennen lässt. Diverse Grundrechte sind aber nach wie vor garantiert.

--------------


Nachdem Obama offizielle Aussagen gemacht hat, dass es Folter gab, kann mir kein Mensch der Welt mehr sagen, dass bei diesen Personen noch Grundrechte vorhanden waren noch das es NUR grenzwertig war.


Nicht das ich hier individuell irgendjemand bashen will, ich versuch nur mal, ein paar Augen zu öffnen.

Egal wie sehr man ein Land liebt, es gibt Missstände. Und genau WEIL man ein/sein Land liebt, sollte man diese Missstände auch aufdecken und kritisieren und nicht schönreden.
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02.08.2014 13:54 Uhr von einerwirdswissen
 
+5 | -0
 
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Der Mann sollte sich schämen solche Leute als Patrioten zu bezeichen.
Es war und wird auch niemals in Amerika Patrioten geben.
Diese Bezeichnung steht für den Kampf für die Freiheit in Europa.
Ein Patriotischer Folterer,Kriegstreiber...... kopfschüttel.

Warum haben die Amerikaner keine Ahnung von europäischer Geschichte?

Gib deinen "ich habe den Frieden verhindert" - Orden ab!
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02.08.2014 14:15 Uhr von Floppy77
 
+2 | -0
 
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Sollte es in diesem verkommenen Land noch Patrioten geben, würden diese die Welt von diesem Terrorstaat befreien.
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02.08.2014 14:18 Uhr von svizzy
 
+3 | -0
 
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man sollte auch in betracht ziehen, das die gefangenen in guantanamo bay vielleicht garkeine terroristen im eigentlichen sinne sind. folter ist nicht nur dazu da um informationen aus jemanden raus zu bekommen. mit folter kann man auch menschen für alle möglichen zwecke abrichten. man beachte nur die bereits seit langen sogar veröffentlichten dokumente über mk-ultra, monarch programming uvm.
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02.08.2014 16:29 Uhr von LucasXXL
 
+11 | -0
 
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@ Shortnewskannmichmal nein der ist nicht kaputt, der wird dafür bezahlt. Das merkt man schon das er wie aus dem Lehrbuch schreibt:

1. Reagiere empört, beharre darauf, daß dein Gegner eine angesehene Gruppe oder Person angreift. Vermeide die Diskussion der Tatsachen und dränge den Gegner in die Defensive. Dies nennt man auch das “Wie-kannst-du-es-wagen-Manöver”.

2. Denunziere den Gegner als Verbreiter von Gerüchten, ganz egal, welche Beweise er liefert. Falls der Gegner Internetquellen angibt, verwende diesen Fakt gegen ihn. Beharre darauf, daß die Mainstreampresse und die Establishment-Geschichtsschreibung einzig und allein glaubwürdig sind, obwohl wenige Superkonzerne den Medien-Markt unter sich aufteilen und die meisten Historiker “dessen Lied singen, wessen Brot sie essen”.

3. Attackiere ein Strohmann-Argument: Übertreibe, übersimplifiziere oder verzerre anderweitig ein Argument oder einen Nebenaspekt eines Arguments des Gegners, und attackiere dann diese verzerrte Position. Man kann auch einfach den Gegner absichtlich mißinterpretieren und ihm eine Position unterstellen, die sich dann leicht attackieren läßt. Vernichte die Strohman-Position in einer Weise, die den Eindruck erwecken soll, daß somit alle Argumente des Gegners erledigt sind.

4. Assoziiere den Gegner mit inakzeptablen Gruppen: Spinner, Terroristen, Rechtsradikalen, Rassisten, Antisemiten, paranoiden Verschwörungstheoretikern,religiösen Fanatikern usw. Lenke damit von einer Diskussion der Tatsachen ab.

5. Stelle die Motive des Gegners in Frage. Verdrehe oder übertreibe jeden Fakt, um den Gegner aussehen zu lassen, als handle er durch eine persönliche Agenda oder durch Vorurteile motiviert.

6. Stelle dich blöd: Ganz egal, welche Beweise und logischen Argumente durch den Gegner vorgetragen werden; vermeide grundsätzlich jede Diskussion mit der Begründung, daß die Argumentation des Gegners keinen Sinn ergibt, keine Beweise enthält und jeder Logik entbehrt.

7. Erkläre, die Position des Gegners sei ein alter Hut, schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.

8. Erkläre, das Verbrechen oder Thema sei zu komplex, um jemals die Wahrheit herausfinden zu können.

9. Alice-im-Wunderland-Logik: Suche nur Tatsachen, die deine von Beginn an festgelegte Position unterstützen, und ignoriere alle Tatsachen, die ihr widersprechen.

10. Setze gesellschaftliche Positionen mit Glaubwürdigkeit gleich: “Wer bist du schon, daß du diesem Politiker /Wissenschaftler /Großindustriellen /Konzernchef /Bankier/Prominenten oder wem auch immer so etwas unterstellen kannst!”

11. Verlange, daß dein Gegner den Fall komplett auflöst. Verlange unmögliche Beweise. Jede Unklarheit beim Gegner wird gewertet als argumentative Bankrotterklärung.

12. Provoziere deinen Gegner, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin kann man den Gegner für seine “harsche” Reaktion kritisieren und ihm unterstellen, daß er keine Kritik verträgt.

13. Erkläre pauschal große Verschwörungen als unmöglich durchführbar, da viel zu viele Menschen daran beteiligt sein müßten und die Sache ausplaudern könnten. Ignoriere den Fakt, daß bei einer großen illegalen Operation die einzelnen ausführenden Abteilungen voneinander abgeschottet sind (Kompartimentierung) und nur soviel wissen, wie sie für die Ausführung ihres Teils des Operation benötigen (Need-to-know-Prinzip). Ignoriere den Fakt, daß eine strenge Hierarchie besteht, jeder nur seinen Befehlen folgt und keine unbequemen Fragen stellen darf.

14. Wenn der Gegner sich nicht durch die genannten Taktiken kleinkriegen läßt, fahre einfach solange fort, bis der Gegner ermüdet und sich aus Frustration zurückzieht.

15. Suche nach flüchtigen Rechtschreib-, Grammatik- oder verbalen Ausdrucksfehlern, um den Gegner als doof zu klassifizieren. Lenke damit vom Inhalt seiner Rede ab.

16. Wenn du mit jemandem in deinem Blog u.ä. schreibst/diskutierst, tauche immer mit einem 2. oder 3. Mann auf, dass der Gegner den Eindruck gewinnen muss, er stehe alleine mit seiner Meinung. Die Masse der Schweigenden Gaffer und amüsierten Zuschauer ist immer erschreckend hoch, so dass kaum Gefahr besteht, dass sich jemand einmischt und den in der, durch Gaffer, nur scheinbaren „Minderheit“ in Schutz nimmt.

17. Sollte es gar nicht anders gehen oder du entlarvt/enttarnt wirst, so komme dem Gegner aufs Minimalste entgegen und fordere ihm im großzügigen Gegenzug dazu auf, schier Unmögliches aufzuklären! (z.B. „Erkläre und beweise mir nur die Wirkungsweise von Homöopathie. Dann finden wir bestimmt eine Einigung!“) Und das Spiel beginnt von vorne, bzw. du hast gewonnen, weil der Gegner wieder Argumente liefert, die du mit einem der 17 Regeln kontern wirst.
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02.08.2014 17:59 Uhr von certicek
 
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Präsident Bush sah das anders:

Bush: We Don´t Torture People
https://www.youtube.com/...
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02.08.2014 18:09 Uhr von magnificus
 
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Nun. Für diese Ehrlichkeit hat er noch einen Preis verdient!
Aber wir wollen ja nur die Freiheit genießen, nichts dafür tun, und klagen die Macher an!
/off

Es gibt sicher Leute, die das befürworten, weil mit den Terroristen nicht anders umzugehen ist.
Ich kenne mindestens 2, die das so sehen ;)

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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02.08.2014 20:41 Uhr von LucasXXL
 
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Shortnewskannmichmal ja so ist es, wenn ich die Wahrheit über 9/11 erzähle tauchen die "Drei" sofort auf. Manchmal sind es sogar mehr, da dies für die USA ein heikles Thema ist.
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03.08.2014 03:26 Uhr von vierter_August
 
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Duden: Synonyme zu divers


allerlei, eine Menge, einige, ein paar, manch, mancherlei, mehrere, reichlich, verschieden, verschiedenerlei, viel, vielerlei; (gehoben) ein gerüttelt Maß; (umgangssprachlich) allerhand, alles Mögliche, mehrerlei, ziemlich; (veraltend) allerart, etliche

diverse Grundrechte kann vieles heißen, vielleicht sogar besser ausgedrückt als ohne Grundrechte, das Schlitzohr.
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12.12.2014 17:04 Uhr von Stray_Cat
 
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"Unter anderem befürworte Obama die Methoden der Geheimdienste, und nannte die Geheimdienstvertreter echte Patrioten."

Was? Der jetzt auch noch?

Unter diesen Umständen sollte er sofort seines Amtes enthoben werden.

Obwohl ich nach wie vor für möglich halte, dass er auch nur eine Puppe ist, die gesteuert wird.
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18.12.2014 07:39 Uhr von Kostello
 
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Obama befürwortet Folter? Von Privatsphäre und Postgeheimnis hält er auch nichts. Sicherlich will er, dass sein Recht auf leben wahrt wird und dass er auch nicht öffentlich gefoltert wird, wo er mal verraten kann, was er so alles angestellt hat.

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