01.08.14 10:04 Uhr
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EU-Kartellbehörde nimmt Android auf´s Korn

Die Kartellbehörde bereitet anscheinend ein weiteres Vorgehen gegen Google vor. Diesmal geht es um die Marktmacht des Betriebssystems Android.

Geprüft wird besonders, ob Google seine eigenen Dienste wie die Suche oder Maps bevorzugt behandelt oder gar die Installation von Konkurrenzapps untersagt.

Ferner wird kritisiert, dass Gerätehersteller Android zwar kostenlos erhalten, aber dafür Googledienste auf ihren Geräten installieren müssen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Android, Kartell, Korn
Quelle: heise.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.08.2014 10:24 Uhr von Shifter
 
+8 | -2
 
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war bei windows schon unsinn was man da alles verlangt hat und wird bei android auch wieder unsinn sein, hauptsache man kann extrem überhöhte strafen aussprechen wo dann wieder keiner weiss was mit dem geld passiert
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01.08.2014 10:24 Uhr von NilsGH
 
+11 | -6
 
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Liebe Kartellbehörde:

Android steht kostenlos zur Verfügung. Da gibt es nichts zu ermitteln.

Hersteller werden auch nicht "gezwungen", die google-Apps zu kaufen. Der Kauf ist rein rechnerisch nur günstiger, als selbst Apps in dieser Qualität zu programmieren.

Jedem Hersteller steht es frei, Android einfach auf seinen geräten zu installieren - kostenlos. Nur ohne youtube, maps, calendar etc. (viele google-Programme laufen auch im Hintergrund) ist das Betriebssystem quasi nutzlos. Das heißt, dass ein Hersteller seine eigenen Apps für derartige Dienste programmieren müsste. Er hätte schon ein grundlegenderes Problem: Ohne den Kauf des google-Apps-Paketes hätte der Konsument gar keinen Zugang zum Playstore. Ergo würden die Geräte des Herstellers in den Regalen verstauben.

Klar bedeutet das einen gewissen Druck auf die Hersteller von Smartphones. Aber dass es auch anders geht, zeigt doch gerade beispielsweise Amazon.
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01.08.2014 10:25 Uhr von Peter323
 
+10 | -4
 
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Da sollten sie lieber mal direkt bei Apple anfangen.

Android war und ist immer kostenlos gewesen. Das ganze wird durch die vorinstallierten Apps, die fast alle auch noch nützlich sind, finanziert.
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01.08.2014 10:42 Uhr von nchcom
 
+9 | -1
 
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Wäre nur wünschenswert wenn man ohne zu rooten auch unbenötigte Apps, und nicht nur die von Google, deinstallieren könnte.
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01.08.2014 11:01 Uhr von UICC
 
+0 | -5
 
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Lol, der zweite und dritte Absatz sind mal so lol. Der dritte gleich komplett falsch.
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01.08.2014 11:03 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -2
 
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Wünschenswert wäre auch, das man Apps die man nicht braucht deinstallieren kann. zB HP-Druckmanager, Hangouts, google books, google movies etc pp
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01.08.2014 11:07 Uhr von smart1985
 
+5 | -3
 
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Verstehe ich irgendwie nicht was man sich da einmischen soll ....

Es wird niemand gezwungen es zu nutzen ...
Es wird niemand gezwungen Google aufzurufen
Es wird niemand gezwungen Android Handy zu kaufen

Hauptsache man greift google dafür an das sie eine internet seite haben ... na und ?

Wenn ich mit den ergebnissen nicht zufrieden bin nutz ich was anderes aber wieso sollte ich als betreiber einer internet seite nicht die ergebnisse so anpssen das meine eignene anderen produkte nicht besser gefunden werden ?

Was soll der Quark ....
Muss ich als Bäcker nun Brötchen vom Aldi Bewerben ??
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01.08.2014 12:10 Uhr von nchcom
 
+1 | -2
 
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@smart1985

dann sollen die Hersteller der Handys bitteschön die Möglichkeit garantieren, das jeder das BS und die Programme installieren kann die er möchte.

Aber erfahrene User installieren eh alternative Roms wie z. B. Cyanogen um Herr über das eigene Telefon zu bleiben.
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01.08.2014 20:50 Uhr von ms1889
 
+2 | -2
 
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ich sehe das genauso...ein system als frei zu deklarieren bedeutet ebend nicht zwang in irgend einer form.
google nimmt sehr wohl für android geld...den google scheiße (apps) spionieren und werben immer.
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01.08.2014 23:55 Uhr von oldtime
 
+0 | -0
 
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Die sollen auch gleich dafür sorgen das man root Rechte bekommt ohne gleich seine Garantie zu verlieren oder Gefahr läuft das Handy zu schrotten.

Jeder noch so dämliche Depp hat Adminrechte auf dem PC und da ist es auch kein Problem. Warum geht das auf dem Handy nicht?

Klar, weil dann der User die Möglichkeit hätte Programme die ihm nicht gefallen, die Google oder der Hersteller aber drauf haben möchte, zu entfernen.
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31.01.2015 12:11 Uhr von Hanna_1985
 
+0 | -0
 
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Dann sollte man aber überall und jeden verklagen, der sein Produkt aus mehreren Einzelteilen zusammenbaut und so "vorgekaut" liefert.

Linuxdistris kommen oft mit Firefox. Hier wird niemand dazu verdonnert, eine "Browserwahl" anzubieten. Warum?
So könnte man auch an jeder anderen x-beliebigen Stelle herummäkeln.
Ich habe eine alternative Software entwickelt, um Festplatten zu formatieren? Super! Ich bin total benachteiligt, weil ja jedes Betriebssystem das von Haus aus kann. Bitte liebe EU, untersagt den Herstellern die Möglichkeit, die müssen auch meine Software automatisch drin haben... bzw. auswählbar machen...
Stellt Euch mal diese "Optionsmöglichkeit" bei jedem noch so kleinen Fitzelchen Code vor... "Ich habe aber eine alternative Iconpalette erstellt, ich will...". "Mein Explorerersatz ist aber besser, deswegen.....". "Wir schaffen es nicht, gegen den Mediaplayer anzukommen mit unseren Produkt, daher...."

Ich kaufe ein Produkt und damit auch die vom Hersteller zusammengestellten Optionen. Und wenn der Hersteller entscheidet, er liefert mir alle diese Funktionen gratis mit, wieso darf dann gerichtlich verboten werden, dass dies in Teilbereichen nicht mehr so sein darf???

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