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Kommentar: Im Fall Edward Snowden zeigen EU und Deutschland ihre Feigheit

Edwards Snowdens Asyl in Russland wackelt momentan, deswegen gab Heiko Maas Snowden vor einigen Tagen den Rat, in die USA zurückzukehren und sich dort den Behörden zu stellen. Snowden, der sich um die Grundrechte verdient machte, bekommt diesen altklug-selbstgerechten Ratschlag ausgerechnet vom deutschen Justizminister.

Denn Maas sollte bekannt sein, mit welch Ingrimm die USA den Whistleblower gierig verfolgen. Maas verlangt also von Snowden ein Maß von Mut, das er selbst nicht zustande bringt, nämlich, sich für die Sicherheit und den Schutz des Flüchtlings einzusetzen. Bei der EU sieht es nicht anders aus.

Sie, die sich als einen "Raum des Rechts, der Sicherheit und der Freiheit" bezeichnet, zeigt sich lediglich als einen Raum der Feigheit. Niemand traut sich, Snowden Schutz zu geben. So wie die Gefahr für ihn immer weiter wächst, tut dies das politische Phlegma gegenüber dessen Schicksal ebenfalls.


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WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, EU, Fall, Edward Snowden, Heiko Maas, Feigling
Quelle: sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2014 21:55 Uhr von Launcher3
 
+33 | -4
 
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So ist Deutschland zur Zeit, wie es leibt und lebt.
Feige, selbstgerecht,egoistisch, anmaßend...
Leider im großen wie im kleinen !
Im Falle Snowden " Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass".
SUPER, Herr Justizminister !
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31.07.2014 22:09 Uhr von Holzmichel
 
+3 | -33
 
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31.07.2014 22:19 Uhr von Launcher3
 
+10 | -3
 
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Ja, aber DAS ist auch ein Problem !
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31.07.2014 22:28 Uhr von internetdestroyer
 
+19 | -3
 
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Zur Zeit? Das ist schon lange so, daß Deutsche kein Rückgrat mehr haben darf. Oder wie kann es bitte sein, daß poltische Diskussionen darüber stattfinden, ob deutsche Fähnchen an Autos in WM-/EM-Zeiten wehen dürfen oder nicht.

Feige Bande, aber eher unsere Volksverräter!
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31.07.2014 22:49 Uhr von mort76
 
+6 | -3
 
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Launcher,
im Falle von Snowden müßte es heißen:
"wasch mir nicht den Pelz, denn der gehört bereits der NSA, aber verrat das bloß nicht."
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31.07.2014 23:26 Uhr von Pavlov
 
+2 | -9
 
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@internetdestroyer

Hätte dir fast ein Plus gegeben, doch dann hast du von "Volksverräter" gesprochen, Sorry, das ist mir zu polemisch.
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01.08.2014 00:50 Uhr von mort76
 
+5 | -1
 
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Kabellost,
warum sollte China die Chance nicht langfristig nutzen?
Sie hätten die Rolle des lachenden Dritten, der von unserem Hickhack profitiert, und ideologische Probleme dürften sie auch nicht damit haben.
Die Chinesen sind der Hauptschuldner der USA außerhalb der USA, 1,27 Billionen Schulden haben die US-Amerikaner bei denen- das macht sie ziemlich unerpreßbar, man kann also auch keinen Einfluß auf sie nehmen.
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01.08.2014 01:23 Uhr von fuxxa
 
+8 | -1
 
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Wenn Merkel & Co Obama noch weiter in den Arsch kriechen, sehen sie genauso gut gebräunt aus wie er.
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01.08.2014 07:43 Uhr von Brit2
 
+2 | -1
 
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Niemals hätte ich geglaubt, dass eine so große deutsche Zeitung es je wagt, solches Statement zu veröffentlichen. Hut ab. Leider ändert das nichts ...
Es interessiert doch keinen, was die Bevölkerung denkt oder gar will ... sonst gäbe es mehr solche Snowdens und die Welt wäre weniger korrupt und doppelzüngig.
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01.08.2014 07:54 Uhr von Lederriemen
 
+1 | -1
 
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DANKE OBAMA!
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01.08.2014 08:31 Uhr von ghostinside
 
+1 | -0
 
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Das ist keine News sondern ein Kommentar!
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05.08.2014 19:15 Uhr von TinFoilHead
 
+0 | -0
 
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Allerdings frage ich mich auch, wie man im Falle einer Reise, Aufnahme Snowdens nach/in Deutschland, dem 53. US-Bundesstaat unter Gouvernor Merkel, Snowdens Sicherheit garantieren will. Wir haben hier die FEMA, das CIA, das FBI, die DEA, um nur ein paar wenige zu benennen. Spätestens wenn er deutschen Boden betreten hätte, Vasallenboden, wäre seine Sicherheit nicht mehr gewährleistet. Wenn nicht vorher das Flugzeug...

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