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Umstrittene "Körperwelten": Gunther von Hagens eröffnet neue Ausstellung in München

Die "Körperwelten"-Ausstellungen von Dr. Gunther von Hagen spalten weltweit die Gemüter. Jetzt eröffnete der umstrittene Plastinator eine neue Ausstellung in München.

Die trägt den Titel "Einschnitte" und wird bis zum 5. Oktober im Rahmen der "Körperwelten" gezeigt. Hier sind aber keine plastinierten Leichen zu sehen, sondern alltägliche Gegenstände, die quasi "durchgeschnitten" wurden.

Laut von Hagens sollen die Menschen durch die Schau eine neue Sichtweise von der zweiten in die dritte Dimension bekommen.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Ausstellung, Körperwelten, Gunther von Hagens
Quelle: tz.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2014 20:56 Uhr von Sir-Pumperlot
 
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Grml, letzte Woche da gewesen und somit knapp verpasst. Naja ich war sowieso nur wegen dem medizinischen Aspekt dort. Wobei der Elefant auch sehr interessant gewesen wäre.
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31.07.2014 22:29 Uhr von ms1889
 
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ich weiss nicht was an diesen menschen plastinaten umstritten ist.

diese menschen wustern vorher was mit ihnen nach dem tot geschied und haben dem zugestimmt.

eine falsche moral, religöser wahn und respektlosigkeit den toten gegenüber, sehe ich im gestreite um ihre existenz.die da "streiten" sind im mittelalter stecken geblieben.
nuja deutsche kirchen sindt eh noch im mittelalter...
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01.08.2014 09:11 Uhr von telemi
 
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@ms1889

Ich habe Körperwelten besucht, fand es toll.
Ich habe den Präparierkurs besucht und fand es wissenschaftlich sehr wertvoll.
Ich habe wider Körperwelten besucht und fand es madig.

Was ist geschehen?

Bei von Hagens werden die Leichen so drapiert, dass zwar alles gezeigt wird ("Explodierender Muskelmann"), aber der allgemeine Nutzen dieser Darstellung ist minimal. Kein Schild weißt auf die einzelen "Bauteile" hin, kein Infomaterial über die Funktion.

Die Leichen sind eher "aufreißerisch" dargestellt, ich denke hier ist der Punkt an dem die Fachwelt die Austellung verurteilt.

Apropos verurteilt: Haagens wird immer wieder verurteilt, weil er wohl auch mutmaßlich die Leichen verurteilter hingerichteter chinesischer Gefangenen verwertet haben soll. Auch das wäre ein streitbarer Aspekt.
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01.08.2014 11:36 Uhr von Maedy
 
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Ich war in Guben in seiner permanenten Ausstellung,wo auch die aktuellen Präparationen teilweise gezeigt werden und man die Mitarbeiter dazu befragen kann und auch ausführliche Antworten erhält.Ich war begeistert von den Exponaten. Wer damit ein Problem hat,der braucht ja nicht in die Ausstellung gehen,so einfach ist das.

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