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Transplantationsskandal: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Die Staatsanwaltschaft Münster hat die Ermittlungen gegen die Münster Uniklinik im Verdacht auf Vorteilsvergabe von Spenderlebern eingestellt. Laut der Staatsanwaltschaft gibt es zu wenig Anhaltspunkte, die dies eindeutig beweisen.

Zuvor hatte eine unabhängige Ärztekommission fehlerhafte Angaben bei transplantationsrelevanten Patientendaten festgestellt. Patienten wurden kränker dargestellt, als sie tatsächlich waren und Hinderungsgründe für eine Transplantation, zum Beispiel fehlende Alkoholabstinenz, verfälscht.

Während bereits von einem Transplantationsskandal gesprochen wurde, sieht die Staatsanwaltschaft nun keine Beweise, die für eine absichtliche Manipulation sprechen. Außerdem gebe es keine Anhaltspunkte, dass die Patienten durch diese Verfälschungen tatsächlich früher ein Organ bekamen.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Staatsanwaltschaft, Organ, Transplantationsskandal, Uniklinik Münster
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2014 16:06 Uhr von Susi222
 
+3 | -2
 
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naja, so kann man auch etwas beschönigen und einen Skandal zum kleinen Fehler degradieren. Fakt ist, dass Fehler gemacht wurden, die das ganze verfälscht haben und das nicht nur einer, sondern bei mehreren Patienten. Vielleicht sollte man dann die Ärzte auf Unfähigkeit überprüfen.
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31.07.2014 17:29 Uhr von Mauzen
 
+4 | -1
 
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"Prozess gegen Zusicherung von 2 Spenderherzen und 3 Nieren eingestellt. Staatsanwaltschaft ist zufrieden und sieht keinen weiteren Anlass zu Ermittlungen."
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31.07.2014 21:36 Uhr von gofisch
 
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ach ne, jetzt bin ich aber überrascht.^^

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