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Russland: Wegen Fantasie-Steuern - Weitere Geldstrafe im "Yukoz"-Fall

Unter anderem wegen Fantasie-Steuern und einer manipulierten Versteigerung hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nur wenige Tage nach dem Urteil des Ständigen Schiedsgerichtshof in Den Haag eine weitere Strafe gegen Russland ausgesprochen.

1,9 Milliarden Euro sprach das Gericht den einstigen Anteilseignern von Yukoz zu, wobei Anwälte ursprünglich eine Entschädigung von 28,3 Milliarden Euro geltend gemacht hatten. Damit sahen die Richter auch Anzeichen für ein unverhältnismäßiges Vorgehen der russischen Behörden.

2011 war dies noch vom Menschenrechtsgerichtshof ausgeschlossen worden, allerdings lediglich in einem vorläufigen Urteil. Bereits am Montag war Russland vom Schiedsgerichtshof in Den Haag zu 50 Milliarden Dollar Strafe verurteilt worden, welche den Ex-Eignern zugesprochen wurde.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Fall, Geldstrafe, Fantasie
Quelle: n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.07.2014 12:12 Uhr von Maverick Zero
 
+8 | -3
 
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Geht es hier wirklich noch darum, Recht zu sprechen und Maßnahmen gegen Korruption durchzuführen oder geht es inzwischen nur noch darum dem bösen Russen eins auszuwischen und gegenüber Teufel Putin die (wirtschaftlichen) Muskeln spielen zu lassen?
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31.07.2014 12:57 Uhr von yeah87
 
+3 | -2
 
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Als obndie Russen das zahlen würden was soll den passieren wenn nicht Sanktionen?

Die Eu treibt sich doch selber jetzt schon in der Ruin
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31.07.2014 13:24 Uhr von Perisecor
 
+1 | -4
 
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