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Amsterdam: Neuer Taxi-Service von "Uber" nur für private Fahrer

Der Taxi-Service "Uber" will nun auch den Markt für private Fahrer öffnen. Diese können dann mit "UberPOP", einer Erweiterung der normalen "Uber"-App, ein wenig Geld nebenbei verdienen. Die erweiterte Dienstleistung wird seit dem heutigen Mittwoch in Amsterdam (Niederlande) eingesetzt.

Bedingung für die Fahrer ist, dass sie eine viertürige Limousine besitzen. Das Auto soll zudem nach 2005 die Erstzulassung erhalten haben. Die Fahrer müssen außerdem mindestens 21 Jahre alt sein und ein spezielles Training im Internet absolvieren, ehe sie die App-Erweiterung nutzen dürfen.

Der Dienst startet jetzt nur probeweise in Amsterdam, in anderen Städten war er bereits erfolgreich. Allerdings wurden sowohl in Brüssel als auch in Hamburg "UberPOP"-Wagen beschlagnahmt und boykottiert, da sie den regulären Taxi-Diensten Konkurrenz machen würden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Neuer, Fahrer, Service, Taxi, Amsterdam, Uber
Quelle: nltimes.nl

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2014 18:22 Uhr von xarxes
 
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"Allerdings wurden sowohl in Brüssel als auch in Hamburg "UberPOP"-Wagen beschlagnahmt und boykottiert, da sie den regulären Taxi-Diensten Konkurrenz machen würden. "

Ist ja auch gut so, die Preise beim Taxi fahren sind sowas von überteuert.
Wir mussten letztens für ca. 20km 45€ zahlen und das ist definitiv Wucher!
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30.07.2014 20:53 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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Lest euch mal das durch:

http://www.e-recht24.de/...

Geht zwar um einen anderen Anbieter, aber die Probleme und noch einige mehr wird es auch bei uberPOP geben.
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30.07.2014 21:27 Uhr von cabbi
 
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@newsleser54: Das Taxigewerbe hat ja prinzipiell nix gegen Konkurrenz, so lange sie geltende Gesetze und Regeln beachtet. Konkurrenz gab es schon immer mit den Chauffeurmietwagen, Minicars o. ä.
Die Taxipreise werden durch Städte u. Gemeinden festgelegt und nicht durch die Taxiunternehmer so das ein Kunde auch bei starker Nachfrage immer den gleichen Preis bezahlt und dieser dann nicht um das 2,3 oder 4-fache steigen kann.
In Berlin kosten 10 km mit dem Taxi rund 20,00 Euro. Mit U-Pop in 25 min gefahren 19,75 Euro. Kannst Du also 0,25 Euro sparen! Toll oder? Der Taxiunternehmer zahlt für eine gewerbliche Autoversicherung (ca. 3500€ pro Jahr/100%), Berufsgenossenschaft, IHK, Steuern (z.B. MwSt.) UND die Sozialabgaben für den Fahrer. Der U-Pop Fahrer, der weder selbstständig noch angestellt ist, lediglich die Provision und den Rest steckt er sich ein. Uber hat also weder Fahrzeug- noch Personalkosten. Wo ist da die Gerechtigkeit im Wettbewerb?
Wie wirken sich mangelnde Sozial- oder Steuerabgaben auf die Gesellschaft in Zukunft aus?
Ich fahre über 30 Jahre Taxi in Berlin und trotzdem habe ich manchmal das Navi an weil ich dann zielgerichtet die Hausnummer des Kunden anfahren kann und nicht nachfragen muss. Das hat nix mit meiner Ortskenntnis zu tun sondern ist auch im Interesse des Kunden oder muss jetzt jeder Taxifahrer auch noch die Hausnummern kennen? Außerdem läuft das Navi bei U-Pop auch immer mit, schon alleine deswegen um den Preis zu berechnen bzw. dem Privatfahrer mit seiner vielleicht mangelnden Ortskenntnis zu helfen.
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31.07.2014 09:15 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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Zudem hat das Navi einen weiteren Vorteil: die Route bzw. die Routenführung ist für den Fahrgast jederzeit ersichtlich und nachvollziehbar. Absichtliche Umwege oder derartiges zur Abzocke von Ortsunkundigen sind somit nicht mehr möglich oder zumindest deutlich schwieriger.

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