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Leichtathletik-Verband: Prothesen-Weitspringer darf nicht bei EM antreten

Darüber, ob der Prothesen-Weitspringer Markus Rehm durch sein Karbon-Sprunggelenk einen Vorteil habe, wurde bereits kontrovers diskutiert (ShortNews berichtete).

Der Leichtathletik-Verband hat sich nun dafür entschieden, dass der behinderte Sportler nicht bei der Europameisterschaft antreten darf.

"Wir leben Inklusion. Es besteht aber der deutliche Zweifel, dass Sprünge mit Beinprothese und mit einem natürlichen Sprunggelenk vergleichbar sind", so DLV-Präsident Clemens Prokop.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Sport
Schlagworte: EM, Verband, Leichtathletik
Quelle: n24.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2014 17:35 Uhr von FredDurst82
 
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seh ich auch so - in 10 jahren würde dann son japan-terminator mitlaufen und würde übers stadion springen .... für behinderte gibt es eine olympiade - die paralympics, egal welche art der behinderung, daran dürfense teilnehmen.
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30.07.2014 18:29 Uhr von teppichknuepfer
 
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Die Wissenschaftler analysieren die Absprünge um zu urteilen ob der Wettbewerb fair ist, allerdings muss man, um Rückschlüsse über einen fairen Wettbewerb ziehen zu können, auch andere variablen mit einbeziehen.

Bspw. müssen Muskel trainiert werden, brauchen Pausen, können sich verletzen, ermüden während des laufens, verbrauchen Energie etc.

Es geht wohl eher darum die Prothesen irgendwie durchzuboxen, anstatt das ganze neutral zu begutachten.

[ nachträglich editiert von teppichknuepfer ]
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30.07.2014 18:48 Uhr von brycer
 
+4 | -1
 
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Natürlich kann es sein dass ihm die Carbonfeder eine stärkere Absprungkraft gibt als es ein ´natürliches´ Gelenk samt zugehöriger Muskeln jemals vermag.
So eine Carbonfeder wird auch nicht ´müde´, sondern gibt immer die selbe Federkraft zurück, solange sie nicht beschädigt ist.

@Bierente: Deine Kommentare sind wirklich unter aller Sau!
"...Ich würde ihm sogar ein Holzbein erlauben, je nachdem, was lustiger aussieht." <-- Zeugt doch nur von einem sehr eingeschränkten geistigen Horizont deinerseits. Schätze von der Wand bis zur Tapete. :-(
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30.07.2014 19:04 Uhr von e.honnecker
 
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Behindert ist man nicht - behindert wird man.

@Bierente: vielleicht findet sich jemand der dir beide Beine abzwackt, deine Kommentare sind nur noch wiederlich.
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31.07.2014 00:53 Uhr von mort76
 
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...also, wenn ich mir Raketenrollschuhe anschnalle, bin ich auch schneller als Usain Bolt- darauf läuft das hinaus.
Der Mann hat einen Vorteil durch die verwendete "Sprungfeder", und sowas ist in der Leichtathletik schlicht und einfach nicht zugelassen.
Ansonsten kommt demnächst ein Kerl mit zwei Carbonfedern, warum auch nicht? Ist ja voll tolerant..

e.honecker,
ich arbeite mit Behinderten, und diese Sprüche von wegen "behindert ist man nicht..." sind purer Unfug.
Auch, wenn man sie jetzt offiziell "Menschen mit besonderen Fähigkeiten" oder sonstwie nennt- sie sind und bleiben behindert, und das ganze Honig-ums-Maul-geschmiere ändert daran null komma garnix.
Das ist nur etwas für Leute, die sich auf ihre Gutherzigkeit etwas einbilden wollen, aber an der Realität der Betroffenen ändert das nichts.
Höchstens an eurem Gewissen, aber das nutzt den Behinderten auch nichts.
Schönrederei von Problemen ist Ignoranz, egal, wie gut sie gemeint sein mag...
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31.07.2014 08:45 Uhr von ghostinside
 
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Frag mich sowieso wie das in 10 Jahren bei den Paralympics sein wird, wenn die Technik immer schneller voran schreitet. Dann überbieten die doch die Rekorde von nicht-behinderten um ein leichtes. Ob dass das Ziel ist der eigentlichen Idee?
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31.07.2014 09:25 Uhr von mort76
 
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ghostinside,
es sind ja nicht dieselben Rekorde...das ist eher so, als würde man Motorradrennen mit F1 vergleichen.
Da kann man ja auch mit einem Motorrad eine viel höhere Geschwindigkeit als ein F1-Boliden erreichen, aber man vergleicht das nicht, weil die Voraussetzungen eben nicht identisch sind.

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