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Liste mit Nebeneinkünften im Bundestag - Kritik, Neid und Rechtfertigungen (Update)

Schon seit einiger Zeit werden die Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten offengelegt. Für ihre Nebeneinkünfte, die z.B. bei Gauweiler fast eine Million Euro betragen, hagelte es Kritik. (ShortNews berichtete).

Gegen diese Kritik an ihren hohen Nebeneinkünften versuchen sie sich nun zu wehren.

Manche Abgeordnete sind der Auffassung dass die Liste der Nebeneinkünfte Neid statt Transparenz schaffen würde. Außerdem seien ihre tatsächlichen Einnahmen nicht so hoch wie angegeben, da beispielsweise unternehmerische Ausgaben nicht weggerechnet werden.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Update, Kritik, Bundestag, Liste, Neid
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.07.2014 11:24 Uhr von rubberduck09
 
+9 | -4
 
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Die haben _garkeine_ Nebentätigkeiten auszuführen während der Amtszeit!
Bei den Diäten lässt es sich ausreichend gut leben und von mir aus machen sie nach der Amtszeit auch gleich wieder weiter aber für die Zeit in der sie im Amt sind haben die sich _vollständig_ um ihr Amt zu kümmern. Auch keine Kinder vom Kindergarten abzuholen! Dafür ist der ´Job´ zu wichtig. Wer das nicht leisten kann hat da nix verloren!
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30.07.2014 11:53 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -9
 
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@ rubberduck09 immer diese Sprücheklopfer! Wiso bist du nicht Politiker geworden wenn du schon alles besser weist?
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30.07.2014 12:08 Uhr von maki
 
+7 | -0
 
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Die "Nebeneinkünfte" sind wahrscheinlich so hoch, WEIL das korrupte Gesindel in der Politik gelandet ist.
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30.07.2014 12:10 Uhr von Darkman149
 
+7 | -0
 
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Da gibts doch eine ganz einfache Lösung! Wird schon seit Jahren bei Harz4 Empfängern so gemacht: jeder nebenbei verdiente Euro wird angerechnet und fertig. Mal angenommen die bekommen (verdient haben sie das garantiert nicht!) monatlich 10.000€. Wenn sie dann in einem Monat in irgendwelchen Unis als Gastdozenten Vorträge halten und dafür z.B. 3.000€ bekommen haben sie 2 Möglichkeiten: alles spenden oder die Summe wird voll und ganz auf die 10.000€ angerechnet. Somit bekämen sie dann eben nur noch 7.000€.

Natürlich würde dieses Anrechnen nicht ins negative gehen können. Bekommen die für den Vortrag 11.000€ sollten sie nicht verdonnert werden 1.000€ zurückzahlen zu müssen.

Meiner Meinung nach wäre das endlich mal fair! Die Politbonzen verdienen sowieso schon deutlich mehr als die meisten normal arbeitenden Menschen in diesem Land, zahlen meines Wissens nach keine Steuern und dürfen sich dann nebenher auch noch nen goldenen Hintern verdienen?! Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?

Insofern finde ich diese Liste super! Endlich sieht man mal wie selbstverliebt und egoistisch die Deppen in Berlin nur an ihr eigenes Bankkonto denken.
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30.07.2014 12:16 Uhr von maki
 
+3 | -0
 
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Wenn sie wenigstens was sinnvolles fürs Volk leisten würden, aber da gehts nur in eine Richtung: Bei der Masse die Daumenschrauben Woche für Woche fester ziehn, Freiheiten beschneiden und an liebsten alle Sparguthaben bis 10.000 Euro (Zahl willkürlich aus der Luft gegriffen) komplett einziehen, um damit diesen maroden Drecksstaat am Leben zu erhalten...
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30.07.2014 12:38 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -0
 
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@Starstalker

Und wie wären die ´Qualifikationen´ eines Politikers bitte?
Ausser Blödsinn verzapfen über Dinge die sie selber gar nicht raffen kommt doch kaum was.
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30.07.2014 12:42 Uhr von VT87
 
+3 | -0
 
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Es geht mir nicht um die Nebenverdienste, sondern um die geleistete Arbeit. Wenn ein Politiker 40 Std/Woche wirklich für sein Amt tätig ist und produktiv arbeitet, kann der meinetwegen in seiner Freizeit machen, was er möchte.

Leider sieht das meistens so aus, dass die Sitzungssäle leer sind und kaum ein Politker fundierte Recherche über die Sachen betreibt, über die diskutiert und abgestimmt werden soll.

Das ist, als würde mein Chef mich für Arbeit bezahlen, die ich garnicht mache, weil ich während der Arbeitszeit (wenn ich denn zur Arbeit überhaupt erscheine) an meinen Nebeneinkünften feile.
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30.07.2014 19:10 Uhr von NilsGH
 
+3 | -0
 
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@ Starstalker:

Sag mal trinkst du beim Schreiben? :-)

"Es braucht Anreize, das qualifizierte Leute, mit Erfahrung, in die Politik gehen."

Aha. Leider sehe ich in der Politik nur sehr wenige qualifizierten Leute.

"Und was glaubst du, wie viele qualifizierte Leute noch in die Politik gehen, wenn sie nebenbei nicht mehr verdienen dürfen?"

Was glaubst du umgekehrt denn, wie weit unsere Politiker in der "freien Wirtschaft" kommen würden? Die sind nichtmal im Stande die Begriffe "SMS" oder "Internet" zu definieren. Die kannst du in einer Firma, in der außer heißer Luft noch etwas anderes produziert werden soll, nicht gebrauchen.

Verdienen tun sie trotzdem: Nach der Karriere als Politiker erhalten sie für ihre politische "Arbeit" im Sinne der Firmen einen "Beraterposten" oder auch einen Sitz im Aufsichtsrat.

Nein, das sind keine Verallgemeinerungen. Das lässt sich an extrem vielen Beispielen verdeutlichen. Schau dir doch mal die Liste von (ehemaligen) Bundestagsmitgliedern an.
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02.11.2014 02:06 Uhr von Stray_Cat
 
+1 | -0
 
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"Es braucht Anreize, das qualifizierte Leute, mit Erfahrung, in die Politik gehen."

Und dieser Anreiz muss monetärer Art sein? Was dadurch für Leute angelockt werden und wie diese volksfern und teilweise gegen das Grundgesetz entscheiden, sehen wir ja nur allzu deutlich.

Also denen weiter jede nur mögliche Geldquelle zugestehen oder eröffnen und die Qualität wird weiter sinken. Soweit sie noch sinken kann.
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02.11.2014 02:23 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Starstalker,
das ist doch schon längst nurnoch eine Utopie- der Bundestag ist überwiegend besetzt mit Rechtsanwälten und Lehrern.
Nun haben wir ein schlechtes, kaputtgespartes, inkompetent reformiertes Schulsystem und eine Rechtslage, die den Anwälten das Geld in die Kassen spült- SO sieht das dann aus, wenn sich Bundestagsabgeordnete um "ihr Fachgebiet" kümmern...das ist doch für den Arsch...

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