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Mehrzahl der Entwickler verdient pro Monat weniger als 500 Dollar pro App

Laut einer Studie von Developer Economics können eine Vielzahl der weltweiten Entwickler von den Einnahmen ihrer entwickelten Apps nicht leben. Genau 50 Prozent der Entwickler von iOS-Apps verdienen nicht einmal 500 Dollar pro Monat pro App.

Bei Android-Entwicklern sind es sogar 64 Prozent. Insgesamt verdienen zwei Prozent über die Hälfte (54 Prozent) aller App-Einnahmen, während 88 Prozent sich genau elf Prozent der Gesamterlöse teilen müssen.

Interessant ist auch, dass viele Entwickler nicht in der nativen Programmiersprache entwickeln. So griffen 47 Prozent der iOS-Entwickler nicht auf Objective-C zurück und rund 42 Prozent der Android-Entwickler nicht auf Java.


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WebReporter: XFlorian
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Dollar, Monat, App, Entwickler
Quelle: t3n.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2014 12:15 Uhr von XFlorian
 
+0 | -8
 
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Meist nutzen die Programmierer Tools, um in HTML, CSS und Javascript programmieren zu können, um so die Apps leichter auf verschiedene Plattformen bringen zu können.
Nach wie vor gehören Spiele zu den beliebtesten Apps. Rund 50 Prozent der gesamten App-Downloads gehen auf sie zurück. Von Erfolg gekrönt sind allerdings nicht alle.
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28.07.2014 12:25 Uhr von DEvB
 
+13 | -0
 
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mhmm... ob das vielleicht damit zusammen hängt, dass ein Großteil der Apps unbrauchbarer überflüssiger Mist ist... Alle Anschein nach brauch man auch im App-Geschäft gute Ideen um erfolgreich zu sein...
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28.07.2014 12:49 Uhr von Slaydom
 
+5 | -2
 
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95% aller Apps sind auch abslolute billig scheiße. Bei den Spielen sind es sogar noch mehr die absolute scheiße sind.
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28.07.2014 12:50 Uhr von PakToh
 
+2 | -0
 
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Ziemliche Milchmädchenrechnung...
Was gibt es für App-Entwickler?

Hobbyisten: Hier wird ein wenig zubrot verdient indem man den drei Milliardsten Klon von irgendwas programmiert.
In der Regel grottige Qulität, aber man hat eine eigene App.

Entwickler, Freizeit: Hier ist die Qualität zwar hoch, aber meist macht man das, was man selber braucht, bzw versucht gar nicht erst groß zu vermarkten, da das Einkommen eh gesichert ist und es entweder Programmierübung oder aber eigene Notwendigkeit mit dem Bonus von ein paar Euro ist.

Entwickler, Vollzeit: Hier wirds spannend, da ein einzelner Entwickler keine bahnbrechenden Apps umsetzen kann. Man muss gezielt Nischen bedienen und sich um Vermarktung etc. selbst kümmern.
Ich würde sagen diese sind in der Regel Freelancer, die zwar versuchen mit Apps Geld zu verdienen, aber am Aufwand scheitern und entweder kaum Kohle haben oder aber clever sind und einige wenige "Demoapps" haben, die Ausblick auf ihr können werfen und kurzweilige Unterhaltung/Nutzen für wenige Cent bieten, aber als Werbung für ihre Dienste bedeuten.
Diese verdienen nicht mit der App sondern dafür, dass sie Apps für andere schreiben.

Entwicklerteams bis Firmen: Hier gehts um große Entwicklungen und entweder hat man das Geld, um eine Idee Marktreif und profitabel zu machen oder man geht Bankrott.
Hier muss viel Geld umgesetzt werden, da ein "Angry Birds", "Evernote" oder sonstiges Programm s) Geld in der Entwicklung, b) im Unterhalt (Serverkosten), als auch in der Weiterentwicklung kostet.
Hiervon gibts nur wenige, die entweder zu den 2% gehören, noch im WarmUp sind oder denen bald die Türen für immer Schließen...
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28.07.2014 13:41 Uhr von eugler
 
+3 | -3
 
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@BastB

Das mag bei Android so sein, aber es gibt auch funktionstüchtige OS mit genialen Apps.

Zum Thema: 500 Eus/pro Monat und App klingt für mich gut. Es verbietet den Entwicklern ja niemand mehr als eine App zu programmieren.

4 Apps a 500 Eus sind auf meinem Zahlenschieber schon 2000. Und je mehr Apps man einbringt, desto höher ist schließlich auch die Chance mal einen Volltreffer zu landen. Hinzu kommt, dass man sich die Kosten für ein Büro sparen kann, über seine eigene Zeit frei verfügen kann und sich selbst sicher besser verwirklichen kann, als ein bedauernswerter Lohnsklave. Also ich bin jetzt schon neidisch :-)
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28.07.2014 14:04 Uhr von quade34
 
+0 | -0
 
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Künstler und Schriftsteller leben teilweise auch von Tantiemen. Manche gut und andere eben nicht.
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28.07.2014 15:20 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
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die was richtig gutes Programmieren, werden bestimmt viel viel mehr Geld verdienen. Gibt ja auch genug Beispiele, wo es nur quasi ein Wochendprojekt war und damit ein haufen Geld gemacht haben.

Aber wie schon erwähnt, es gibt auch ein Haufen Schrott oder Spiele die eigentlich immer Gleich sind nur anders gestaltet... und genau da Teilen sich die Potentiellen Kunden alle auf.
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28.07.2014 17:39 Uhr von TeKILLA100101
 
+1 | -0
 
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Aber Leute das ist doch nicht wenig!?

Jemand der nur 1 App programmiert, rechnet sich wohl auch nicht schon seinen Ruhestand aus oder? Also das macht dann jemand aus Jux und Dollerei...

Jemand der davon leben will, wird doch sicher mehrere Apps laufen haben, und wenn er dann sagen wir mal 10 laufen hat und pro App noch 300 pro Monat bekommt, reicht das doch aus oder?
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28.07.2014 20:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Eine mir bekannte Verlegerin, hat zum Spass die Bedienungsanleitung eines Siemens Staubsaugers der 1950er Jahre für 99 Cent ins Netz gestellt. Damit hatte sie in einem Monat 60 Euro. Aus Angst vor dem Urheberrecht, hat sie es wieder entfernt.
Das gibt zu denken, ob ich nicht eine App schreibe, die einem erklärt wie man den Hintern putzt. Wenn es nur 1000 Leute im Monat für 99 Cent als reinen Blödsinn kaufen? Für eine Woche Arbeit.
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28.07.2014 22:09 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -2
 
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Wolfsburger "Die Vorstellung von nur einem Produkt, dessen Entwicklungszeit maximal 1 Jahr betrug, sein gesamtes Leben finanzieren zu können, ist auch schon ziemlich überheblich"

ja das geht natürlich aber trotzdem musst du täglich arbeiten, denn es gibt ständig was zu pflegen oder zu verbessern.
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29.07.2014 11:26 Uhr von P.Griffin
 
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Wer bedenkt eigentlich dass 50% der Apps im Store totaler Müll sind?

@ Kritikglobalisierer:
"Könnte man nicht Werbung in die Apps einbinden, die Preise erhöhen oder Nutzerdaten sammeln und verkaufen?"

Je mehr eine App verlangt, desto weniger will ich diese haben.
Je mehr Werbung aufplöppt, desto mehr geht sie mir auf den Sack und ich sehe mich nach Alternativen um.
Je mehr Nutzerdaten gesammelt und verkauft werden, desto schlimmer wird der Ruf des Unternehmens und desto weniger Leute benutzen diese App.

Ich hoffe also dein Post war Ironie.

Viele Entwickler sollten vielleicht mal daran denken das die Verbraucher nicht dumm sind und jeden scheiß kaufen

[ nachträglich editiert von P.Griffin ]
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29.07.2014 22:45 Uhr von TeKILLA100101
 
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@P.Griffin

"Viele Entwickler sollten vielleicht mal daran denken das die Verbraucher nicht dumm sind und jeden scheiß kaufen"

Ich hoffe, das war ein Witz?
Ohne Quatsch. Bei mir auf der Arbeit sind Leute, die geben im Monat 5-10 Euro für Apps aus. JEDEN Monat... Ich fragte, für was geben die das aus? Antwort:" Och hier mal was probieren oder da mal was, ist ja immer nur so 50 cent bis 1,5 euro, ist doch nix..."
Und wegen genau solcher Leute, versuche ich mit Ach und Krach irgendwie zu lernen wie man Apps programmiert, aber ich finde die Lernkurve bei Java enorm, wenn man keinerlei Programmierkenntnisse hat.
Du hast den größten Markt der Welt zur Verfügung und es stehen jeden Tag genug Dumme auf, die Geld für Müll ausgeben...

Die Kollegen zeigen mir da Apps mit denen man Furzgeräusche nachmachen kann oder besonders tolles flackern aufm Bildschirm machen kann... Genau für solche Dinge bezahlen Leute Geld! Einfach irgendnen Blödsinn machen, beim Playstore reinsetzen und hoffen, dass es für 1 Euro 1000 mal weggeht. 30% gehen an google, der Rest ist dir...

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