27.07.14 18:13 Uhr
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Mietpreisbremse: Ausnahmen bei neuen Wohnungen wohl geplant

Die geplante Mietpreisbremse soll eigentlich die Mietpreise in den Städten Deutschlands begrenzen. Nun will die Bundesregierung aber neue Wohnungen von der Bremse ausnehmen.

"Wir können darüber diskutieren, Neubauten von der Mietpreisbremse auszunehmen. Wir wissen, dass zurzeit viel in den Wohnungsbau investiert wird. Diese Investitionsbereitschaft wollen wir erhalten", so Justizminister Heiko Maas.

Hauseigentümer und Union hatten die Pläne zu der Mietpreisbremse zuletzt erneut kritisiert. Allerdings befände sich das Vorhaben laut Maas auf einem guten Weg.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wohnung, neu, Ausnahme, Mietpreisbremse
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2014 18:13 Uhr von Borgir
 
+17 | -1
 
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Oh man, was soll das. Ausnahmen überall. Warum nicht einfach diesen Mietwucher unterbinden, egal ob Neu- oder Altbau? Wo ist das Problem?
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27.07.2014 19:32 Uhr von MrSchmitty
 
+3 | -10
 
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Wenn die Menschen nicht so viel Miete zahlen wollen, sollen Sie sich eine Eigentumswohnung/Haus kaufen.
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27.07.2014 20:00 Uhr von Shalanor
 
+0 | -0
 
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Das war auch mein erster gedanke Kritik. Abreisen und neu bauen oder gleich die billigeren weglassen udn dafür lofts udn ka was bauen für die reiche klientel :p Da freuen sich die anwohner!
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27.07.2014 21:13 Uhr von ms1889
 
+2 | -3
 
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ähm..ich bin großvermieter... aber eine aufweichung halte ich für sehr falsch und zeigt die bestechlichkeit der regierungsparteien.

was man machen muß, ist das vermieter keine aktien geselschaften sein dürfen und auch keine ausländischen "besitzer" (ausser bei eigenbenutzung) erlaubt.

was aber noch viel schwerwiegender ist, sind die abgaben an städte und gemeinden (müll, wasser, strassenreinigung, nahverkehr usw)...diese steigen in den letzten jahren rasant an und zeigen das die gemeinden ihren normalen haushalt aus ihrer monopolstellung in diesen bereichen mißbrauchen.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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27.07.2014 21:23 Uhr von AMB
 
+0 | -2
 
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Das die Mietpreise so hoch sind hat man zweierlei Gründen zu verdanken. Der eine ist, daß Mieter dazu in der Lage und bereit sind die hohen Mieten zu bezahlen.

Der andere ist, daß der Vermieter oft so schlecht gestellt ist, daß viele kein großes Interesse habe Ihre Wohnungen, sofern sie dieses Geld nicht benötigen zu vermieten.

Der letztere Grund wird nun noch vermehrt durch die Mietpreisfixung. Folglich kann ein Vermieter, nicht mal mehr in seiner Mietwohnung eine beliebige Miete verlangen, die ihm sozusagen als Schmerzensgeld dient, falls er mit den unliebsamen Dingen des Vermietens konfrontiert wird.

Tja dadurch werden bestimmt nicht mehr Wohnungen auf dem Markt angeboten und ganz nebenbei ein Vermieter muß jetzt ganz sicher so viel Geld nehmen, daß es immer reicht, weil er es sich nicht leisten kann nur irgend wann zu wenig genommen zu haben. Er könnte dann den Preis nicht mehr so anpassen, wie es für Ihn sinnvoll ist. Womit selbst eine kurzfristige unter Preis Vermietung nicht mehr möglich wird.

Folglich tut man sich nicht wirklich einen Gefallen mit der Regulierung. Aber die Regulierung kommt schon sehr nah an so was wie Planwirtschaft ran.
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27.07.2014 21:38 Uhr von news_24
 
+2 | -0
 
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Volksverdummung = Mietpreisbremse

Der Staat erhöht die Abgaben der Hausbesitzer, indem er mit Ölkonzernen und Wasserwerken absprachen trifft, die den Hausbesitzer dazu nötigen die Kosten von den Mieten zu nehmen, aber gleichzeitig verbietet er dem Hausbesitzer, die Mieten zu erhöhen, um die Kosten zahlen zu können, die zuvor der Staat mit den Absprachen bewirkt hat...
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27.07.2014 21:57 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -0
 
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Als Bürger ist man halt nichts wert in diesem Land, in dieser westlichen Industrienation, in dieser marktkonformen "Demokratie".

Ganz ehrlich, welcher klardenkende Mensch hätte denn auch etwas anderes erwartet, von den "Herren" und "Damen Volksvertreter"?

Und das wird sich auch nicht ändern, solange wir alle weiterhin schön wählen gehen, zwischen Tod und Teufel, Pest und Cholera. Und denken, damit könnten wir etwas ändern.

Wie wäre es, mal ein Zeichen zu setzen?
Am Ersten gehen alle die, die trotz allem immer noch die Bankster mit ihrem Geld unterstützen, zur Bank und räumen ihr Konto leer. 80 Millionen. Und dann bleiben einfach alle eine Woche zu Hause! 80 Millionen.

Da werden wir dann sehen ,wer in diesem Land gebraucht wird, und wer nicht!!!

Aber dazu bräuchte es im vom Egoismus und Neid geprägten Deutschland etwas, das den meisten wegdomestiziert wurde. Zusammenhalt und EIER!

Also alles bloss leeres Wunschdenken...

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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28.07.2014 02:11 Uhr von auru
 
+1 | -0
 
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Für eine 100-m-Wohnung muss auf dem Mieter über die Kaltmiete 4.000 - 5.000 Erbschaftsteuer pro Jahr umgelegt werden, da Mietwohnungen nicht privilegiert sind. Das ist wie bei der Umsatzsteuer, die zahlt auch der Endverbraucher, der Unternehmer führt sie nur ab.
Der Wert kommt raus, wenn alle 25 Jahre (Generationenabstand) der Erb- bzw. Schenkungsfall eintritt und für eine Wohnung mit Grundstücksanteil dann ab 100.000 Euro Steuern fällig werden. Dann steigen die Mieten, dann steigt der Wert der Immobilie (nützt aber nur dem, der verkauft), dann steigt wieder die Erbschaftsteuer. Das Karussell dreht sich immer schneller ...
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28.07.2014 02:18 Uhr von auru
 
+1 | -0
 
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Es wird nur in den Wohnungsbau zwecks Verkauf oder Eigennutzung investiert, nicht in den Mietwohnungsbau.

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