27.07.14 17:05 Uhr
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Statistiken verdummen die Deutschen, die nicht "immer reicher" werden

Derzeit soll das Privatvermögen der Deutschen laut einem Bericht der Bundesbank auf 5,2 Billionen Euro gewachsen sein. Allerdings gehören zwei Drittel dieses Geldes den obersten zehn Prozent. Die unteren 40 Prozent besitzen nicht einmal ein Prozent dieses Geldes, sondern haben meist nur Schulden.

Das Institut der Wirtschaft, IW, erklärte auch, dass die Deutschen nur glauben würden, dass sie immer reicher würden. Allerdings: "Knapp 28 Prozent der erwachsenen Bevölkerung verfügten über kein oder sogar ein negatives Vermögen", so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.

Dazu kommt, dass die Chance aufzusteigen, immer schlechter wird. 62 Prozent der Menschen, die 2002 noch zu den reichsten zehn Prozent gehörten, gehören da immer noch hin. Das obere Fünftel der Gesellschaft ist so festgefahren, dass die Aufstiegsmobilität extrem ausgebremst wird.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Statistik, Armut, Fälschung, Reichtum
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2014 17:05 Uhr von Borgir
 
+30 | -14
 
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Es sieht doch jeder bei seinen Finanzen, dass "der Deutsche" an sich nicht reicher wird. Die halten uns da oben schon für richtig dumm, wenn sie so schamlos Lügen verbreiten lassen.
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27.07.2014 17:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+7 | -4
 
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Statistiken sind zunächst mal Fakten. Die entscheidende Frage ist, wie diese Fakten erhoben und interpretiert werden.
Bzgl. Beispiel 1 aus der Quelle: Wenn die Leute lesen, dass das Gesamtvermögen ansteigt und das nicht in Verbindung mit Artikeln setzen, wonach das Vermögen immer einseitiger verteilt wird, dann ist es das Problem der Leser.
Bzgl. Beispiel 2: Wenn die Leser einer Statistik Einkommen und Vermögen nicht auseinanderhalten können, ist das doch deren Problem.
Im Vergleich zu den Gerüchten und Lügen, die eine gewisse Quelle und der sie stets verwendende Autor verbreiten, ist es jedenfalls harmlos.
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27.07.2014 17:56 Uhr von gerndrin
 
+9 | -3
 
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Also Fakt ist: Der gestorbene Albrecht (Aldi), sowie ich und meine 15 Kumpels haben jeder im Schnitt ne Milliarde.
Juhuu!
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27.07.2014 18:07 Uhr von Borgir
 
+7 | -8
 
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Wenn ihr doch schon bei der Überschrift vorgebt zu wissen welche Quelle und welcher Autor, warum lest ihr die News dann?
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27.07.2014 18:21 Uhr von fuxxa
 
+7 | -16
 
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Nur wer Vermögen hat kann echte Freiheit genießen. Lasst euch von dummen Sozialisten nicht einreden, dass Geld nicht wichtig sei.
Das Gute ist, dass jeder die Möglichkeit hat Geld, Gold, Immobilien, Bitcoins usw zu akkumulieren und jeder reich werden kann, wenn er nur will ;)
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27.07.2014 19:02 Uhr von fuxxa
 
+7 | -10
 
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@monsumkatze

Richtig. Manager und Unternehmer arbeiten 80h die Woche, damit sie nicht 40h die Woche arbeiten müssen XD
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27.07.2014 19:36 Uhr von blaupunkt123
 
+4 | -3
 
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Und was hat das jetzt mit verdummen zu tun ?

Jeder normaldenkende Mensch muss doch sehen, ob sein Kontostand ansteigt, oder sinkt.
Auch sieht man doch, ob seine Ausgaben, Versicherungen, Steuern usw. mehr werden.

Das mit dem Aufsteigen stimmt natürlich.
Durch die Automatisierung benötigt man halt in Zukunft eher mehr Denker, als Arbeiter.
Weil die Arbeit erledigen die Maschinen und Roboter.

Und das die Plätze für die Denker dann auch rar sind, dürfte auch klar sein.
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27.07.2014 20:29 Uhr von creek1
 
+4 | -0
 
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Die Kunst der oberen Zehntausend ist es so viel wie möglich vom gemeinen Volk zufrieden zu stellen.
Wenn sie das nicht mehr in den Griff bekommen, sind sie zwar reich aber dafür Tod.
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27.07.2014 20:41 Uhr von kuno14
 
+1 | -0
 
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echt?`dachte ich und alle anderen sind reich,an der lüge.geld regiert die welt.obwohl ja schon mehrfach bewiesen wurde das es nicht so ist....
desweiteren muss ja immer die wirtschaft wachsen!?
warum?damit sie immer reicher werden?oder ist der plan einfacher?würdet ihr auf einen tv, auto etc ein halbes jahr warten?ich schon.natürlich gibts kein geld zwischendurch,wenn ihr zuhause seid.geld hat den handel,die arbeit für geld den export erst
möglich gemacht.aber vielleicht ist dieses dogma am ende.da wir unseren planeten schon genug ausgebeutet haben.
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27.07.2014 21:08 Uhr von kuno14
 
+3 | -0
 
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globaler,du hast die kaufkraft vergessen.damals kostete eine schwalbe 5 flocken......
ok nicht korrekt aber wahr.............
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27.07.2014 21:44 Uhr von Schäff
 
+5 | -0
 
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Ich finde die News-Überschrift verdummend, denn nicht die Statistiken verdummen die Deutschen, sondern die Redakteure, die diese Statistiken verzerrend darstelllen.

Um es noch einmal klarzustellen, es geht nicht um das Privatvermögen der Deutschen, sondern um das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland. Das ist ein Unterschied, denn in diesen Haushalten leben auch knapp 10% Nicht-Deutsche.
Hier gibt`s den aktuellen Bundesbak-Monatsbericht vom Juli 2014:
http://www.bundesbank.de/...
Das aktuelle Geldvermögen findet sich auf Seite 55.
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27.07.2014 22:07 Uhr von TinFoilHead
 
+6 | -1
 
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Die RTL-Zuschauer und BILD-Leser denken doch, sie wären Reich, wenn sie das Geld eines Kredits in ihrem Portemonnaie haben. Das sind gefühlt 80% der Deutschen, deswegen kann man uns auch so gut verarschen.

Wer, warum auch immer, einen Kredit aufnimmt, der hat seinen Allerwertesten verkauft!!!
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27.07.2014 22:14 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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Und welche Statistik verdummt jetzt hier? das ist alles allgemein bekannt.
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27.07.2014 22:19 Uhr von |Erzi|
 
+2 | -4
 
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Starstalker du hast dein Wissen wahrscheinlich wirklich auf der Strasse gefunden.

Du gehoerst zu denjenigen die diese bescheidene Situation festigt und gutheisst und dabei die Schuld fuer die Armut versucht auf die Seite der Armen zu schieben. Wobei diese am wenigsten dafuer koennen und auch am wenigsten Einfluss in diesem System haben.
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27.07.2014 23:30 Uhr von DEvB
 
+0 | -0
 
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Statistiken sind sowieso nur für Idioten...80% aller Menschen wissen das! ;)
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28.07.2014 00:34 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Das mit dem Verdummen geht mit DWN wesentlich schneller, wobei bei deren Lesern eh schon alles zu spät ist.
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28.07.2014 00:48 Uhr von Leif-Erikson
 
+0 | -1
 
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Die unteren 40 Prozent besitzen nicht einmal ein Prozent dieses Geldes, sondern haben meist nur Schulden.

Da es hier um eine Vermögensrangliste handelt, sagt das nicht mehr aus als: "Die die wenig Geld haben, haben wenig Geld"
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28.07.2014 01:26 Uhr von MasterMind187
 
+5 | -3
 
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Zitat von Erzil:
"Du gehoerst zu denjenigen die diese bescheidene Situation festigt und gutheisst und dabei die Schuld fuer die Armut versucht auf die Seite der Armen zu schieben. Wobei diese am wenigsten dafuer koennen und auch am wenigsten Einfluss in diesem System haben."

Sorry aber das ist doch Bullshit. Das ist genau die Sichtweise die uns die ganzen linken immer einreden möchten! Man selber ist natürlich nie schuld, es sind immer die anderen.

Wenn ich die Schule schmeiße, weil ich keinen Bock drauf habe und dann bei Mc als Frittenschubser ende, bin ich natürlich nicht schuld. Ich bin dann Opfer der Gesellschaft ...

Fast 90% der Millionäre haben sich Ihr Vermögen erarbeitet. Nur ein kleiner Teil hat es geerbt. Das will nur niemand war haben! Oder anders ausgedrückt, auch diese Menschen haben mal bei null angefangen.

Aber natürlich ist es leichter sich das eigene Versagen schön zu reden und anderen die Schuld dafür zu geben.
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28.07.2014 07:59 Uhr von oncel_doc
 
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@|Erzi|:

Starstalker hat vollkommen recht.

Meine Frau und ich sind dafür beste Beispiele: Wir kommen beide aus keiner! Akademikerfamilie.

In meinem und ihrem näöchsten Verwandtenkreis sind wir die zwei einzigen mit Abitur, der Rest hat mittlere Reife oder nen Hauptschulabschluss. Hinzu kommt, dass ich halber Ausländer bin.

Aber nichts destotrotz, habe ich eine Ausbildung gemacht, danach ein Bachelor-Studium absolviert und sitze gerade nebenberuflich an meiner Masterthesis.

Meine Frau hat eine Ausbildung gemacht und nebenberuflich ihren Bachelor gemacht.

Manchmal heißt es einfach Arschbacken zusammenkneifen.

Wohl gemerkt habe ich neben meinem Studium auch noch meinem Vater in seinem kleinen Einzelhandelsgeschäft geholfen. Es geht schon, wenn man will.

Natürlich darf auch nicht alles über einen Kamm gescheert werden. In manchen Fällen ist es durchaus schwerer ein Ziel zu erreichen, als in anderen.

Aber bei vielen besteht das Ziel darin, dass sie nen fetten Karren fahren nen 70" Plasma im Wohnzimmer haben und auf die Seychellen in Urlaub gehen. Wenn sie damit glücklich sind - schön - ihr Ding, aber dann darf auch ned gejammert werden.


P.S: Ich bin 29 und meine Frau 27, wir haben und also auch rangehalten, etwas zu erreichen.

@ TinFoilHead : Das mit den Krediten kannst du nicht schwarz/weiss sehen: Ein Kredit für eine Wohnung/ein Haus ist etwas anderes, als sich seine Playstation, sein IPhone oder seinen Fernseher zu finanzieren

[ nachträglich editiert von oncel_doc ]
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28.07.2014 11:41 Uhr von Dr.Eck
 
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Wir trampeln durch die Rüben, wir trampeln durch die Saat, egal wie wir verblöden, für uns bezahlt der Staat.
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28.07.2014 14:10 Uhr von mcdar
 
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@Hugo.Broetchen
...nur wenn man Reichtum und Macht durch Materielles definiert...

...reiche Menschen benutzen andere Menschen für ihre "Gräueltaten" - Beschäftigungsverhältnis...
...die reichen Kinder der Verbrecher der Vergangenheit bekommen auch keine roten Finger von ihren Scheinen, ihr "Status" hält aber noch lagen vor...schließlich gibt es neben vielem anderen "Investitionspotential" auch noch Zinsen...

...viele deutsche nähren ihr schein-Reichtum mit falschem Stolz aufgrund von ihrem Gehalt, mit Verfallsdatum, denn morgen kommt die Technologisierung...

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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29.07.2014 09:02 Uhr von Chromat
 
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@Starstalker
"Niemand hindert irgend wen daran sich weiterzubilden, sei es selbstständig, z.B. über Fachliteratur, oder z.B. über Bildungseinrichtungen. Da ist letztendlich jeder für sich selbst verantwortlich, nur nehmen es die wenigsten nicht wahr."

Leider übersiehst Du, dass Weiterbildung nicht unbedingt billig zu haben ist. Nicht jeder kann sich den finanziellen Aufwand hierfür leisten.

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