27.07.14 11:13 Uhr
 1.128
 

Mercedes Guard: S-Klasse bombensicher

Mercedes Guard so heißt eine Spezialabteilung des Autobauers Mercedes. Wer dort eine S-Klasse bestellt, möchte diese so sicher wie möglich vor Anschlägen schützen. Aber nicht Maschinen stellen die Teile her, Blechteile werden in Handarbeit von Monteuren mit Hochdruck-Wasserstrahlern ausgeschnitten.

Damit die Kunden möglichst gut vor Angriffen geschützt werden, betreibt man hier einen hohen Aufwand. Eine Schale aus Panzerstahl, Kohlefaser-Matten und Spezialglas müssen in Form gebracht werden, damit sie Kugeln und Granaten stand halten. Der Wagen wiegt am Schluss über vier Tonnen.

"Immer mehr Menschen wappnen sich gegen Zufallskriminalität", sagt Nast der als Produktmanager alles im Blick hat. Die Nachfrage auf dem Markt für Schutzfahrzeuge steigt, auch in niedrigeren Schutzklassen. Auch M und E-Klassen werden als Guard angeboten, die Panzerung kostet 50.000 Euro.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: djgrafb
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Mercedes, Schutz, S-Klasse, Panzerung
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Rollende Trutzburg "the Beast" für Donald Trump
ADAC: 2016 gab es eine Rekordzahl von Staus
Oslo: Private Dieselautos wegen Smog ab sofort verboten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.07.2014 11:13 Uhr von djgrafb
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Ist schon heftig was so ein wagen wiegt und auch ab kann. Fürs Ausland bestimmt sehr gut aber für gegen Gelegenheitskriminelle ich weiß nicht...
Kommentar ansehen
27.07.2014 12:16 Uhr von Humpelstilzchen
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Spricht schon für sich, das immer mehr Leute auf solch "Sicherheit" setzen!
Eigentlich Dinge, die die Welt nicht braucht, aber da die soziale Schere immer mehr auseinander klafft, geht etlichen natürlich langsam der Arsch auf Grundeis!
Und anstatt solche Missstände abzuschaffen, werden die "Symtome" ausgemerzt! Wieder mal typisch für........, ja für wen eigentlich???
Kommentar ansehen
03.08.2014 11:03 Uhr von KivasF
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist ja mal eine coole News. Ich arbeite bei dem "Verein", der die Anlagen für das Schneiden der Panzerplatten herstellt. ;-)

WAYNE: Daher weiß ich auch, dass nicht jeder dahergelaufene Mafia-Boss so ein Gefährt kaufen kann. Jeder Verkauf muss behörtlich genehmigt werden. Meistens sind es also Staatskarossen.
Kommentar ansehen
05.04.2015 20:46 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ tsunami13

Ist doch ganz einfach.
Stell Dir die Panzerung wie eine Zwiebel vor.
Nur das die Schichten aus unterschiedlichen Materialien bestehen und dadurch erst die eigentliche Panzerung entsteht.
So durchdringt ein Bombensplitter z.b. die Äußere Blechschale, bleibt aber dann im Kevlar hängen.

Glas z.B. wird mit verschiedenen Schichten Folie versehen.
Dadurch wird das Glas mit jeder Schicht widerstandsfähiger.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wien:Unbekannter kapert Straßenbahn und fährt mit der Tram zwei Stationen weiter
Gelbfieber-Ausbruch in Brasilien - Dutzende Tote
Brasilien: 27 Morde innerhalb von 24 Stunden in der Stadt Belem


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?