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Linux: Millionen von Euro mit Open-Source Software sparen - München macht´s vor

Schon vor einiger Zeit hat die Stadt München auf Open-Source Software umgestellt. Der Wechsel verursachte damals einmalig 23 Millionen Euro, das Upgrade auf Windows hätte hingegen 34 Millionen Euro gekostet.

Eine Studie belegt, dass sich die Stadt wohl über zehn Millionen Euro durch die Umstellung eingespart hat.

Nicht alle sind mit Linux glücklich, angeblich fehlen manchen Mitarbeitern gängige Funktionen.


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WebReporter: sfmueller27
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Euro, München, Software, Linux, sparen
Quelle: mittelstandswiki.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2014 18:43 Uhr von Knutscher
 
+33 | -13
 
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Bleibt die Frage, was denn fehlt ?!?!? Spiele ?? ;)
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26.07.2014 18:43 Uhr von Knutscher
 
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26.07.2014 19:46 Uhr von smogm
 
+20 | -13
 
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Es gibt doch selbst bei der Umstellung von einer Windows Version zur nächsten bei vielen Unternehmen und Behörden in der Umstellungsphase an vielen Ecken und Enden Probleme.

Jetzt wird hier bei der Umstellung auf Linux, ein völlig anderes System und in vielen Punkten völlig inkompatibel, gejammert, weil KLEINIGKEITEN nicht funktionieren. Das geheule ging vom Bürgermeister aus, der auf seinem Smartphone keinen Mail Zugang bekommen hatte. Das war im Übrigen (wie sich später rausgestellt hat) kein Linux-Problem, denn der Mail-Server war schon zu Windows-Zeiten eine Linux-Maschine. Es war ein übliches IT-Problem (Mitarbeiter ausgelastet etc.).

Hier versucht nur ein Microsoft-Sympatisant Linux mit allen Mitteln in den Dreck zu ziehen. Lobbyarbeit halt...

[ nachträglich editiert von smogm ]
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26.07.2014 20:02 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das erinnert mich an meinen Arbeitgeber - eine Versicherungsberatung - von 1995.
Als ich als EDV-Admin die frisch eröffnete Firma betrat, rechnete mir der Chef vor, wie viel Geld er sparen würde, wenn man auf allen PCs Linux statt Windows installieren würde. Das hätten ihm Fachleute geraten.
Ich zeigte ihm dann, dass alle Versicherungsprodukte von Allianz bis Victoria nur auf Windows installierbar sind - und sein Buchhaltungsprogramme, das er für 10.000 DM gekauft hatte, auch nur mit Windows läuft.

Was die Stadt München tatsächlich spart - und welche Kosten entstehen, wenn München einmal mit Hamburg oder Stuttgart Daten austauscht, weiß ich nicht.

In einem gewerblichen Betrieb würde man auch noch berücksichtigen, wie schnell und effektiv mit den Programmen gearbeitet und Aufträge umgesetzt werden können.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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26.07.2014 21:06 Uhr von Marco Werner
 
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Ob das funktioniert,kommt halt in erster Linie drauf an,ob man mit lokal installierter Software arbeitet oder ob die eigentliche Anwendung nur noch auf einem Server werkelt und man via Browser drauf zugreift.
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26.07.2014 21:49 Uhr von ms1889
 
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das grundproblem ist bei neueren windows versionen: ab vista hat sich soviel geändert das eine umstellung von xp zu win7/8 genauso viel kostet, da man nicht nur neue hardware beaucht,sondern auch die meiste software auch neu braucht.

darum wird auch noch lange der anteil an xp sehr hoch sein!

und das win7/8 wirklich besser als xp ist...halte ich für ein gerücht (bei büro dingen).

wenn win9 genau son müll wie win8/8.1 ist..werde ich unsere systeme auch auf linux umstellen...linux ist zwar nicht sehr komfortable (allen scheiß über komandozeile...das kann sich alles nichtmal ein it fachman merken...ich spreche nicht über den linux müll umbuntu usw der ist noch beschrenkter als enterprise linux versionen), aber dafür mitlerweile mit allen datenformaten kompertible.

zum preis des wechsels: win und linux kosten im endeffekt gleich...vorrausgesetzt man berechnet auch dir preise der benötigten software mit ein ;)

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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26.07.2014 22:14 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ Prime.ra
"Cool, München stellt jetzt um."
Nein, nicht jetzt, sondern ´vor einiger Zeit´ (News), genau gesagt 2009 (Quelle).

"Nicht immer mur den Einkaufspreis sehen liebe Bayern. Das Zauberwort heißt TCO (Total Cost Of ownership) und da ist Windows nun mal billiger."
Nun, in München in den letzten 5 Jahren trotz anfänglicher Mehrkosten durch die Umstellung offensichtlich nicht. Da haben die lieben Bayern, und noch dazu Politiker, anscheinend im Voraus besser geplant als du es im Nachhinein hinbekommst.
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26.07.2014 22:54 Uhr von disabled_lamer
 
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Welche Städte wären das, die wieder auf Windows zurückgewechselt sind?
Schwäbisch Hall gehört jedenfalls nicht dazu.
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26.07.2014 22:59 Uhr von Criseas
 
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@Blaupunkt123 - Welche Funktion aus Microsoft Office bietet Libreoffice oder Openoffice denn nicht?
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27.07.2014 01:14 Uhr von jupiter12
 
+7 | -10
 
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Es faellt mir schwer zu glauben das "open Source" Software guenstiger sein soll.
Zum einen ist Linux und OpenOffice im gewerblich/behoerdlichen Bereich nicht Freeware, Die Lizenzgebuehren koennen sich sehen lassen.

Zum anderen bietet Microsoft Volumen Lizenzen an. Das ist schon eine andere Nummer als bei Cosumer Software.

Ein weiteres ist das heute jeden Berufsschule ihre Schueler an Microsoft Produkten ausbildet. MS Office war das erste auf dem Markt und somit haben die meisten Anwender mehr Erfarung mit MS Office als mit Linux Anwendungen.
Und in weniger als 6 Monaten kann (fast) jeder MCSE ode MCDBA werden. Dementsprechend gibt es viele Microsoft Admins auf dem Markt.
Sucht mal einen Linux Admin..........

Fazit:
LINUX - im privat Bereich unschlagbar weil Freeware, aber gewerblich sehr Schulungsintensiv

Microsoft: teuer fuer privat Anwender, aber easy to use beruflich...und, billig zu Administrieren.

last but not least:
WINTEL !!
die unausgesprochene Allianz von Microsoft und Intel.
Alle grossen wie Dell, Lenovo,... setzen alle auf Wintel.
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27.07.2014 01:48 Uhr von disabled_lamer
 
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@jupiter12
HA! Ein Troll. Du scheinst die Minuse zu sammeln, wenn ich deine anderen Beiträge anschaue.
Viel Erfolg. Wäre beinahe darauf reingefallen.
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27.07.2014 03:04 Uhr von jupiter12
 
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Was ist denn fuer Dich ein "Troll" werter "disabled_lamer"?
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27.07.2014 08:41 Uhr von smogm
 
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@ jupiter12:
Wo kostet Linux oder Open/LibreOffice denn irgendwas?
Zeig mal Quellen her!

Du darfst die Software ohne weiteres kostenlos auch für kommerziellen Betrieb verwenden. Was teuer werden KANN, WÄRE wenn du als kommerzielles Unternehmen den Quellcode der OpenSource Software änderst und dann nur die Binärpakete anbietest ohne den Quellcode zur Verfügung zu stellen. Das verstößt gegen das Lizenzabkommen und kann dich vor Gericht führen.
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27.07.2014 09:21 Uhr von Adam_R.
 
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Ich bin auf Linux umgestiegen und bereue es in keinster Weise. Im Gegenteil: Ich bin sogar begeistert von meinem neuen Betriebssystem.
Und gerade Firmen, die ja sowieso gerne mal ausspioniert werden müssten doch wegen der erhöhten Sicherheit in Bezug auf Malware und Spyattacken was Linux bietet den Vorteil erkennen. Und wenn man sich ein wenig mit dem neuen System befasst dann wird man nach einer gewissen Zeit der Umgewöhnung auch damit zurecht kommen.


@smogm
"Jetzt wird hier bei der Umstellung auf Linux, ein völlig anderes System und in vielen Punkten völlig inkompatibel, gejammert, weil KLEINIGKEITEN nicht funktionieren. Das geheule ging vom Bürgermeister aus, der auf seinem Smartphone keinen Mail Zugang bekommen hatte. "

Der Bürgermeister hat einfach keine Ahnung aber davon reichlichst. Er sollte generell die Hände von Computern lassen denn er ist mit Zettel und Papier besser bedient.

@ms 1889
Für dich gilt das gleiche wie für den Münchner Bürgermeister. Mich elektrisierts ja ständig wenn ich lese was du immer zu Windows und Linux von dir gibst.
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27.07.2014 10:16 Uhr von Criseas
 
+2 | -2
 
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@jupiter12

Ich sehe du hast keine Ahnung von der Thematik....

Linux, OO und Libreoffice kosten Kommerziel keine Lizenzgebühren. Einen MCSE zu haben heißt noch nicht es auch umsetzen zu können, desweiteren gibts derartige "Scheine" auch für Linuxadmins... von dennen es nebenbei eine ganze Menge gibt, es laufen mehr Linuxserver als von Windows.

Als letztes will ich noch klarstellen das MS Office sicherlich nicht das erste Office war, diese Aussage ist schon stark naiv.
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27.07.2014 10:43 Uhr von no_trespassing
 
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Also LibreOffice ist schon teilweise ein Graus!
Da funktioniert selbst Suchen-Ersetzen nicht so, wie man es bei MS Office gewohnt ist.
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27.07.2014 13:05 Uhr von Criseas
 
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@no_trespassing
das muss es auch nicht, es muss funktionieren. Wahrscheinlich darf es wegen Patenten garnicht so laufen..
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27.07.2014 17:00 Uhr von jupiter12
 
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@Criseas,
was Deine Aussagen betrifft gebe ich Dir recht - im privat Bereich.
Wende Dich doch mal an Suse oder Ubuntu und frage nach Service in Support. Bei Microsoft ist es so das Du upFront aus der Tasche kommst. Die Linux Distributoren lassen sich jeden Handschlag bezahlen.

Ich hab eden Anschein das hier viele von ihrem privat Computer auf Business Rechner schliessen.

Im gewerblichen Bereich ist da Microsoft klar vorne.
Was die Server angeht, da ist der Anteil an linux klar hoeher.
Aber auch nur da wo externe Dienstleister ihren Service anbieten. Linux ist - finde ich - nicht so leicht zu administrieren.


Abschliessend eine Frage:
Wenn OO soviele Vorteile gegenueber MS office hat, und soviel billiger und besser ist, warum benutzen es so wenige?
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27.07.2014 19:27 Uhr von bigpapa
 
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@ThomasHambrecht und andere.

Eine Stadtverwaltung verwaltet wie schon der Name sagt.

Deren Hauptaufgabe ist es, Daten zu erfassen und zu bearbeiten. Diese erfassten Daten werden an ein Rechenzentrum geschickt, und das arbeitet auf ganz anderen Systemen.

Was brauch man also. Ein PC mit Betriebssystem (Linux halt). Ein paar Button die die Mitarbeiter anklicken müssen. Um die Clientsoftware zu starten, oder die Emails.

Fertig.
Man kann es also in Behörden auch übertreiben.

Vor 20 Jahren waren diese Clients dumm wie Bohne. Nur durch die immer größeren Datenmengen wurde halt viel auf die Pc´s als Clients ausgelagert, um die Server zu entlasten.

Inzwischen versucht MS ja, genau diese Technik wieder einzuführen,in den man größere Teile der Software in der Cloud laufen lässt.

Das Problem ist halt wie immer das selbe. Umstellen bedeutet Veränderung. Und die bedeutet jammern.

Gruß

BIGPAPA
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27.07.2014 19:29 Uhr von Marco Werner
 
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@jupiter12
Tja...warum benutzen so wenige OpenOffice/LibreOffice ? Die Antwort wirst du erfahren,wenn du mal die Computernutzer in deinem Umfeld fragst, welche Office-Pakete sie überhaupt kennen. Ich wette,bei 9 von 10 Leuten kommt maximal "MS Office". Will sagen: Daß OO/LO so wenig verbreitet sind,dürfte in erster Linie dem recht geringen Bekanntheitsgrad zuzuschreiben sein.
Ein weiterer Grund dürfte sein,daß viele User noch immer ein Problem damit haben,wenn sie etwas kostenlos bekommen können,wofür sie bei anderen Herstellern weit über 100€ bezahlen würden. Also lehnen sie´s "vorsichtshalber" erstmal ab. Frei nach dem Motto "Wenn es genausoviel kann,aber nix kosten soll,dann muss damit was faul sein!".
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27.07.2014 19:52 Uhr von jupiter12
 
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@Marco Werner,
es geht um den Einsatz in Unternehmen / Behoerden und nicht um den privat User.
JEDER System Administrator und Entscheider in der IT kennt diese Produkte.

[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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28.07.2014 10:17 Uhr von Pistensau96
 
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Naja, manche hier haben lustige Vorstellungen, wie so eine Migration abläuft :-)

Erst mal ist eine Migration ein Risiko, deshalb muss wirklich alles getestet werden. Und ja, wenn Kleinigkeiten nicht funktionieren, kann es teuer werden, wenn tausende von Mitarbeitern betroffen sind. Wenn ich im Privatbereich auf Linux wechsele und etwas geht nicht, ist das ärgerlich, aber das Problem habe ich meist durch etwas Frickelei schnell gelöst. Wenn aber zehntausend Leute nicht vernünftig arbeiten können, muss ich das Problem global lösen, da ist es mit Frickelei nicht getan, ich brauche eine Lösung, die ich komplett ausrollen kann. Das bedeutet viel Testen, Paketierung, Qualitätssicherung, Ausrollen. Und so etwas dauert. Was ist mit Hardwaresupport, Treibern, Software, etc.? Viele Hersteller unterstützen eben nur Windows gerade bei Spezialanwendungen und Spezialhardware wie Plottern. Komplett auf Windows verzichten kann man da eh nicht.

Und ja, die Software mag frei sein. Aber wenn etwas nicht klappt, will ich nicht auf einen Entwickler in Russland angewiesen sein, der das in der Freizeit macht und vielleicht nach einer Woche mal reagiert, sondern ich möchte kommerziellen Support mit definierten Reaktionszeiten (SLAs). Und ich muss die Leute schulen, das sind keine Informatiker, sondern stellt euch mal vor, eure Mutter bekommt einfach so ein Linux System vorgesetzt. Und klar, es dauert dann bis die Mitarbeiter sich daran gewöhnen.

Dann kommen andere Dinge dazu, wie läuft die Rechteverwaltung ab, ich habe kein Active Directory mehr. NIS+? Das ist wenig granular und in großen Umgebungen nicht wirklich verwaltbar. Wie kann ich also meine Prozesse und Sicherheitsrichtlinien umsetzen, die über die Jahre mit Active Directory gewachsen sind? Welche Backup und Recovery Strategien kann ich fahren?

Und ja, ich kann auch von Windows Systemen streamen (VDI) und habe dann nur noch Terminals stehen. Aber da brauche ich trotzdem Lizenzen und dann würde ich auch direkt auf ThinClients (Wyse oder Eagle) gehen, die sind einfacher zu warten und brauchen weniger Strom. Sie haben keine Lüfter, Festplatten oder sonst bewegliche Teile und halten praktisch ewig. Dann spare ich mir auch die Linux Schulung, aber wie gesagt, darum geht es bei diese Migration nicht.

An so einem großen Projekt hängt viel mehr, als man so denkt und in solchen Umgebungen kann man eben nicht mehr einfach ausprobieren.
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28.07.2014 11:50 Uhr von Criseas
 
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Hier sprechen nicht nur Linuxprivatanwender.... Wieder so eine leere Vermutung...

@Pistensau96.... setz deiner mom mal Ubutuntu, Kubuntu oder Mint vor und sag ihr sie mal mal ein Schreibprogramm öffnen. Nach etwas probieren wird sie es hinbekommen, das gleiche ist das arbeiten mit OO und LO. ein bis zweimal anwenden, dann klappt es von selber.

Mit Samba kann man auch einen PDC aufsetzen und betreiben der ebenso die "klassische" Richtlinienverwaltung bietet.

Will man ein kommerziell supportes Linux haben, macht man einen Servicevertrag.... ACHWAS das macht man bei Windows ja auch. Holt sich Suse xyz, Redhat, Mandriva, oder eins der zick anderen Professionel Supporteten Distris...

Schlaue Admins könnten aber auch auf Debian setzen, extrem sicher, stabil und langer support.


Die Treiberproblematik ist keine Schuld von Linux sondern von der Verbreitung und Engstirnigkeit vieler Entwickler, ich denke das solche probleme sich über kurz oder lang aber auflösen werden.
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28.07.2014 12:30 Uhr von Pistensau96
 
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Klar, geht alles irgendwie. Damit wirfst du aber auch wieder dein AD Wissen weg und musst ein komplett anderes System lernen. Die Rechteverwaltung ist ähnlich aufgebaut, aber eben doch nicht gleich. Also muss man erst mal alle Prozesse und Richtlinien überprüfen und ggf. neu definieren. Das ist viel Aufwand.

Und ja, ich kann meiner Mutter Ubuntu vorsetzen und sagen Klick hier, mach das, aber spätestens wenn sie mal im Dateisystem nach etwas suchen muss, ist es vorbei, wenn sie nicht ihre geliebten Laufwerksbuchstaben sieht. Für einen 08/15 Anwender ist es einfach eine Umstellung.

Und ja, kommerziellen Support kann man kaufen, aber bei Linux bekommst du nicht alles aus einer Hand (soll es ja auch nicht sein), sondern von irgendwelchen anderen Firmen. Wenn man Glück hat, arbeiten da ein paar Contributors und Patches gehen in den Main Branch, aber es ist eben nicht der Hersteller, der die Kontrolle über alles hat. Spätestens beim Kernel haben RedHat und Co nicht mehr das sagen.

Ich sage auch nicht, dass Linux schlecht ist und bin selbst ein großer Linux Fan. Debian ist meine Lieblingsdistri (obwohl ich aus Faulheit mehr und mehr Ubuntu nutze), aber man muss eben auch mal realistisch an die Sache herangehen und so eine Migration stellt eben ein Risiko dar. Unternehmen und Behörden haben über die Jahre großes Wissen im Windows Bereich aufgebaut und müssen umlernen und dass fehlender Treibersupport an der Engstirnigkeit der Hersteller liegt stimmt und ich gebe dir recht, aber das Problem ist einfach da und lässt sich auch mit viel Idealismus nicht wegschieben.
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29.07.2014 19:50 Uhr von Testboy007
 
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Wenn mein Nachwuchs (12 jahre) es nahezu ohne Hilfe hinbekommt, Ubuntu auf ein 12 Jahree altes DELL Laptop zu installieren, inkl. diverser Treiber und er Winddofs nicht drauf haben will, sagt das etwas aus. Ich tippe mal drauf, das die IT Experten in München noch etwas besser drauf sind ;-)

Nur mal so nebenbei, M$ Deutschland hat seinen Firmensitz in München, ein Schelm, der böses dabeu denkt....

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