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Behinderter Markus Rehm schlägt im Weitsprung alle Nichtbehinderte

In sensationeller Manier hat der behinderte Weitspringer Markus Rehm die deutsche Meisterschaft gewonnen. Zudem überrundete er mit 8,24 Meter auch den bisherigen paralympischen Rekord. Die Marke vom Weltrekord über 7,95 Meter, die er selbst hielt, wurde damit deutlich überschritten.

Mit diesem Ergebnis übertraf Rehm auch die vorgegebene Norm für die Berechtigung zur Teilnahme an der Leichtathletik-Europameisterschaft in Zürich. Sie wird vom 12. bis 17. August stattfinden.

Markus Rehm, ein unterschenkelamputierter 25-Jähriger, ist mit diesem Ergebnis der erste Behindertensportler, der an nationalen Leichtathletikkämpfen teilnahm und deutscher Meister wurde. Ob ihm die Teihabe an der Europa-Meisterschaft gewährt wird, ist noch offen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Sieg, Behinderter, Weitsprung, Markus Rehm
Quelle: tz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2014 19:02 Uhr von d1pe
 
+13 | -0
 
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Hat er durch die Prothese nicht Vorteile gegenüber den Nichtbehinderten Teilnehmern? Er springt auf jeden Fall von seiner Prothese und nicht von seinem gesunden Bein ab.
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26.07.2014 21:44 Uhr von Zipflklatsche
 
+7 | -2
 
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Bullshit, da nicht vergleichbar. So sehr ich es auch jedem Beinamputierten gönnen würde, im fairen Wettbewerb mit den nichtamputierten Teilnehmern zu sein, es ist schlichweg nicht möglich das Ganze fair zu vergleichen! Leider!

Aber wehe man spricht das in der Öffentlichkeit so klar und deutlich aus... (Stichwort political correctness)
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27.07.2014 15:23 Uhr von anmen
 
+1 | -1
 
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Demnächst wird wohl jeder Weitspringer der es zu etwas bringen will sich sein Sprungbein kürzen lassen müssen, na dann holt schon mal die Säge Leistungssportler :)
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28.07.2014 08:28 Uhr von Akira1971
 
+2 | -0
 
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Ich habe etwas Erfahrung im Weitsprung und kann mit Sicherheit behaupten, dass er da einen unfairen Vorteil hat.

Seine Anlaufgeschwindigkeit ist niedriger als es für die Weite nötig wäre. Seine Prothese speichert eine Menge Energie beim Absprung und gibt diese natürlich auch wieder frei.

Aber das werden die laufenden Untersuchungen sicher noch belegen.

Vergleichbar ist es aber in keinem Falle. Egal wie man das angeht.

Und da jeder Mensch praktisch einen "starken" Fuß hat (so wie das bei Rechts.- oder Linkshändern ist) kann man ihn auch nicht mit dem andern Fuß springen lassen, da würde jeder Profi mit zwei gesunden Füßen ebenso alt aussehen.

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