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Deutschland: Technologisierung gefährdet über 50 Prozent der Arbeitsplätze

Nachdem eine US-amerikanische Studie zuletzt ein düsteres Szenario für den dortigen Arbeitsmarkt aufzeigte, wonach 47 Prozent der Jobs in den nächsten zehn bis 20 Jahren durch die fortschreitende Technik gefährdet seien, hat nun der Ökonom Jeremy Bowles gleiche Berechnungen für Europa angestellt.

Besonders gefährdet sind demnach Länder wie Rumänien (61,9 Prozent) oder auch Portugal (59 Prozent). Aber auch in Deutschland könnte der technische Fortschritt 51,1 Prozent der Arbeitsplätze gefährden. Dabei seien vor allem Jobs ohne Qualifikation und niedere Tätigkeiten gefährdet.

Besser sieht es in Großbritannien (47,2 Prozent) aus, wo anders als in Deutschland viele Jobs dem Dienstleistungssektor entspringen, während man hier auf Industrie setzen würde. Zur Vermeidung sei es unter anderem wichtig, dass bereits in der Schule der Umgang mit der Technik gelehrt wird.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Prozent, Arbeitsplatz
Quelle: welt.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2014 17:10 Uhr von Knutscher
 
+1 | -3
 
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Kein Problem. Dann werden eben neue Jobs entstehen wie "ModeratorIn zum Integrativen Augenwalking".

Soll DER Job der Zukunft werden !!!!! ;)
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26.07.2014 17:21 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Schön, das diese Seite der menschlichen Gesellschaft mal angesprochen wird!
Da kommt richtig was auf die Politik drauf zu, und mich würde ernsthaft interessieren, wie das geregelt werden soll!
Da können die Damen und Herren der Politik sich mal richtig ins Zeug werfen und zeigen, was sie drauf haben!
Wie soll das gehen, wenn ein Großteil der Gesellschaft nicht mehr oder nur sehr wenig arbeitet, aber trotzdem genug "Geld" zur Verfügung haben muss, damit die "Wirtschaft" läuft und der Rubel rollt!?
Da bin ich echt mal gespannt, was das werden wird, bzw. was daraus gemacht wird!!!
Für den Film hab ich mir schon ein Ticket reservieren lassen!!!
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26.07.2014 17:25 Uhr von djgrafb
 
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Naja das sieht man ja jetzt schon an Kassen von Real...Ware scannen, geld einlegen, Real verlassen.
Ob dies allerdings den Markt übernimmt weiß man nicht. Durch online shopping werden so schon viele stellen eingespart.
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26.07.2014 17:27 Uhr von Baststar
 
+4 | -1
 
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Wann der Mensch wohl lernt, dass weniger Arbeit besser ist? ;) In der Zukunft werden die Menschen an diese Zeit zurückdenken und sagen, dass wir verrückt waren, so viel zu Arbeiten, wo doch die Technologie "theoretisch" schon weitgenug fortgeschritten war, uns sehr viel Arbeit abzunehmen ;) Hach ja... Paradies auf Erden und so... später dann mal ;) Aber ich arbeite gerne! Wegen der Gesellschaft und dem sozialen allein ;)

[ nachträglich editiert von Baststar ]
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26.07.2014 17:30 Uhr von ZzaiH
 
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ähm lieber analyst...ohne produktion keine dienstleistung...

und GB hat nur london-city als banksektor sonst ist das land quasi wirtschaftlich tot...
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26.07.2014 19:02 Uhr von bauernkasten
 
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Die Computer fressen die Arbeitsplätze, hat man in den 80er Jahren gesagt.
Im Gegenteil, die Digitalisierung der Welt hat mehr Arbeitsplätze geschaffen als je zuvor. Und es arbeiten heute so wenige körperlich ausgebeutete Menschen wie nie zuvor in unserer Geschichte.
Digitalisierung heißt ja auch, dass die Maschinen entworfen, gebaut, gehandelt, verkauft, gewartet und recyclet werden müssen. Ist es denn ein Nachteil, wenn immer weniger Menschen körperlich schuften müssen?

[ nachträglich editiert von bauernkasten ]
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26.07.2014 19:26 Uhr von silent_warior
 
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"gefährden Arbeitsplätze"

Oh, das ist ja schlimm ... am besten man bombt die ganze Welt so weit in die Vergangenheit dass alles wieder gut ist.

In die Zeit vor der Erfindung des Webstuhls und vor der Erfindung der Dampfmaschine sollte es schon sein, denn dann müssen 95% der Menschen auf dem Feld arbeiten und die ganzen schweren Arbeiten mit der Hand erledigen.

... dann haben wir so viel Arbeit dass wir nichts anderes mehr machen können als jeden Tag auf dem Feld oder im Stall zu stehen.

Man könnte nicht mal mehr zum Arzt gehen da ja alle Menschen nur dafür arbeiten um genügend zu Essen auf dem Tisch zu haben ... was für ein "tolles" Leben.

Alles was für die Feldarbeit so gebraucht wird muss natürlich auch per Hand gemacht werden, also Körbe flechten, Metall bearbeiten, Rundhölzer herstellen (ein Sch*iß Aufwand) und die ganzen Materialien mit dem Pferdewagen transportieren ... da es aber nicht mehr viel Pferde gibt spannt man einfach einen Menschen davor.



Ich hasse auch die ganzen schwachsinnigen Meldungen der Unternehmen dass es zu viele Akademiker gibt und die alle ganz bestimmt keinen Job finden werden, daher die logische Schlussfolgerung sollen die Menschen lieber ein "ordentliches" Handwerk lernen.
(Handwerke wie: Müll sortieren, Böden reinigen, andere stumpfsinnige Tätigkeiten verrichten und möglichst nichts dafür bezahlt bekommen)

Es gibt unter den arbeitslosen Akademiker welche die entweder zu alt sind oder es inzwischen neuere Bereiche gibt für die sie nicht qualifiziert sind.

Die Technik entwickelt sich eben schnell und wenn die Ingenieure in Deutschland dort nicht mithalten können machen es eben andere, wie z.B. die Leute in China, Taiwan, Japan.

In China kann man einen Elektronik-Ingenieur für einen extrem geringes Monatsgehalt bekommen und die Chinesen bilden ihre Leute fleißig weiter aus um industriell und wirtschaftlich ganz oben an der Spitze zu sein.
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26.07.2014 19:48 Uhr von Biblio
 
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@Stilzchen
"Da können die Damen und Herren der Politik sich mal richtig ins Zeug werfen und zeigen, was sie drauf haben!"

Die, die euch da wohlwissend reinreiten, werden längst von ihren Ämtern zurückgetreten sein.

edit: Thema Handwerk

Früher hatte ein Meister einen Schüler, auf den er bis zu seinem Renteneintritt all sein Wissen übertrug. Wie soll ein Meister eines Faches seinen "Gürtel" mehrfach übertragen? Wie soll das funktionieren?
Wenn man ein Gesamtwissen auf 50 verschiedene Leute überträgt, weiss jeder von denen auch nur noch 2 %.

In Zukunft werden diese Menschen lernen müssen, sich zu organisieren und alltaugstauglich zusammenzuarbeiten. Abseits der industriell-maschinellen Wirtschaft.

[ nachträglich editiert von Biblio ]
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26.07.2014 20:10 Uhr von jschling
 
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zumindest ist ein System in welchem nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung Arbeit hat nicht in unserem aktuell vorherrschendem Kapitalismus machbar sein. Nicht mals die Reichen/Arbeitgeber haben was davon, denn solange sich noch kein Ausserirdischer sehen lässt benötigt jedes Geschäft Kunden, welches die hergestellten Waren und Dienstlestungen kauft, was mit 70-80% H4lern nicht mehr wirklich gewinnbringend sein wird.

Von daher hoffe ich, dass sich die Experten irren und es wenigstens doppelt so lange dauert, damit es für mich und mein Leben noch reicht *g* denn eine notwendige Kommunisierung, Verstaatlichung/Verglobalisierung wird nicht unblutig ablaufen, da keiner gerne was hergibt. Ganz im Gegenteil, die Einzelkämpfermentalität wird aktuell noch stark gefördert. An ein WIR ist nicht mal in diesem Staat zu denken, geschweige denn Europa oder gar der Welt.
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26.07.2014 20:50 Uhr von blaupunkt123
 
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Sag ich doch.

Unsere super Politiker lassen sich von der Wirtschaft ködern und schieben Panik vom "Fachkräftemangel".

Sie kapieren nicht, dass sie nichts anderes wollen, wie billige Arbeitskräfte aus dem Ausland.

Und genau diese werden in ein paar Jahren zur tickenden Zeitbombe, wenn diese Arbeitsplätze alle wegfallen.

Dann haben wir abertausende Hartz 4 Empfänger aus anderen Ländern.
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26.07.2014 20:59 Uhr von 1199Panigale
 
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Wir schaffen uns selber ab.....
Wer mit offenen Augen durch das Arbeitsleben läuft erkennt dies selber.
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27.07.2014 17:34 Uhr von mcdar
 
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Wie Paradox, Menschen können sich ein Leben ohne einer schriftlichen Arbeits-Verpflichtung nicht vorstellen, auch wenn alles zum Leben vorhanden ist, wird es von solchen die meinen, andere beherrschen zu müssen, einfach beschlagnahmt...und Armut, Mittel- und Machtlosigkeit sowie manch anderes Unglück profitdienlich etabliert...
...das Bioprogramm "Zahnrädchen" hat den Status einer ansteckenden, psychischen Erkrankung bekommen... ;)
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28.07.2014 01:01 Uhr von neisi
 
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Dass der Blödsinn noch immer erzählt wird...
Die Wasserleitungen haben die Wasserträger arbeitslos gemacht, die wurden dann Webdesigner.
Aber interessant, das jemand das sagt, der nix produziert oder arbeitet.
Macht mal das Gedankenexperiment und entfernt mal für 1 Woche bestimmte Jobs, würde es auffallen ohne Bäcker oder ohne Politiker ?
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28.07.2014 10:33 Uhr von mcdar
 
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@neisi

...5% der Wasserträger, welche mit dem Wasser einzig die Familie versorgten, wurden Unternehmer, andere, weil sie Unternehmer für langweilig hielten, Soldaten, Prostituierte, Almosenempfänger, wählten das freie Leben als Penner oder stürzten sich von der Brücke, weil sie nicht umlernen wollten...jaja...wenn man im warmen sitzt neigt man schnell zum Schönreden...
...Jeder hat seinen Job, offensichtlich oder nicht, auch wenn er dafür nicht bezahlt wird...
...heutzutage muss man sich auch wirklich was ausgefallenes einfallen lassen und mutig, beharrlich kämpfen um Geld zu verdienen, denn, es gibt doch lange schon alles was nötig ist...aber selbst dann erfindet man sich Trends, Könige, oder die Sachen einfach mehrmals, um den Rahmen einer riesen Verschwendung und eines enormen Energieverlustes herum...

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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