26.07.14 13:22 Uhr
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Russland droht nach Zerschlagung von Jukos Strafe von über 100 Milliarden Dollar

Der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag wird am kommenden Montag darüber entscheiden, ob Russland den ehemaligen Jukos-Eignern Entschädigungen zahlen muss. Der Ölkonzern Jukos wurde 2003 zerschlagen, nachdem sich der ehemalige Chef, Michail Chodorkowski, öffentlich gegen Wladimir Putin gestellt hatte.

Damals hatte ein Gericht die Gelder des Konzerns eingefroren, weswegen die Konzernführung Steuerzahlungen nicht begleichen konnte. Daraufhin wurde das Unternehmen aufgeteilt und in dubiosen Auktionen, mit lediglich zwei Bietern, veräußert. Kurz darauf wurden diese dann an Rosneft verkauft.

Die GML Holding, die das Unternehmen vor der Zerschlagung leitete, fordert nun von Russland 103 Milliarden Dollar Schadenersatz. Es wird erwartet, dass das Gericht der Forderung nachkommt, wenn auch nicht in voller Höhe der Summe.


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Strafe, Den Haag, Ölkonzern, Zerschlagung, Schiedsgericht
Quelle: n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2014 13:36 Uhr von BeforetheRun
 
+0 | -2
 
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Ich empfehle als Stabilisierung eine Ausweitung der Förderung von Rohstoffen damit einer drohenden Schieflage des russischen Finanzsystems entgegen gewirkt werden kann.

Zudem könnte mehr Rohöl gefördert werden....

Allerdings scheint das Geld noch dazu sein! ;)
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26.07.2014 13:36 Uhr von architeutes
 
+4 | -0
 
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Raubtierkapitalismus vom Feinsten , Strohfirmen und dann Feindliche Übernahme.
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26.07.2014 13:40 Uhr von thugballer
 
+7 | -5
 
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Ich sehe das momentan als politisch motiviert, Russland bankrott gehen zu lassen bzw stark zu schädigen

"Die Steuerschulden des ehemals größten russischen Ölunternehmens seien "das Ergebnis legitimer Verfahren der russischen Regierung, um der Steuerhinterziehung des Unternehmens entgegenzutreten", heißt es in dem Urteil. Damit wurden alle Vorwürfe der früheren Yukos- Eigentümer über einen politischen Hintergrund der Steuerverfahren zurückgewiesen. "

Der EGMR lobte zugleich das Niveau der russischen Justiz: "Die rechtlichen Bestimmungen sind ausreichend präzise, um den Standards der Menschenrechtskonvention zu genügen", hieß es in dem Urteil.

https://web.archive.org/...

[ nachträglich editiert von thugballer ]
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26.07.2014 13:44 Uhr von BeforetheRun
 
+5 | -4
 
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Es geht darum, dass der russische Erdöl-Konzern Förderungen im Ausland anstrebt unter anderem auch mit Großbritannien, Südamerika und Südafrika.

Das passt den USA nicht in den Kragen, da sie selbst versuchen Öl auf den Markt zu bringen beispielsweise durch Fracking, damit kommt es zu einer stärkeren Ausweitung der Fördermenge, was den Preis drückt.

Die Zeit läuft.

[ nachträglich editiert von BeforetheRun ]
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26.07.2014 13:47 Uhr von BeforetheRun
 
+1 | -2
 
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Das geschieht unter dem Gesichtspunkt das unter anderem auch das Öl vom Golf von Mexiko erstmals wieder durch Unternehmen z.B. aus der EU oder Osteuropa gefördert werden soll, um die Förderung von Erdöl voran zu treiben....

Jetzt ist es schon komisch, dass die USA plötzlich im zweiten Zug kein Militär mehr in die Erdöl-Region des Iraks schicken möchte...

Da hat jemand Angst.

[ nachträglich editiert von BeforetheRun ]
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26.07.2014 13:51 Uhr von BeforetheRun
 
+1 | -2
 
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Gleichzeitig versucht die USA Druck auf die EU auszuüben, da unter anderem auch die skandinavischen Staaten versuchen werden, sowie Russland das Erdöl am Nordpol zu fördern!

Dass ist der Punkt.... daher provozieren sie einen künstlichen Krieg mit Osteuropa! Sie haben Angst! Jeder weiß, wo das Szenario hinführt!
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26.07.2014 13:52 Uhr von BeforetheRun
 
+1 | -1
 
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Jetzt überlegt mal warum Putin Kuba besucht hat! Der Mann ist einfach schlau und sieht zu, dass der Golf von Mexiko gesichert ist, da dort große Erdölvorkommen liegen.
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26.07.2014 13:57 Uhr von BeforetheRun
 
+0 | -3
 
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Das Ergebnis daraus wird klar, die Chinesen koppeln sich von Vietnam zunächst ab, auch wenn dort Erdöl liegt... und werden zusammen mit Russland und den anderen Staaten, eine Förder Allianz zur Stärkung des "Yuan" als neu geplante Währung anstreben.

Sie sichern somit den Wert der Währung ab... sehr intelligent!

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