26.07.14 11:22 Uhr
 425
 

Augsburg: Rassistische Beleidigungen führen zur Kündigung der Wohnung

Das Amtsgericht in Augsburg hat nun in zweiter Instanz einem Vermieter recht gegeben, der einer Mieterin nach rassistischen Äußerungen gegen andere Mieter gekündigt hatte.

Das Gericht stellte fest, dass ein Fortbestand des Mietverhältnisses nicht zumutbar sei. Demnach sei die fristlose und außerordentliche Kündigung zulässig.

Die Mieterin hatte seinerzeit einen anderen Mieter mit ausländischen Wurzeln des Mehrfamilienhauses mit massiven fremdenfeindlichen Aussprüchen belegt. Auch soll sie die Tür des einstigen Nachbarn ruiniert haben.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wohnung, Kündigung, Augsburg, Fremdenfeindlichkeit, Amtsgericht
Quelle: stern.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.07.2014 11:27 Uhr von angelina2011
 
+23 | -7
 
ANZEIGEN
Es würde mich interessieren, ob es das gleiche Urteil gegeben hätte, wenn der Sachverhalt umgekehrt gewesen wäre. Wohl nicht.
Kommentar ansehen
26.07.2014 12:22 Uhr von Darkness2013
 
+4 | -4
 
ANZEIGEN
Ich habe auch viele Mitmeiter mit Ausländischen wurzeln hier im haus und bis auf einen der auch noch direkt über mir wohnt sind die Mieter sehr ruhig, nur der über mir Schmeist Böller ausm fenster und Müll undmacht ständig Krach, der Vermieter weis davon und macht absolut nichts dagegen.
Kommentar ansehen
26.07.2014 12:26 Uhr von quade34
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Darkness - Sie könnten die Miete mindern oder bei Lärm die Ordnungshüter rufen. Eine zivile Unterlassungsklage ist auch möglich.
Kommentar ansehen
26.07.2014 14:58 Uhr von sooma
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Leider wird hier etwas... subjektiv berichtet (schon in der Quelle). Es geht ja nicht nur um die Beleidigungen, sondern auch um Sachbeschädigung, die zusammen das "unzumutbare Verhalten" ausmachen:

"Ein Mietvertrag kann durch den Vermieter fristlos gekündigt werden, wenn der Mieter seinen Nachbarn mit fremdenfeindlichen Schimpftiraden beleidigt. Das LG bestätigte kürzlich die erstinztanzliche Entscheidung. Die rausgeworfene Mieterin hatte allerdings auch die Tür seines Gegenübers beschädigt."

http://www.lto.de/...

Das alleinige, einmalige Beschimpfen im Hausflur hätte sicher nicht zur Kündigung gereicht.

http://www.br.de/...

[ nachträglich editiert von sooma ]

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?