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Studie: Behinderte Menschen wurde bereits vor 100.000 Jahren gepflegt

Laut einer Studie der Fachzeitschrift PLoS ONE haben unsere Vorfahren bereits vor 100.000 Jahren Angehörige betreut, die an einer Behinderung litten. Wissenschaftler untersuchten nun ein Kind aus der Steinzeit, welches bereits vor längerer Zeit in Galiläa (Israel) ausgegraben wurde.

Das Kind hatte durch äußere Gewalteinwirkung, welche auch durch einen Sturz hervorgerufen gewesen sein konnte, einen Schädelbruch. Die Knochen des Schädels sind nach innen eingedrungen und müssen das Gehirn irreparabel geschädigt haben.

Doch die Forscher stellten nun fest, dass das Kind, welches nach dem Trauma in Bewegung und Sprache beeinträchtigt gewesen sein muss, nach diesem Vorfall noch einige Jahre gelebt hat. Dementsprechend muss das Kind noch den Rest seiner Lebenszeit von der Gemeinschaft gepflegt worden sein.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Pflege, Behinderte
Quelle: ancient-origins.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2014 09:55 Uhr von gogodolly
 
+7 | -1
 
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nennt sich sowas nicht familien- oder gemeinschaftssinn?
naja, augenscheinlich können sich das heutzutage nicht mehr alle menschen vorstellen...
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26.07.2014 10:45 Uhr von mayan999
 
+4 | -0
 
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naja macht auch sinn, da der -von mein vorposter erwähnte- gemeinschaftssinn damals durchaus "wichtiger" für das überleben einer "sippe" war, als es heute der fall ist.

damals waren die menschen wahrscheinlich auch längst nicht so egoistisch wie heute, u. das bild des keuleschwingenden ur-menschen ist größtenteils auf eine sehr einseitige betrachtungsweise zurückführbar.

primitiv ist der mensch zwar noch immer, u. ich glaube das er sich nicht großartig seit "damals" weiterentwickelt hat, aber das muss nicht heißen, dass "primitivität" mit a-sozialität gleichzusetzen ist. im gegenteil. viele affen-gruppen kümmern sich besser umeinander, als manche(viele) menschengruppen/familien.
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26.07.2014 11:21 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -2
 
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Ahja ... und die Kirche hat solche Gesellschaftlichen Werte dann wieder zerstört oder wie?
Als ich vor etlichen Zeiten mein Schülerpraktikum beim örtlichen Elektriker gemacht habe, hatten wir u.a. in einem Behindertenheim zu tun. Über den alten Dachboden mussten neue Kabel verlegt werden, der ansonsten seit Jahren nicht mehr betreten wurde. Was ich da oben entdeckt habe, hat mir damals richtig die Sprache verschlagen. Auf dem Dachboden waren mehrere Holzkammern, von außen verschließbar mit einem großen Holzbalken. Innen eine kleine Holz Pritsche und ein großer Metallring mit Metallkette dran. Sogar ein "Nachttopf" stand da noch in der Ecke.
So hat man sich zur Zeit des Christentums um die Behinderten "gekümmert"...

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